Heiri hat geschrieben:Brückler hat geschrieben:Wieso ein eingespieltes und vor allem erfolgreiches System vor dem Spitzenspiel ändern? Macht überhaupt keinen Sinn.
in der Vorrunde ist das ganze ja aufgegangen... dass dies natürlich keine Garantie ist, dass es ein andermal auch funktioniert ist klar.
ja, aber in der vorrunde bestand eine ganz andere ausgangslage. da war Yb im spielrausch und allen mannschaften überlegen und der fcl noch nicht gefestigt. jetzt war Yb verunsichert durch die niederlage in basel und die transfergerüchte und der Fcl gestärkt durch den guten Rückrundenauftakt. somit für mich genau der richtige Zeitpunkt, um selbstbewusst in bern anzutreten und nicht mit einem Defensivriegel. die zweite Halbzeit hat gezeigt, was gegen ein verunsichertes und schwaches Yb möglich gewesen wäre .....
UNDERCOVER hat geschrieben:WWuG hat geschrieben:die mannschaft war einfach nicht parat, das hat überhaupt nichts mit taktik oder system zu tun...
ich bin ja sogar einig mit den meisten hier und hätte dieses komische schwegler & co. experiment auch gelassen, aber die startphase, die war aus einem ganz anderen grund scheisse. nämlich, weil ein paar jungs da hinten gepennt haben.
dass man bereits nach 49 sekunden bereits ein tor kriegt, spricht auf den ersten blick tatsächlich für deine these. waren die spieler geistig noch in der kabine? liegts daran, dass sich die abwehr gegenseitig auf den füssen rumstand? immerhin standen da mit schwegler, seoane und veskovac drei innenverteidiger zudem war auch wiss ganz hinten anzutreffen. eigentlich genügend leute, um den sechzehner komplett abzuriegeln, trotzdem schoss yb (in klarer unterzahl, wenn man die beteiligten spieler zählt) das tor. weil sich die luzerner gegenseitig im weg standen und darauf vertrauten, dass der andere eingreift? weil sie nicht begriffen haben, wer wofür zuständig wäre? weil sie dieses system kaum je gespielt hatten? mir fehlen die grundlagen, um die letzten drei fragen alle mit ja zu beantworten, aber der verdacht ist klar, wie der geneigte leser unschwer bemerken dürfte.
WWuG hat geschrieben:Die Chancenauswertung natürlich ist das andere...
korrekt. und übrigens hat unser rolf das team so getrimmt (taktisch, konditionell und mental), dass sie fähig zu sein scheinen, den aktuellen leader mindestens eine halbzeit lang auswärts total an die wand zu spielen.
fringers leistungen anerkenne ich absolut. umso weniger verstehe ich, weshalb er ausgerechnet auswärts beim leader vom erfolgskonzept abweicht und zu experimentieren beginnt.
gehe mit @uc völlig einig. Fringer hat in luzern hervorragende Arbeit geleistet, aber seine Taktik gegen yb hat schiffbruch erlitten. einmal in einer saison darf dies doch erlaubt sein. allerdings hätte er den aufforderungen der spieler nach dem 2:0 nachgeben und bereits dann sein system umstellen sollen.