Bild 3
13. Juni 2009, Luzern: Chaos nach dem Spiel gegen Lugano: brennende Fahnen auf der Tribüne. (Reuters)
Kann mich noch gut an diese Chaos erinnern. Was schlimmeres hab ich wohl noch nie erlebt, hab jetzt noch n Trauma.
Von den Medien nett aus dem Zusammenhang gerissen.
In tat und warheit wars eher so Woodstock mässig.
Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
hab das Gefühl dass man im Osten oft etwas differenzierter berichtet...
Zuletzt geändert von LU-57 am 15. Mär 2010, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Eine objektivere Berichterstattung wäre sicher wünschenswert.
Vorkommnisse wie die angesprochenen von Berlin jedoch zu verteidigen halte ich für Grenzwertig.
Ich denke kaum dass die "Fans" den Nürnberger zum Sieg gratuliert hätten, wären diese noch auf dem Platz gewesen.
(hatte beim betrachten der Bilder irgendwie ein Türkei-Flashback)
"Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"
dass union die stilvolleren u-bahn-prolls hat als die hertha, halte ich für ausgeschlossen...
heiri hat irgendwie recht, und das kommt selten genug vor, wenns um fanstories geht.
MEMBER OF ACHSE DES TRIOS!
Sieger der Herzen "Working Class Hero"
wette mit PA: siegrist schiesst mindestens fünf tore in dieser und der nächsten saison für die erste mannschaft des fcl. nur pflichtspiele abzüglich der beiden ersten cuprunden zählen. fr. 60.-
KKS auf Verbrecherjagd, jetzt neu auch via Facebook. Ob AFP bald ein fettes Mandat von ihr kriegt?
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wette mit PA: siegrist schiesst mindestens fünf tore in dieser und der nächsten saison für die erste mannschaft des fcl. nur pflichtspiele abzüglich der beiden ersten cuprunden zählen. fr. 60.-
Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
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geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
hab das Gefühl dass man im Osten oft etwas differenzierter berichtet...
Heinz Gassmann - FC Baden hat geschrieben:Das Cupspiel ist noch nicht abgehakt. Die in Rechnung gestellten Leistungen der Kantons- und Stadtpolizei gibt noch viel zu reden. Es stehen immer noch Beträge und Rechnungen von über Fr. 22'000.– im Raum, die der FC Baden in diesem Umfang nicht begleichen will. Für die Stadionsicherheit im Esp, musste der Klub schon Fr. 12'000.– aufbringen. Und wenn nun ein Kleinverein die kantonalen Ordnungskräfte respektive die Sicherheit ausserhalb des Stadions auch noch bezahlen muss, dann ist das Risiko eines Verlustgeschäftes sehr gross. Das heisst, es wäre der «Tod vom Schweizer-Cup», wo sich die Kleinen mit den Grossen messen dürfen und zu- gleich einen «Batzen» in ihre Klubkassen verdienen sollten. Die «hohle Hand» machen aber viele andere. Die Partnerschaft, die Vertrauen schafft.
Mein Gott, dann sollen sie sich hald von den Sicherheitsverantwortlichen und der Polizei nicht übers Ohr hauen lassen. Reine Geldvergeudung diese übertriebenen Sicherheitsmassnahmen an solchen Cupspielen. Remember FC Linth...
Camel hat geschrieben:Mein Gott, dann sollen sie sich hald von den Sicherheitsverantwortlichen und der Polizei nicht übers Ohr hauen lassen.
schon so. allerdings ist es halt für einen provinz-verein-präsi nicht so leicht abzuschätzen, wie man die aussagen der jeweiligen vereine und des verbandes werten soll. und wenn dann trotzdem was passiert, ist man sowieso der dumme...
MEMBER OF ACHSE DES TRIOS!
Sieger der Herzen "Working Class Hero"
wette mit PA: siegrist schiesst mindestens fünf tore in dieser und der nächsten saison für die erste mannschaft des fcl. nur pflichtspiele abzüglich der beiden ersten cuprunden zählen. fr. 60.-
jemandem n cupspiel bei nem kleinen bekannt, an dem es mal so richtig zur sache ging?
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.