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Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Garfield
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Beitrag von Garfield »

Der FCL steht in der Phase der Konsolidation. Trotzdem ist es möglich einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Letzte Saison wuchs der FCL über sich hinaus trotz gerade erst verhindertem Abstieg, trotz zumindest anfänglichem Verletzungspech, trotz angeblich "negativen Elementen" wie Seoane, etc. Diese Saison konnten bis auf einige Junge alle Spieler die Vorbereitung bestreiten, wurde die Mannschaft weiter gezielt verstärkt und sind Spieler wie zB Vescovac oder Wiss in deutlich besserer Verfassung und gereift. Die Konsolidation in der SL und auch finanziell muss das Ziel sein. Wieso aber soll es nicht möglich sein, im Europacup über sich hinauszuwachsen und Utrecht auszuschalten. Und vielleicht bleibt der FCL diese Saison von gröberen Verletzungen verschont und kann in der SL wieder vorne mitmischen. Ich denke wirklich, dass diese Saison viel möglich ist und die Euphorie um den FCL aufs neue Stadion hin in neue Dimensionen wachsen könnte. We will see .....
FCL quo vadis?
Vblstöbli
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Beitrag von Vblstöbli »

Garfield hat geschrieben:We will see .....
Bauernaufstand 2026!
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Köbi
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Beitrag von Köbi »

Vblstöbli hat geschrieben:
Stecki hat geschrieben:Der Umzug wird herbeigesehnt

Durch den Umzug ins kleine Gersagstadion von Emmenbrücke im Sommer des vergangenen Jahres, hat die FC Luzern-Innerschweiz AG im Jahr 2009 ein Verlustgeschäft von circa 300.000 Euro zu beklagen. Ursachen sind die geringeren Zuschauerzahlen und Werbeeinnahmen.

Wie www.20min.ch berichtet, läuft es mit dem vierten Platz in der Axpo Super League sportlich zwar sehr gut, aber im finanziellen Bereich musste der Verein auf Eigenkapital zurückgreifen. Auch im Vorjahr konnte der Verein nur auf Grund der einmaligen hohen Zahlungen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) an die Klubs, die wegen der Europameisterschaft 2008 fällig wurde, schwarze Zahlen schreiben. Andernfalls hätte die FC Luzern-Innerschweiz AG bereits im Geschäftsjahr 2008 eine halbe Millionen Euro Verlust erwirtschaftet. Im Februar 2011 folgt der lang ersehnte Umzug in die neue Swissporarena.
Transfererlös von Lustenberger schon den Bach runter???
Das heisst ja nicht, dass sie kein Geld haben. Nur dass sie hindertsi machen... dafür ist ja das EK da - wo übrigens das Geld von Lustenberger stecken sollte.
Schön die Alte weghauen. BambaBam, Schläge muss geben.
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Roberto Fregno
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Beitrag von Roberto Fregno »

Netter Bericht in der NZZ: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 25920.html

Ein Verein sucht seinen Platz

Der FC Luzern steht nach düsteren Jahren wieder im Licht – nicht einzig im Schweizer Fussball

Michele Coviello ⋅ Auch 13 Freunde haben die 800 Kilometer nicht gescheut. Sie sind Fans des FC Luzern, am Mittwochabend in einen Kleinbus gestiegen und vom Vierwaldstättersee bis fast zur Nordsee gefahren. Sie wollten dabei sein, als «ihr» FCL in Utrecht nach 13 Jahren Abwesenheit wieder die europäische Bühne betrat. «Die Stimmung war so gut wie selten», sagt einer am Tag danach, «in der Kurve hat man noch dreissig Minuten nach dem Spiel gesungen» – trotz der 0:1-Niederlage in diesem Hinspiel der Qualifikation zur Europa League. Insgesamt haben rund 700 Luzerner Anhänger das Spiel im niederländischen Stadion Galgenwaard gesehen. Luzerns 4. Rang in der letzten Saison und der Offensivfussball des Teams weckten die Begeisterung dafür.

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Starke Saisons und Abstürze
Begeisterung erlebt auch der ehemalige Spieler Thomas Wyss im Alltag: «In der Stadt redet man wieder über den Verein.» Der gebürtige Luzerner lenkte zwischen 1994 und 2002 in der Allmend das Mittelfeld und stand auch 1997 im Cup der Cup-Sieger gegen Slavia Prag auf dem Platz. Einmal habe man wenig Geld gehabt, dann sei man fast bankrott gewesen. «Alles habe ich durchgemacht», sagt Wyss. Trotzdem bleibe der FCL der schönste Abschnitt seiner Karriere. Noch heute wohnt Wyss in seiner Heimatstadt Luzern, die ein spezielles Pflaster sei. «Die Erwartungen steigen hier schnell», sagt er. Meistens sei man nach einer starken Saison aber wieder abgestürzt. «Jetzt hoffe ich, dass auch die Kontinuität kommt.» Anzeichen dazu gebe es. «Früher hat man viel geträumt, heute gibt die solide Klubführung aber das aus, was sie kann.»

Kurz nach Wyss' Rücktritt stieg Luzern im Jahr 2003 ab. Die Wende kam erst mit dem jetzigen Präsidenten Walter Stierli. Als der Versicherungsbroker im Herbst 2005 den Verein übernahm, stand die Mannschaft im 6. Rang der Challenge League. «Damals ging es mir darum, das Vertrauen zurückzugewinnen», sagt der 62-Jährige, «heute ist es da.» Die Zahlen bestätigen dies: 8100 Zuschauer kann das Ausweichstadion Gersag in Emmenbrücke fassen, 7550 kamen in der letzten Spielzeit im Durchschnitt zu den Heimspielen. Seit dem Wiederaufstieg 2006 hat sich der Klub kontinuierlich gesteigert. «Diese Konstanz hat dazu beigetragen, das neue Stadion zu entwickeln», sagt Stierli. Am angestammten Platz auf der Allmend ist die neue Arena mit 16 700 Plätzen in Bau. Ab nächster Saison ist sie bereit. «Es wird ein neues Zeitalter», ist der Präsident überzeugt. Trotzdem bleibt Stierli gemässigt. Das Wort «Kontinuität» benutzt er oft. Darauf schaue der FC Luzern auch bei den Transfers.

Unangetastete Achse
Diesen Sommer blieb die Achse der Spieler Zibung–Veskovac–Renggli–Yakin–Ianu unangetastet. Der Abgang Chiumientos und die Aussortierung Seoanes kompensierte der Klub mit Gygax und Kibebe. Als ehemaliger Nationalliga-A-Spieler im Team von Lausanne-Sports leitet Stierli die Transferkommission. In ihr nehmen auch der CEO Thomas Schönberger, der Sportkoordinator Jean-Daniel Gross, die Nachwuchstrainer und der Chefcoach Rolf Fringer Einsitz. In Zukunft will Stierli mehr eigene Talente in der Mannschaft einbinden. «Dazu muss aber zuerst eine Gruppe da sein, in der sich die Jungen entwickeln können.» Alain Wiss (Jahrgang 1990) erhält seit drei Saisons Einsätze, nun sollen die eigenen Stürmer Pacar (1990) und Sorgic (1989) den Vorzug gegenüber dem Portugiesen Paiva bekommen. Dieses Vorgehen unterstützt der Trainer Rolf Fringer. Er hatte den FC Luzern im einzigen Tiefpunkt seit dem Wiederaufstieg in der Saison 2008/09 vor der Relegation gerettet. Mit ihm ist das Team gereift; es berauscht mit spektakulären Angriffen, die angeführt werden von Hakan Yakin. Noch tüftelt Fringer aber an der verwundbaren Verteidigung. Er bleibt realistisch.

«Wir müssen nicht meinen, dass wir Meister werden müssen», sagt Rolf Fringer. Mit einem Budget von 11 Millionen Franken liege die Realität zwischen dem 4. und dem 7. Rang. Fringer zielt auf eine Klassierung im Mittelfeld und sagt: «Wenn man denkt, man sei gut, dann droht Gefahr.»
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Genc
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Beitrag von Genc »

Roberto Fregno hat geschrieben:Netter Bericht in der NZZ: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 25920.html

Ein Verein sucht seinen Platz

Der FC Luzern steht nach düsteren Jahren wieder im Licht – nicht einzig im Schweizer Fussball

Michele Coviello ⋅ Auch 13 Freunde haben die 800 Kilometer nicht gescheut. Sie sind Fans des FC Luzern, am Mittwochabend in einen Kleinbus gestiegen und vom Vierwaldstättersee bis fast zur Nordsee gefahren. Sie wollten dabei sein, als «ihr» FCL in Utrecht nach 13 Jahren Abwesenheit wieder die europäische Bühne betrat. «Die Stimmung war so gut wie selten», sagt einer am Tag danach, «in der Kurve hat man noch dreissig Minuten nach dem Spiel gesungen» – trotz der 0:1-Niederlage in diesem Hinspiel der Qualifikation zur Europa League. Insgesamt haben rund 700 Luzerner Anhänger das Spiel im niederländischen Stadion Galgenwaard gesehen. Luzerns 4. Rang in der letzten Saison und der Offensivfussball des Teams weckten die Begeisterung dafür.

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Starke Saisons und Abstürze
Begeisterung erlebt auch der ehemalige Spieler Thomas Wyss im Alltag: «In der Stadt redet man wieder über den Verein.» Der gebürtige Luzerner lenkte zwischen 1994 und 2002 in der Allmend das Mittelfeld und stand auch 1997 im Cup der Cup-Sieger gegen Slavia Prag auf dem Platz. Einmal habe man wenig Geld gehabt, dann sei man fast bankrott gewesen. «Alles habe ich durchgemacht», sagt Wyss. Trotzdem bleibe der FCL der schönste Abschnitt seiner Karriere. Noch heute wohnt Wyss in seiner Heimatstadt Luzern, die ein spezielles Pflaster sei. «Die Erwartungen steigen hier schnell», sagt er. Meistens sei man nach einer starken Saison aber wieder abgestürzt. «Jetzt hoffe ich, dass auch die Kontinuität kommt.» Anzeichen dazu gebe es. «Früher hat man viel geträumt, heute gibt die solide Klubführung aber das aus, was sie kann.»

Kurz nach Wyss' Rücktritt stieg Luzern im Jahr 2003 ab. Die Wende kam erst mit dem jetzigen Präsidenten Walter Stierli. Als der Versicherungsbroker im Herbst 2005 den Verein übernahm, stand die Mannschaft im 6. Rang der Challenge League. «Damals ging es mir darum, das Vertrauen zurückzugewinnen», sagt der 62-Jährige, «heute ist es da.» Die Zahlen bestätigen dies: 8100 Zuschauer kann das Ausweichstadion Gersag in Emmenbrücke fassen, 7550 kamen in der letzten Spielzeit im Durchschnitt zu den Heimspielen. Seit dem Wiederaufstieg 2006 hat sich der Klub kontinuierlich gesteigert. «Diese Konstanz hat dazu beigetragen, das neue Stadion zu entwickeln», sagt Stierli. Am angestammten Platz auf der Allmend ist die neue Arena mit 16 700 Plätzen in Bau. Ab nächster Saison ist sie bereit. «Es wird ein neues Zeitalter», ist der Präsident überzeugt. Trotzdem bleibt Stierli gemässigt. Das Wort «Kontinuität» benutzt er oft. Darauf schaue der FC Luzern auch bei den Transfers.

Unangetastete Achse
Diesen Sommer blieb die Achse der Spieler Zibung–Veskovac–Renggli–Yakin–Ianu unangetastet. Der Abgang Chiumientos und die Aussortierung Seoanes kompensierte der Klub mit Gygax und Kibebe. Als ehemaliger Nationalliga-A-Spieler im Team von Lausanne-Sports leitet Stierli die Transferkommission. In ihr nehmen auch der CEO Thomas Schönberger, der Sportkoordinator Jean-Daniel Gross, die Nachwuchstrainer und der Chefcoach Rolf Fringer Einsitz. In Zukunft will Stierli mehr eigene Talente in der Mannschaft einbinden. «Dazu muss aber zuerst eine Gruppe da sein, in der sich die Jungen entwickeln können.» Alain Wiss (Jahrgang 1990) erhält seit drei Saisons Einsätze, nun sollen die eigenen Stürmer Pacar (1990) und Sorgic (1989) den Vorzug gegenüber dem Portugiesen Paiva bekommen. Dieses Vorgehen unterstützt der Trainer Rolf Fringer. Er hatte den FC Luzern im einzigen Tiefpunkt seit dem Wiederaufstieg in der Saison 2008/09 vor der Relegation gerettet. Mit ihm ist das Team gereift; es berauscht mit spektakulären Angriffen, die angeführt werden von Hakan Yakin. Noch tüftelt Fringer aber an der verwundbaren Verteidigung. Er bleibt realistisch.

«Wir müssen nicht meinen, dass wir Meister werden müssen», sagt Rolf Fringer. Mit einem Budget von 11 Millionen Franken liege die Realität zwischen dem 4. und dem 7. Rang. Fringer zielt auf eine Klassierung im Mittelfeld und sagt: «Wenn man denkt, man sei gut, dann droht Gefahr.»
Immerhin findet man in der NZZ einmal einen guten Bericht über den FCL...
Cyprus - where the sky is always blue
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Iggy Pop
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Beitrag von Iggy Pop »

alle guten artikel der letzen jahre über den fcl erschienen in der nzz.
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Genc
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Beitrag von Genc »

Iggy Pop hat geschrieben:alle guten artikel der letzen jahre über den fcl erschienen in der nzz.
solo NZZ
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mysterius
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Beitrag von mysterius »

NZZ Artikel meist gut. Aber in diesem Punkt kann man schlicht nicht nur auf die Ab- und Aufstiegszeitpunkte schauen.
... Die Wende kam erst mit dem jetzigen Präsidenten Walter Stierli. Als der Versicherungsbroker im Herbst 2005 den Verein übernahm, stand die Mannschaft im 6. Rang der Challenge League. «Damals ging es mir darum, das Vertrauen zurückzugewinnen», sagt der 62-Jährige, «heute ist es da.» ...
Zum Wiederholten Male: Auch wenn Walti jetzt einen prima Job machte. Er konnte sich erst dazu durchringen diesen Job zu machen, nachdem andere den Verein aus dem übelsten Sumpf gezogen hatten.
Garfield
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Beitrag von Garfield »

mysterius hat geschrieben:NZZ Artikel meist gut. Aber in diesem Punkt kann man schlicht nicht nur auf die Ab- und Aufstiegszeitpunkte schauen.
... Die Wende kam erst mit dem jetzigen Präsidenten Walter Stierli. Als der Versicherungsbroker im Herbst 2005 den Verein übernahm, stand die Mannschaft im 6. Rang der Challenge League. «Damals ging es mir darum, das Vertrauen zurückzugewinnen», sagt der 62-Jährige, «heute ist es da.» ...
Zum Wiederholten Male: Auch wenn Walti jetzt einen prima Job machte. Er konnte sich erst dazu durchringen diesen Job zu machen, nachdem andere den Verein aus dem übelsten Sumpf gezogen hatten.
Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Stierli war wichtig für den nächsten Schritt, aber aus dem Sumpf gezogen haben den Verein andere!!!
FCL quo vadis?
Garfield
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Beitrag von Garfield »

Roberto Fregno hat geschrieben:Netter Bericht in der NZZ: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 25920.html

Unangetastete Achse
Diesen Sommer blieb die Achse der Spieler Zibung–Veskovac–Renggli–Yakin–Ianu unangetastet. Der Abgang Chiumientos und die Aussortierung Seoanes kompensierte der Klub mit Gygax und Kibebe. Als ehemaliger Nationalliga-A-Spieler im Team von Lausanne-Sports leitet Stierli die Transferkommission. In ihr nehmen auch der CEO Thomas Schönberger, der Sportkoordinator Jean-Daniel Gross, die Nachwuchstrainer und der Chefcoach Rolf Fringer Einsitz. In Zukunft will Stierli mehr eigene Talente in der Mannschaft einbinden. «Dazu muss aber zuerst eine Gruppe da sein, in der sich die Jungen entwickeln können.» Alain Wiss (Jahrgang 1990) erhält seit drei Saisons Einsätze, nun sollen die eigenen Stürmer Pacar (1990) und Sorgic (1989) den Vorzug gegenüber dem Portugiesen Paiva bekommen. Dieses Vorgehen unterstützt der Trainer Rolf Fringer. ......
«Wir müssen nicht meinen, dass wir Meister werden müssen», sagt Rolf Fringer. Mit einem Budget von 11 Millionen Franken liege die Realität zwischen dem 4. und dem 7. Rang. Fringer zielt auf eine Klassierung im Mittelfeld und sagt: «Wenn man denkt, man sei gut, dann droht Gefahr.»
Jetzt wird es ganz interessant sein, wie der FCL den Ausfall der Speerspitze der gestandenen Achse kompensieren kann. Nun wird sich zeigen, wie weit der FCL in seiner Entwicklung ist. Ohne die Verletzung von Ianu hätte ich dem FCL diese Saison sehr viel zugetraut.
Man sollte jetzt ja nicht in Aktionissmus verfallen und irgendwelchen Brecher als Lastminute Transfer verpflichten. Paiva zusammen mit Pacar sollte die Lücke von Ianu füllen. Auswärts könnte dabei Pacar und zu Hause eher Paiva zum Zuge kommen. Dann bestünde noch die Möglichkeit Yakin vorzuziehen und Prager an die Schaltzentrale zu stellen. Und in der Hinterhand wären da noch Sorgic und Siegrist. Deren Entwicklung ist allerdings noch ungewiss - der verletzungsanfällige Sorgic sei dabei ein noch grösseres Talent als Pacar.....
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Garfield hat geschrieben:Jetzt wird es ganz interessant sein, wie der FCL den Ausfall der Speerspitze der gestandenen Achse kompensieren kann. Nun wird sich zeigen, wie weit der FCL in seiner Entwicklung ist. Ohne die Verletzung von Ianu hätte ich dem FCL diese Saison sehr viel zugetraut.
Man sollte jetzt ja nicht in Aktionissmus verfallen und irgendwelchen Brecher als Lastminute Transfer verpflichten. Paiva zusammen mit Pacar sollte die Lücke von Ianu füllen. Auswärts könnte dabei Pacar und zu Hause eher Paiva zum Zuge kommen. Dann bestünde noch die Möglichkeit Yakin vorzuziehen und Prager an die Schaltzentrale zu stellen. Und in der Hinterhand wären da noch Sorgic und Siegrist. Deren Entwicklung ist allerdings noch ungewiss - der verletzungsanfällige Sorgic sei dabei ein noch grösseres Talent als Pacar.....
yakin im sturm funktioniert allerhöchstens gegen teams mit richtig schwachem abwehrzentrum. in allen übrigen punkten gebe ich dir völlig recht.
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Raubi
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Beitrag von Raubi »

Guter Kommentar von Friedel "Gott" Rausch in der NLZ am Sonntag.
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Beitrag von PRO_PYRO »

Raubi hat geschrieben:Guter Kommentar von Friedel "Gott" Rausch in der NLZ am Sonntag.
Bestätigt
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Iggy Pop
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Beitrag von Iggy Pop »

friedel gott versucht nur die "understatement-taktik" von grande rolf zu sabotieren, damit er für immer und ewig der einzige fcl meistertrainer bleibt..
raven
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Beitrag von raven »

Ich denke es wäre mal an der Zeit die Idioten der nLZ mit Protestmails zuzumüllen.
Wie da krampfhaft versucht wird Unruhe zustiften gibt mir sehr zu denken.

redaktion@neue-lz.ch

übrigens:dies ist kein aufruf zur gewalt, primitive beschimpfungen, rassendingsbumsundhastenichtgesehn
stänkerer gegen oben
sid
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Beitrag von sid »

ich denke die zeit ist gekommen dass die hart eingefleischten fans, anhänger und sympathisanten von der jetzigen ausgabe der fcl für ihr langjähriges hoffen entschädigt werden (die etwas jüngeren fans lernen in diesem sinne einfach eine traumausgabe des fcl kennen).
man denke an den absturz in den jahren, unmittelbar nach dem meistertitel und deren darauf folgenden durststrecke.
in all den jahren mogelte sich der fcl irgendwie zwischen "mehr schlecht als recht", "finanznot" und "stuhlklauerei" durch die fussballwelt.
und wenn irgendeinmal ein kleiner funken der besserung zu erhoffen war, wurden diese vorstellungen jeweils kurz darauf mit einem doppelten faustschlag mitten ins gesicht arg beendent.
nun. die zeit scheint tatsächlich gekommen zu sein, dass man sich getrost einmal zurücklehnen darf (als fan wohlverstanden) um den fcl zu geniessen wie man es sich zuletzt nie zu träumen wagte. vom gedanken weg dass jeder punkt den man gewinnt ein gewonnener punkt gegen den abstieg ist. hin zum fcl der an der spitze mitmischt und offensichtlich auch dieses jahr wieder um die europaleagueplätze mitspielt. somit war die letztjährige rangierung nicht ein zufallsprodukt, sondern der start in einen "hoffentlich" rosigen zeitabschnitt des fcl.
dass es nicht immer so bleiben wird ist klar. aber den moment zu geniessen sei an dieser stelle mehr als erlaubt. lange genug haben wir darauf gewartet.
wohin des weges fcl? volle kraft voraus und ja nicht stehen bleiben. lasst uns weiter geniessen. danke fcl ausgabe 2009/2010 und 2010/2011 (klar stehen wir immer noch am anfang der neuen saison, aber nach einem 1/4 der absolvierten meisterschaft mit so einem starken fcl lässt gutes erahnen).
locärne
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Beitrag von locärne »

es ist wirklich erstaunlich was der FCL aktuell leistet und dies trotz des ausfalles des goalgetters Ianu. aber man darf nicht vergessen, dass der erfolg des FCL auf schwachen füssen steht. um nicht missverstanden zu werden, der fcl hat das Potential für einen platz unter den ersten 4. allerdings ist man zu stark von yakin abhängig. er ist der denker und lenker des FCl und momentan wohl der beste Spieler der Schweiz! er ist so genial, dass die anderen Mannschaften kein konzept gegen ihn finden. somit ist es gut möglich - auch dank der zusatzbelastungen von Yb und Basel - dass der fcl weiter die tabellenspitze ziert.... dream on!!
Top 3, what else
Garfield
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Beitrag von Garfield »

Heute ist für mich so eine Art "Schicksalsspiel".
Falls der FCL verliert, ist es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis man die Tabellenspitze abgeben muss. Holt man einen Punkt, gibt dies Moral fürs Sion Spiel, dass dann die nächste Weiche stellt. Gewinnt der FCL sogar, dann sehe ich sehr gute Chancen, dass man vorne bleibt. Denn neben dem zusätzlichen Moralschub wird dies auch die Gegner beeindrucken. Die Situation wäre dann schon komfortabel!
Quo Vadis FCL?
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Garfield
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Beitrag von Garfield »

Und jetzt?
1 Punkt aus den 3 Auswärtsspielen. Eigentlich normal würde man denken. Ja schon, aber die Art und Weise gibt zu denken, wenn man höhere Ansprüche hat. So ist der FCL keine Spitzenmannschaft und bestätigt die "Vorhersagen" von Fringer.
Trotzdem liegt weiterhin viel drin. Das Spiel gegen Basel ist noch nicht verloren, vor allem wenn man an deren entscheidendes Spiel in der CL gegen die Roma denkt. Und man erinnere sich an den 5:1 Sieg vor 2 Jahren. Vielleicht kann ein Sieg gegen Basel einen neuen Schub entfachen? Letztes Jahr war der 5:4 Sieg von Basel die Wende im Meisterschaftskampf. Dieser Sieg hat dem FCB den entscheidenden Auftrieb gegeben.
Na, schaun mer mal. Den FCL soll man jedenfalls nicht voreilig abschreiben!!
FCL quo vadis?
Barceloneta
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Beitrag von Barceloneta »

Der FCL kann an einem guten Tag jede Mannschaft der SL schlagen, an einem schlechten Tag aber auch gegen jede Mannschaft verlieren. Die fehlende Breite des Kaders ist das Thema. Wenn Schlüsselspieler fehlen oder ihre Normalform nicht auf den Platz bringen, wirkt sich das sofort aus. Gut zu sehen war dies beispielsweise in der 2.Hälfte gegen Thun, als nach vorne gar nichts mehr ging.
Der FCL gehört weder auf den 1. noch auf den 8.Platz. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte, die Ausgangslage bis zur Winterpause ist aber weiterhin gut. Dass man nach 13 Spielen so dasteht wie wir jetzt, hätte wohl niemand wirklich zu träumen gewagt. Wichtig ist, diese kleine "Baisse" der letzten Spiele nun in den kommenden Heimpartien zu korrigieren, auch um das Vetrauen in die eigene Leistung wieder zu finden.
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