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FC St. Gallen 2010/2011
- Yoda
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ST.GALLEN. Im Stadtparlament zeichnet sich ein Nein zum Stadion-Rettungspaket ab. Damit wäre die von langer Hand vorbereitete Sanierung der -Arena-Gesellschaften mit öffentlichen Geldern vom Tisch.
Marcel Elsener
Auf die 63 St.Galler Stadtparlamentarier richtet sich am kommenden Dienstag der Fokus der Ostschweizer und gar der – fussballinteressierten – nationalen Öffentlichkeit. Gestern wurde spekuliert: Stimmen 37 von ihnen Nein, und 23 Ja, bei 3 Enthaltungen? Oder klarer: 42 gegen 21, also just zwei Drittel Nein? Oder viel krasser: Kommen die Befürworter nicht einmal über 10 Stimmen?
Klares Nein bei SP, Juso und PFG
Ausgerechnet auf die seit jeher Arena-kritische grösste Fraktion musste man bis am Abend warten, um solche Rechenspiele machen zu können. Die Ratsmitglieder von SP, Juso und PFG (16 Sitze) berieten das Geschäft nicht wie gewohnt am Mittwoch nach der GPK, sondern erst gestern ab halb sieben.
Gegen acht dann das SMS: «Die SP-Fraktion wird die Vorlage einstimmig ablehnen.» Auf die Nachfrage nach dem Hauptgrund die Antwort: «Es ist keine nachhaltige Lösung, eine nächste Sanierung wäre vorprogrammiert.»
SVP und Grüne geschlossen
Früher gemacht waren die Haltungen der andern Fraktionen. Am klarsten jene von SVP (12 Sitze) und Grüne/Grünliberale/Junge Grüne (9). «Wir stimmen geschlossen Nein», sagte SVP-Fraktionspräsident Peter Cassani. «Wobei wir betonen, dass wir alle hinter dem FC St. Gallen stehen.»
Der Grund der einhelligen Ablehnung liege vielmehr bei der Betriebs-AG, die «nicht alles auf den Tisch brachte, was wir wissen wollten». Ein Beispiel Cassanis: der Lohn von CEO Bill Mistura.
Ebenso ohne Ausnahme wird die gemischte grüne Fraktion den städtischen Beitrag – zwei Millionen – zur Sanierung ablehnen. Man wolle dies am Dienstag «gut begründen», sagte Lukas Gunzenreiner (GLP). Doch könne er grundsätzlich sagen, dass es nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sei, «Fehler von Unternehmern auszubügeln». Die bislang nicht gelieferten Namen der neuen Investoren und Verwaltungsräte seien aber «nicht ausschlaggebend».
Neinstimmen auch in der Mitte
Weniger klar die Meinungen in der bürgerlichen Mitte. Die CVP-EVP-Fraktion (15 Sitze) sei nach wie vor «skeptisch und kritisch», sagte Fraktionschef Philipp Schneider, ohne ein mögliches Stimmenverhältnis zu nennen. Persönlich teile er die Auffassung der GPK-Präsidentin nicht, dass alle Informationen bekannt seien. «Wir haben erwartet, dass mehr kommt von den Verantwortlichen, doch sie haben es verpasst, ihre Hausaufgaben zu machen».
Ähnlich denkt die FDP (12): Laut Daniel Rietmann stimmt seine Partei «höchstwahrscheinlich mehrheitlich Ja». Doch schwankten viele zwischen parteipolitischen Überlegungen, wonach Privatfirmen kein Staatsgeld erhalten sollten, und «dem Abwehren eines möglichen Untergangs des FCSG».
Entgegen der verbreiteten Meinung, dass zumindest die FDP das Sanierungspaket unterstütze, spricht der Fraktionspräsident von «Zweifeln an einer nachhaltigen Lösung» und «nach wie vor fehlendem Vertrauen». Dass die Investoren unbekannt blieben, sei «schade, aber nachvollziehbar». Jetzt noch «Leaderfiguren auszuwechseln», sei aber «zu spät».
«Notfalls machen wir bis zehn»
Viele Bürgerliche liebäugelten mit einem Ja, um via Ratsreferendum das Volk entscheiden zu lassen. Doch sagt der FDP-Sprecher, dass die Parlamentarier zu ihrer Vertretung und damit «zum Entscheid stehen sollten».
Eine Verschiebung aufgrund zu langer Debatte ist undenkbar. Parlamentspräsident Franz Fässler (SVP) hofft, «noch andere Geschäfte erledigen zu können», auch wenn viele wie die «Lex Arena» (Sicherheitskosten) verschoben wurden.
Wenn die an erster Stelle traktandierte Vorlage wider Erwarten endlos zu reden gebe, werde er «Traktandum 1 bis 22 Uhr durchziehen». Als Präsident mag er nicht über Stimmungen etwa für ein Ratsreferendum werweissen, gibt aber zu bedenken: «Ein Nein bedeutet zurück auf Feld null. Ende der Fahnenstange.»
Investoren warten ab
Die Club- und Stadionbetreiber hatten bis zuletzt mit Zeitaufschub gerechnet und gaben sich konsterniert. «Ohne Begründungen der GPK sind Nachbesserungen schwierig. Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Entscheid abzuwarten», so Mediensprecher Markus Scherrer.
FCSG-Präsident Michael Hüppi schätzt, dass «die Situation anders wäre, wenn die neuen Köpfe bekannt wären». Doch würden Investoren wohl die Verantwortlichen in den Organen mitbestimmen wollen. Aufgrund der unklaren, gar negativen Situation liessen sich Geldgeber nicht auf die Äste hinaus, gibt der Sprecher der Investoren, Dölf Früh, zu verstehen: «Wir können doch jetzt nicht Leute nennen und dann ziehen sie sich bei einem Nein wieder zurück.» Diese Zwickmühle wenigstens sei nach dem Entscheid vom Tisch: Dann sehe man, wer auch ohne Staatsgeld dabei sei…
Für eine Rettung der Vorlage weibelt die Fangruppe «FCSG-Millionen vors Volk». Sie forderte gestern eine Nachbesserung in sieben Punkten – damit die Vorlage nicht einfach abgelehnt werde, sondern vors Volk komme.
Marcel Elsener
Auf die 63 St.Galler Stadtparlamentarier richtet sich am kommenden Dienstag der Fokus der Ostschweizer und gar der – fussballinteressierten – nationalen Öffentlichkeit. Gestern wurde spekuliert: Stimmen 37 von ihnen Nein, und 23 Ja, bei 3 Enthaltungen? Oder klarer: 42 gegen 21, also just zwei Drittel Nein? Oder viel krasser: Kommen die Befürworter nicht einmal über 10 Stimmen?
Klares Nein bei SP, Juso und PFG
Ausgerechnet auf die seit jeher Arena-kritische grösste Fraktion musste man bis am Abend warten, um solche Rechenspiele machen zu können. Die Ratsmitglieder von SP, Juso und PFG (16 Sitze) berieten das Geschäft nicht wie gewohnt am Mittwoch nach der GPK, sondern erst gestern ab halb sieben.
Gegen acht dann das SMS: «Die SP-Fraktion wird die Vorlage einstimmig ablehnen.» Auf die Nachfrage nach dem Hauptgrund die Antwort: «Es ist keine nachhaltige Lösung, eine nächste Sanierung wäre vorprogrammiert.»
SVP und Grüne geschlossen
Früher gemacht waren die Haltungen der andern Fraktionen. Am klarsten jene von SVP (12 Sitze) und Grüne/Grünliberale/Junge Grüne (9). «Wir stimmen geschlossen Nein», sagte SVP-Fraktionspräsident Peter Cassani. «Wobei wir betonen, dass wir alle hinter dem FC St. Gallen stehen.»
Der Grund der einhelligen Ablehnung liege vielmehr bei der Betriebs-AG, die «nicht alles auf den Tisch brachte, was wir wissen wollten». Ein Beispiel Cassanis: der Lohn von CEO Bill Mistura.
Ebenso ohne Ausnahme wird die gemischte grüne Fraktion den städtischen Beitrag – zwei Millionen – zur Sanierung ablehnen. Man wolle dies am Dienstag «gut begründen», sagte Lukas Gunzenreiner (GLP). Doch könne er grundsätzlich sagen, dass es nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sei, «Fehler von Unternehmern auszubügeln». Die bislang nicht gelieferten Namen der neuen Investoren und Verwaltungsräte seien aber «nicht ausschlaggebend».
Neinstimmen auch in der Mitte
Weniger klar die Meinungen in der bürgerlichen Mitte. Die CVP-EVP-Fraktion (15 Sitze) sei nach wie vor «skeptisch und kritisch», sagte Fraktionschef Philipp Schneider, ohne ein mögliches Stimmenverhältnis zu nennen. Persönlich teile er die Auffassung der GPK-Präsidentin nicht, dass alle Informationen bekannt seien. «Wir haben erwartet, dass mehr kommt von den Verantwortlichen, doch sie haben es verpasst, ihre Hausaufgaben zu machen».
Ähnlich denkt die FDP (12): Laut Daniel Rietmann stimmt seine Partei «höchstwahrscheinlich mehrheitlich Ja». Doch schwankten viele zwischen parteipolitischen Überlegungen, wonach Privatfirmen kein Staatsgeld erhalten sollten, und «dem Abwehren eines möglichen Untergangs des FCSG».
Entgegen der verbreiteten Meinung, dass zumindest die FDP das Sanierungspaket unterstütze, spricht der Fraktionspräsident von «Zweifeln an einer nachhaltigen Lösung» und «nach wie vor fehlendem Vertrauen». Dass die Investoren unbekannt blieben, sei «schade, aber nachvollziehbar». Jetzt noch «Leaderfiguren auszuwechseln», sei aber «zu spät».
«Notfalls machen wir bis zehn»
Viele Bürgerliche liebäugelten mit einem Ja, um via Ratsreferendum das Volk entscheiden zu lassen. Doch sagt der FDP-Sprecher, dass die Parlamentarier zu ihrer Vertretung und damit «zum Entscheid stehen sollten».
Eine Verschiebung aufgrund zu langer Debatte ist undenkbar. Parlamentspräsident Franz Fässler (SVP) hofft, «noch andere Geschäfte erledigen zu können», auch wenn viele wie die «Lex Arena» (Sicherheitskosten) verschoben wurden.
Wenn die an erster Stelle traktandierte Vorlage wider Erwarten endlos zu reden gebe, werde er «Traktandum 1 bis 22 Uhr durchziehen». Als Präsident mag er nicht über Stimmungen etwa für ein Ratsreferendum werweissen, gibt aber zu bedenken: «Ein Nein bedeutet zurück auf Feld null. Ende der Fahnenstange.»
Investoren warten ab
Die Club- und Stadionbetreiber hatten bis zuletzt mit Zeitaufschub gerechnet und gaben sich konsterniert. «Ohne Begründungen der GPK sind Nachbesserungen schwierig. Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Entscheid abzuwarten», so Mediensprecher Markus Scherrer.
FCSG-Präsident Michael Hüppi schätzt, dass «die Situation anders wäre, wenn die neuen Köpfe bekannt wären». Doch würden Investoren wohl die Verantwortlichen in den Organen mitbestimmen wollen. Aufgrund der unklaren, gar negativen Situation liessen sich Geldgeber nicht auf die Äste hinaus, gibt der Sprecher der Investoren, Dölf Früh, zu verstehen: «Wir können doch jetzt nicht Leute nennen und dann ziehen sie sich bei einem Nein wieder zurück.» Diese Zwickmühle wenigstens sei nach dem Entscheid vom Tisch: Dann sehe man, wer auch ohne Staatsgeld dabei sei…
Für eine Rettung der Vorlage weibelt die Fangruppe «FCSG-Millionen vors Volk». Sie forderte gestern eine Nachbesserung in sieben Punkten – damit die Vorlage nicht einfach abgelehnt werde, sondern vors Volk komme.

AFCA / CAN'T BE STOPPED
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Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
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Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
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Dräggspagg
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Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
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Dräggspagg
Camel hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:
I'm going to make him an offer he can't refuse...
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
- LU-57
- Rekordmeister
- Beiträge: 9069
- Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
- Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
- Kontaktdaten:
alles andere als eine absage an diese billige "lösung" wäre ja auch n witz...
greez
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
-
the_wolf
- Elite
- Beiträge: 8544
- Registriert: 23. Okt 2006, 14:53
- Wohnort: BANG BANG CLUB, BERLIN
- Kontaktdaten:
was ist eigentlich bloss in die FDP gefahren? eine partei schafft sich ab, dass nervt gewaltig!Yoda hat geschrieben:Ähnlich denkt die FDP (12): Laut Daniel Rietmann stimmt seine Partei «höchstwahrscheinlich mehrheitlich Ja». Doch schwankten viele zwischen parteipolitischen Überlegungen, wonach Privatfirmen kein Staatsgeld erhalten sollten, und «dem Abwehren eines möglichen Untergangs des FCSG».
Entgegen der verbreiteten Meinung, dass zumindest die FDP das Sanierungspaket unterstütze, spricht der Fraktionspräsident von «Zweifeln an einer nachhaltigen Lösung» und «nach wie vor fehlendem Vertrauen». Dass die Investoren unbekannt blieben, sei «schade, aber nachvollziehbar». Jetzt noch «Leaderfiguren auszuwechseln», sei aber «zu spät».
«Notfalls machen wir bis zehn»
Viele Bürgerliche liebäugelten mit einem Ja, um via Ratsreferendum das Volk entscheiden zu lassen. Doch sagt der FDP-Sprecher, dass die Parlamentarier zu ihrer Vertretung und damit «zum Entscheid stehen sollten».
fände es schade, wenn das güller kanonenfutter weg wäre. und das ärnscht.hässig-AL hat geschrieben:mag mich gut errinern, als sie abstiegen. die meisten waren froh, dass sie weg sind, nicht mehr nach sg zu fahren etc etcNOISER hat geschrieben:Camel hat geschrieben:Radiohead hat geschrieben:![]()
und keiner wird die inzuchtbrut vermissen.
kaum war cupauslosung, wollte viele nach güllen
die fahrt und der gästesektor sind top. der club aber zumhässig-AL hat geschrieben:mag mich gut errinern, als sie abstiegen. die meisten waren froh, dass sie weg sind, nicht mehr nach sg zu fahren etc etcNOISER hat geschrieben:Camel hat geschrieben:Radiohead hat geschrieben:![]()
und keiner wird die inzuchtbrut vermissen.
kaum war cupauslosung, wollte viele nach güllen



