sid hat geschrieben:das sehe ich auch so. zibung war unter steph stark geworden. nach stephs zwischenzeitlichen abgang ist auch dave in ein tief geraten und folglich ist zibung unter steph wieder zu dem geworden wie wir ihn gerne sehen...Sammler hat geschrieben:Guter Bericht heute in der NLZ. An Selbstkritik hat es Zibung ja nie gemangelt, aber inzwischen habe ich das Gefühl, dass er tatsächlich auch die richtigen Lehren aus Fehlern zieht. Dank wohl vor allem Steph.
eigentlich sei lehmann dank.
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Dave Zibung
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Sonntagszeitung 3.10.2010
«Wir stellen uns nicht mehr doof an»
Torhüter David Zibung versucht, den Höhenflug von Tabellenführer Luzern zu erklären
VON DAVID WIEDERKEHR
LUZERN Keiner kennt den Verein besser als David Zibung, seit 2002 ist er dort Torhüter. Und das Debüt fiel in die Luzerner Depression in der Challenge League. Nun steht der 26-jährige Zibung mit seinem Klub auf Platz 1 der Super League und will diesen Platz heute im Heimspiel gegen die Young Boys verteidigen. Der Höhenflug Luzerns ist nicht hoch genug einzuschätzen: Nicht einmal in die Saison 1988/89 waren die Zentralschweizer so erfolgreich gestartet – als sie letztmals Meister wurden.
David Zibung, wie oft schauen Sie sich die Tabelle an?
Nicht öfter als sonst. Es ist sicher nicht so, dass ich täglich in den Teletext schaue – ich kenne ja unsere Rangierung.
Was löst die in Ihnen aus?
Stolz vor allem. Das ist schön für den Verein, das ganze Umfeld und für die Region. Ich bin schon länger dabei und habe auch andere Zeiten erlebt. Auch darum weiss ich das einzuschätzen: Es sind erst neun Runden gespielt.
Die Saison ist also noch lang.
Genau.
Und das nächste Spiel ist immer das wichtigste.
(lacht) Hoch interessant zumindest. YB hat gegen Getafe gewonnen und wird mit breiter Brust zu uns kommen. Wir wissen aber, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen können – wenn wir zusammenspielen und jeder für den anderen läuft. Sobald wir meinen, mit Rang 1 im Rücken werde das zum Selbstläufer, kann es sich sehr schnell ändern.
Haben Sie bereits eine gewisse Nonchalance festgestellt?
Bislang nicht. Die Mannschaft geht mit dem Saisonstart wirklich sehr professionell um. Ein typisches Beispiel war das letzte Spiel in St. Gallen, Erster gegen Letzter. Das sind die schwierigsten Spiele. Wir haben es trotzdem gewonnen. Uns ist bewusst: Für uns gibt es keine einfachen Spiele. Wir werden immer kämpfen müssen, und jeden unserer 20 Punkte haben wir hart erarbeitet.
In St. Gallen war aber auch die alte Fussballweisheit offenkundig: Wer oben steht, für den rollt der Ball. Wer unten steht, dem gelingt nichts. Kurz: Der Ball rollte wieder einmal für Sie, Luzern steht auch dank Wettkampfglück ganz zuoberst.
Wir haben uns dieses Glück verdient. Und das verdient man sich nur, wenn man unter der Woche seriös arbeitet.
Was in St. Gallen sicher auch getan wird.
Ja, klar, das ist auch nur die Basis. Im Spiel schliesslich muss ein guter Start gelingen. Man muss viel unternehmen, die Zweikämpfe annehmen und sie gewinnen. Man muss gut spielen und taktisch intelligent sein. Ohne Aufwand lässt sich das Glück nicht erzwingen. Dass man mehr Glück hat, wenn man oben steht, und es andersrum ist im Keller der Tabelle, das haben wir zur Genüge auch am eigenen Leib erfahren.
Wann haben Sie denn letztmals an den 13. Juni 2009 gedacht?
Das war die Barrage, nicht?
Genau, gegen Lugano. Nach der Explosion eines Knallkörpers stand das Rückspiel vor dem Abbruch und Luzern deswegen vor dem Abstieg.
Daran denke ich oft. Wir hatten eine tolle vergangene Saison, und immer wieder wurden wir daran erinnert: «Vergesst nicht, wo wir ein Jahr zuvor gestanden hatten!» Ich habe es nicht vergessen und werde es nie vergessen. In der Barrage ging es um die Existenz des Vereins, es herrschte ein unglaublicher Druck. Dieser Tag ist noch immer sehr präsent.
Jetzt steht Luzern an der Spitze. Wie ist so etwas möglich?
Wir haben uns qualitativ sehr, sehr, sehr stark verbessert – mit Yakin, Ianu, Ferreira, Gygax, Puljic. Das gab uns extreme Stabilität. Ebenso wichtig war aber, dass es im Verein endlich Kontinuität gibt. Und: Das Gros der Mannschaft blieb beisammen.
Das jedoch war zuvor nicht besonders erfolgreich gewesen.
Wir machten Fehler, haben die Fehler analysiert – und jetzt stellen wir uns nicht mehr doof an. In St. Gallen führten wir zur Pause 2:0 und kassierten kurz danach das 2:1. Vor nicht langer Zeit hätten wir das Spiel garantiert verloren. Nun sind wir so weit, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und gewinnen können.
Was ist denn in der Zwischenzeit geschehen?
Nicht viel, jedenfalls nichts, das mir gross auffallen würde. Wir sind nun einfach Erster, vorher waren wir Letzter.
So einfach ist das?
Wahrscheinlich schon. Warum das so ist? Keine Ahnung. Es wäre ja blöd, wenn es im Fussball eine Universallösung gäbe. Es gibt Situationen, da bist du als Spieler am Boden, ein Misserfolg folgt auf den nächsten, es hagelt Kritik, und alles, was vorher selbstverständlich war, funktioniert plötzlich nicht mehr.
Und es gibt es das Gegenteil: Es läuft, ohne dass man genau weiss, warum eigentlich.
Dafür braucht es nur wenig, ein einziges Erfolgserlebnis. Dann kehrt das Selbstvertrauen zurück, das gibt Schub, und du spielst dich in einen Rausch.
Kann Luzern mit diesem Rausch Meister werden?Ich sage garantiert nicht Nein. Mein grosser Traum ist es, einmal mit dem FC Luzern Meister zu werden. Oder besser: Es ist mein Ziel. Deswegen habe ich im vergangen Frühling meinen Vertrag bis 2013 verlängert.
«Wir stellen uns nicht mehr doof an»
Torhüter David Zibung versucht, den Höhenflug von Tabellenführer Luzern zu erklären
VON DAVID WIEDERKEHR
LUZERN Keiner kennt den Verein besser als David Zibung, seit 2002 ist er dort Torhüter. Und das Debüt fiel in die Luzerner Depression in der Challenge League. Nun steht der 26-jährige Zibung mit seinem Klub auf Platz 1 der Super League und will diesen Platz heute im Heimspiel gegen die Young Boys verteidigen. Der Höhenflug Luzerns ist nicht hoch genug einzuschätzen: Nicht einmal in die Saison 1988/89 waren die Zentralschweizer so erfolgreich gestartet – als sie letztmals Meister wurden.
David Zibung, wie oft schauen Sie sich die Tabelle an?
Nicht öfter als sonst. Es ist sicher nicht so, dass ich täglich in den Teletext schaue – ich kenne ja unsere Rangierung.
Was löst die in Ihnen aus?
Stolz vor allem. Das ist schön für den Verein, das ganze Umfeld und für die Region. Ich bin schon länger dabei und habe auch andere Zeiten erlebt. Auch darum weiss ich das einzuschätzen: Es sind erst neun Runden gespielt.
Die Saison ist also noch lang.
Genau.
Und das nächste Spiel ist immer das wichtigste.
(lacht) Hoch interessant zumindest. YB hat gegen Getafe gewonnen und wird mit breiter Brust zu uns kommen. Wir wissen aber, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen können – wenn wir zusammenspielen und jeder für den anderen läuft. Sobald wir meinen, mit Rang 1 im Rücken werde das zum Selbstläufer, kann es sich sehr schnell ändern.
Haben Sie bereits eine gewisse Nonchalance festgestellt?
Bislang nicht. Die Mannschaft geht mit dem Saisonstart wirklich sehr professionell um. Ein typisches Beispiel war das letzte Spiel in St. Gallen, Erster gegen Letzter. Das sind die schwierigsten Spiele. Wir haben es trotzdem gewonnen. Uns ist bewusst: Für uns gibt es keine einfachen Spiele. Wir werden immer kämpfen müssen, und jeden unserer 20 Punkte haben wir hart erarbeitet.
In St. Gallen war aber auch die alte Fussballweisheit offenkundig: Wer oben steht, für den rollt der Ball. Wer unten steht, dem gelingt nichts. Kurz: Der Ball rollte wieder einmal für Sie, Luzern steht auch dank Wettkampfglück ganz zuoberst.
Wir haben uns dieses Glück verdient. Und das verdient man sich nur, wenn man unter der Woche seriös arbeitet.
Was in St. Gallen sicher auch getan wird.
Ja, klar, das ist auch nur die Basis. Im Spiel schliesslich muss ein guter Start gelingen. Man muss viel unternehmen, die Zweikämpfe annehmen und sie gewinnen. Man muss gut spielen und taktisch intelligent sein. Ohne Aufwand lässt sich das Glück nicht erzwingen. Dass man mehr Glück hat, wenn man oben steht, und es andersrum ist im Keller der Tabelle, das haben wir zur Genüge auch am eigenen Leib erfahren.
Wann haben Sie denn letztmals an den 13. Juni 2009 gedacht?
Das war die Barrage, nicht?
Genau, gegen Lugano. Nach der Explosion eines Knallkörpers stand das Rückspiel vor dem Abbruch und Luzern deswegen vor dem Abstieg.
Daran denke ich oft. Wir hatten eine tolle vergangene Saison, und immer wieder wurden wir daran erinnert: «Vergesst nicht, wo wir ein Jahr zuvor gestanden hatten!» Ich habe es nicht vergessen und werde es nie vergessen. In der Barrage ging es um die Existenz des Vereins, es herrschte ein unglaublicher Druck. Dieser Tag ist noch immer sehr präsent.
Jetzt steht Luzern an der Spitze. Wie ist so etwas möglich?
Wir haben uns qualitativ sehr, sehr, sehr stark verbessert – mit Yakin, Ianu, Ferreira, Gygax, Puljic. Das gab uns extreme Stabilität. Ebenso wichtig war aber, dass es im Verein endlich Kontinuität gibt. Und: Das Gros der Mannschaft blieb beisammen.
Das jedoch war zuvor nicht besonders erfolgreich gewesen.
Wir machten Fehler, haben die Fehler analysiert – und jetzt stellen wir uns nicht mehr doof an. In St. Gallen führten wir zur Pause 2:0 und kassierten kurz danach das 2:1. Vor nicht langer Zeit hätten wir das Spiel garantiert verloren. Nun sind wir so weit, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und gewinnen können.
Was ist denn in der Zwischenzeit geschehen?
Nicht viel, jedenfalls nichts, das mir gross auffallen würde. Wir sind nun einfach Erster, vorher waren wir Letzter.
So einfach ist das?
Wahrscheinlich schon. Warum das so ist? Keine Ahnung. Es wäre ja blöd, wenn es im Fussball eine Universallösung gäbe. Es gibt Situationen, da bist du als Spieler am Boden, ein Misserfolg folgt auf den nächsten, es hagelt Kritik, und alles, was vorher selbstverständlich war, funktioniert plötzlich nicht mehr.
Und es gibt es das Gegenteil: Es läuft, ohne dass man genau weiss, warum eigentlich.
Dafür braucht es nur wenig, ein einziges Erfolgserlebnis. Dann kehrt das Selbstvertrauen zurück, das gibt Schub, und du spielst dich in einen Rausch.
Kann Luzern mit diesem Rausch Meister werden?Ich sage garantiert nicht Nein. Mein grosser Traum ist es, einmal mit dem FC Luzern Meister zu werden. Oder besser: Es ist mein Ziel. Deswegen habe ich im vergangen Frühling meinen Vertrag bis 2013 verlängert.

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Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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