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GCZ Saison 09/10
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TurbojugendFCL
- Forumgott

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Sensationell! Sforza ist jetzt offizieller Botschafter der Axpo Fair Play Trophy.
http://www.axposuperleague.ch/asl/fairp ... rter5.aspx
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timtim hat geschrieben:Sensationell! Sforza ist jetzt offizieller Botschafter der Axpo Fair Play Trophy.![]()
http://www.axposuperleague.ch/asl/fairp ... rter5.aspx
"Du gehst nicht ins Stadion um eine fantastische Stimmung zu erleben, sondern um diese selbst zu kreieren"
NZZ online hat geschrieben:13. März 2010
Die letzte Hoffnung
Die Grasshoppers und der ewige Treueschwur auf den Nachwuchs – nun muss er mehr sein als nur Propaganda
Wollen die Grasshoppers überleben, müssen sie auf den Nachwuchs setzen. Was früher ein Lippenbekenntnis war, ist heute der einzige Weg für GC.
fcl. Niederhasli ⋅ Es ist die illusionslose Vernunft, die den Grasshopper-Club eingeholt hat, ob er will oder nicht. Früher gehörte das Bekenntnis, den Nachwuchs auszubilden, zum guten Ton, der dem Fussball eine gesellschaftspolitische Tarnung gab. Heute ist die Erkenntnis für die Grasshoppers überlebensnotwendig. In der Führung des einflussreichen GC-Zentralvorstandes sitzen Leute, die sich den Exzessen des Fussballgeschäfts verweigern – nicht ausschliesslich aus noblen Gründen, weil sie partout wollen, sondern weil sie gar nicht mehr anders können. Werden sich die Grasshoppers erneut untreu, und verraten sie ihre letzte Hoffnung, nun wirklich auf den Nachwuchs zu setzen, droht das Lichterlöschen. Daran lässt im GC niemand einen Zweifel.
Veränderung der Identität
Andres Iten ist ein eher fussballfremder Zentralpräsident. Er ist einer, der sich wundert, wie hemmungslos und irrational im Fussball mit Geld um sich geworfen wird. Es ist Geld, das die Grasshoppers nicht mehr haben. Niemand wollte ihnen zuletzt für drei Jahre Planungssicherheit einen Blanko-Cheque über 15 Millionen Franken ausstellen. Das hat GC in der Vergangenheit nicht daran gehindert, trotzdem im Kasino zu sitzen und so zu tun, als gehöre er immer noch zu den Reichen des Landes. Das soll nun vorbei sein – auf die Gefahr hin, dass die Grasshoppers ihr Selbstverständnis verändern müssen. GC will rund 3 Millionen Franken in den Nachwuchs investieren. Es ist sein Förderprogramm, von dem der Verein künftig auch leben möchte, indem er Spieler verkauft wie zuletzt Haris Seferovic oder Nassim Ben Khalifa.
Seit sieben Jahren ist der 19-jährige Toko Nzuzi Bundebele schon im GC. Oft hat man ihm erzählt, wie wichtig er für den Verein einmal sein werde. Er hat es immer geglaubt und seine Lehre als Gebäudereiniger abgebrochen. «Jetzt wird nicht mehr nur geredet», sagt er, «jetzt bekommen wir wirklich eine Chance.» Steven Zuber, 18-jährig, sagt: «Wenn ein junger und ein alter Spieler gleich gut sind, lässt der Trainer Ciriaco Sforza den jungen spielen. Darauf vertraue ich.» Neben Zuber sitzt Gianluca D'Angelo, auch er ist schon sechs Jahre bei den Grasshoppers. Er sagt: «Es gibt keine Transfers von alten Spielern mehr. Ich glaube den GC-Verantwortlichen, dass wir die Zukunft sind.»
Aber manchmal wird für die jungen Spieler alles zu viel. Früher, unter dem Trainer Hanspeter Latour, weinte der 19-jährige Rolf Feltscher einmal hemmungslos in der Kabine, weil er so überfordert war. David Blumer, ein junger Stürmer, der heute in Wil spielt, verkroch sich und vereinsamte fast, weil er sich alleine gelassen fühlte. Sie alle spürten die Verantwortung. Und für viele war sie zu gross. Denn gewinnen musste GC traditionsgemäss immer noch. Dabei haben D'Angelo, Toko oder Zuber genug mit sich selber zu tun. Sie haben eine Privatwette abgeschlossen und alles auf den Fussball gesetzt. «Es muss klappen», sagt Toko. «Wenn ich nicht Fussballer werde, kann ich nicht glücklich sein, auch als Arzt nicht.» Mit der Überlebensfähigkeit des GC können sie sich gedanklich gar nicht beschäftigen. Sie haben schon viel riskiert mit ihrer Berufswahl, das ist Abenteuer genug.
«Richtige Männer»
Der Captain Boris Smiljanic sagte kürzlich in einem Interview: «Die Spieler sind wohl einfach froh, bei GC zu sein. Dabei sollten sie endlich die Handbremse lösen (. . .). Ich wünschte mir, die Jungs wären härter, richtige Männer, und müssten nicht immer so gestreichelt werden.» Smiljanic sprach von den Jungen bei GC. Er ist 33 Jahre alt, er hat es anders erlebt, er musste sich hochdienen, den Mund halten, kuschen. So war das früher im GC, man schob sich mit den Ellenbogen an den Alten vorbei oder wurde weggeschickt und kam in den meisten Fällen nie mehr zurück.
Einfacher ist es heute für die Jungen nicht, bloss anders. Manchmal werden sie von Smiljanic gemassregelt; als Rolf und sein Bruder Frank Feltscher sich selbstverliebt in einer Zeitung inszenierten, wurden sie von den Routiniers zusammengefahren. Aber meistens geht man behutsam mit ihnen um.
Die Grasshoppers haben sich für 20 Millionen Franken vor fünf Jahren ein Trainingszentrum geleistet, aber eine Fabrik, die Talente ausspuckt, ist nicht daraus geworden. Bis jetzt hatte es GC es auch nie ernsthaft versucht.
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wette mit PA: siegrist schiesst mindestens fünf tore in dieser und der nächsten saison für die erste mannschaft des fcl. nur pflichtspiele abzüglich der beiden ersten cuprunden zählen. fr. 60.-
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