Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.

Wie wird der FCL SUPER?

lucerne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1573
Registriert: 12. Mai 2010, 19:54

Beitrag von lucerne »

KlamDo hat geschrieben:
locärne hat geschrieben:für mich ist primär wichtig, dass die Erkenntnis gereift ist, dass ein Sportchef notwendig ist.
genau das bemängle ich an der forderung, wie man sie hier gelesen hat. hauptsache sportchef...
dabei ist das entscheidende, wer das ganze wie angehen will.
Wiggerl Kögl hat geschrieben:denke nicht, dass eine strategische Entscheidung im Vorfeld breit diskutiert wird.

Diese wird intern angeschaut und dann kommuniziert.

Es wird wohl ein Sportchef präsentiert der dann folgende Punkte erfüllen wird.

Wir Fans können uns ja sehr wohl äussern, aber ich denke allen ist klar was in etwa ein Sportchef erfüllen muss.
Folgende Punkte, die allen klar sind?
Nein, glaub ich eben nicht. Ich würde diese Punkte gerne von Dir oder noch lieber von locärne endlich mal hören. Was gehört genau ins Aufgabenheft dieses Sportchef oder -direktor oder -koordinator?

Da sowieso keine Antwort kommt, wiederhole ich nochmals meine Gedanken dazu :wink: :
Es hat sich doch zuletzt gezeigt, dass ein starker Trainer mit einer starken Transferkommission in der Schweiz bekannte Spieler zum FCL holen kann - jetzt mit dem Erfolg, dem neuen Stadion, sowie der dadurch deutlich besseren Reputation des FCL erst recht.

Wenn man irgendwo im sportlichen Bereich Nachholfbedarf hat, dann doch im Scouting. Das Thema Jugendarbeit/Koordinator usw. wurde schon genügend besprochen. Hier wird mit Gross und Prince auch bereits Aufbauarbeit geleistet, inwiefern dies noch Potenzial verfügt, wurde auch bereits diskutiert.
Wenn es nun aber darum geht à la Basel (oder auch Bern) ausländische Talente als Durchgangsstation in die Schweiz zu holen, um fit für den nächsten Sprung zu machen (Doumbia oder Inkoom lassen hier grüssen), sind deutlich Investitionen ins Scouting erforderlich.

Die Frage stellt sich also eher, ob man bereit ist
1) in ein professionelles Scouting zu investieren oder
2) doch besser mit der zuletzt gut gefahrenen Strategie weiterzufahren, die auf der Förderung des eigenen Nachwuchs, jungen in der Schweiz bekannten Talenten (ablösefreie Transfers) sowie gestandenen ebenfalls in der Schweiz bekannten Spieler basiert.

Bei 1) gäbe es allenfalls Platz zu der von locärne ständig geforderten Integration von ehemaligen FCL-Spielern. Da ich die 1) dem FCL aber doch nicht zutraue, würde ich den Fokus doch eben auf die zuletzt bewiesenen Stärken legen. D.h. eben auch, nicht unnötig mit dem neuen Stadion in die Versuchung zu kommen einen Wasserkopf aufzubauen, der wahrscheinlich doch nur zusätzliche Kosten mit sich bringt (sowie weniger Identifikation mit der Mannschaft, keine Konstanz im Team, usw).
grantler
Kutte
Beiträge: 3305
Registriert: 6. Okt 2010, 08:37

Beitrag von grantler »

KlamDo hat geschrieben:seitdem sforza beim fcl geschichte ist, bin ich überhaupt sehr oft lucerne's meinung.
"Mit leerem Kopf nickt es sich leichter"
Benutzeravatar
Raubi
Elite
Beiträge: 8362
Registriert: 7. Apr 2004, 14:29
Wohnort: Anse Source d'Argent

Beitrag von Raubi »

lucerne schreibt sehr gut.
Fanclub Falken
Master
Elite
Beiträge: 14233
Registriert: 9. Dez 2002, 10:31
Wohnort: I de Möscht

Beitrag von Master »

lucerne hat geschrieben:(sowie weniger Identifikation mit der Mannschaft, keine Konstanz im Team, usw).
man muss halt die spieler genug früh holen.. gruss an Lionel ;-)

bei stocker hat es im übrigen auch sehr gut geklappt..
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
locärne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2410
Registriert: 19. Mai 2006, 14:01

Beitrag von locärne »

lucerne hat geschrieben:Folgende Punkte, die allen klar sind?
Nein, glaub ich eben nicht. Ich würde diese Punkte gerne von Dir oder noch lieber von locärne endlich mal hören. Was gehört genau ins Aufgabenheft dieses Sportchef oder -direktor oder -koordinator?

Da sowieso keine Antwort kommt, wiederhole ich nochmals meine Gedanken dazu :wink: :
Es hat sich doch zuletzt gezeigt, dass ein starker Trainer mit einer starken Transferkommission in der Schweiz bekannte Spieler zum FCL holen kann - jetzt mit dem Erfolg, dem neuen Stadion, sowie der dadurch deutlich besseren Reputation des FCL erst recht.

Wenn man irgendwo im sportlichen Bereich Nachholfbedarf hat, dann doch im Scouting. Das Thema Jugendarbeit/Koordinator usw. wurde schon genügend besprochen. Hier wird mit Gross und Prince auch bereits Aufbauarbeit geleistet, inwiefern dies noch Potenzial verfügt, wurde auch bereits diskutiert.
Wenn es nun aber darum geht à la Basel (oder auch Bern) ausländische Talente als Durchgangsstation in die Schweiz zu holen, um fit für den nächsten Sprung zu machen (Doumbia oder Inkoom lassen hier grüssen), sind deutlich Investitionen ins Scouting erforderlich.

Die Frage stellt sich also eher, ob man bereit ist
1) in ein professionelles Scouting zu investieren oder
2) doch besser mit der zuletzt gut gefahrenen Strategie weiterzufahren, die auf der Förderung des eigenen Nachwuchs, jungen in der Schweiz bekannten Talenten (ablösefreie Transfers) sowie gestandenen ebenfalls in der Schweiz bekannten Spieler basiert.

Bei 1) gäbe es allenfalls Platz zu der von locärne ständig geforderten Integration von ehemaligen FCL-Spielern. Da ich die 1) dem FCL aber doch nicht zutraue, würde ich den Fokus doch eben auf die zuletzt bewiesenen Stärken legen. D.h. eben auch, nicht unnötig mit dem neuen Stadion in die Versuchung zu kommen einen Wasserkopf aufzubauen, der wahrscheinlich doch nur zusätzliche Kosten mit sich bringt (sowie weniger Identifikation mit der Mannschaft, keine Konstanz im Team, usw).
versuche hier einmal ein paar punkte aufzuführen :wink:
1. für verpflichtungen von spieler, die bereits im schaufenster stehen und in der schweiz spielen, braucht es keinen Sportchef sondern reicht ein attraktives Umfeld, wie es der fcL akutell bietet.
2. auch im nachwuchs ist man mit Prince sehr gut aufgestellt.
3. beim fcl fehlt aber vollständig ein einigermassen akzeptables scouting. wenn man spieler holt, dann nur solche, welche von spielervermittler angeboten werden. so ist es kaum möglich einmal ein Juwel wie doumbia, incoom, etc auszugraben.
4. es fehlt auch eine vernünftige karrierenplanung für die spieler - vielleicht ausgenommen Nachwuchsspieler. so könnten ewig zitierte abgänge wie von Gajic etc vermieden werden.
5. es fehlt einer der, wie soll ich es ausdrücken, Probleme in den richtigen Rahmen stellt. damit meine ich die finanziell belastende Aussortierung Seoane.
6. es fehlt schicht ein Koordinator zwischen 1.Mannschaft, nachwuchs und Verein, damit es nicht zu unstimmigkeiten kommt wie im letzten Herbst (fringer - stierli - prince)
7. es besteht konfliktpotential wenn der trainer auch die sportchef funktion innehat. ein Trainer denkt kurzfristig, der verein sollte aber längerfristig planen

so ergibt sich inetwa folgendes Anforderungsprofil:

- ein mann (oder Frau :wink: ) mit bezug zum Fcl und vor allem zur innerschweiz (wunsch von stierli)
- einer, der die fussballszene Schweiz gut kennt
- einer, der gute Beziehungen ins ausland hat
- einer, der das Fussballbuisness aus dem effeff kennt
- eine integre persönlichkeit mit hoher sozialkompetenz

und da kommt mir primavista Andermatt in den sinn ....
Top 3, what else
Benutzeravatar
Raubi
Elite
Beiträge: 8362
Registriert: 7. Apr 2004, 14:29
Wohnort: Anse Source d'Argent

Beitrag von Raubi »

locärne hat geschrieben:7. es besteht konfliktpotential wenn der trainer auch die sportchef funktion innehat. ein Trainer denkt kurzfristig, der verein sollte aber längerfristig planen
....
Und über das Konfliktpotential, welches ein Sportchef mit sich bringt, lugst grosszügig hinweg?
Fanclub Falken
locärne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2410
Registriert: 19. Mai 2006, 14:01

Beitrag von locärne »

am wenigsten Konfliktpotential gäbe es, wenn Stierli alle funktionen inne hätte .....
Top 3, what else
Benutzeravatar
Questo
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 899
Registriert: 14. Feb 2005, 12:34

Beitrag von Questo »

locärne hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:Folgende Punkte, die allen klar sind?
Nein, glaub ich eben nicht. Ich würde diese Punkte gerne von Dir oder noch lieber von locärne endlich mal hören. Was gehört genau ins Aufgabenheft dieses Sportchef oder -direktor oder -koordinator?

Da sowieso keine Antwort kommt, wiederhole ich nochmals meine Gedanken dazu :wink: :
Es hat sich doch zuletzt gezeigt, dass ein starker Trainer mit einer starken Transferkommission in der Schweiz bekannte Spieler zum FCL holen kann - jetzt mit dem Erfolg, dem neuen Stadion, sowie der dadurch deutlich besseren Reputation des FCL erst recht.

Wenn man irgendwo im sportlichen Bereich Nachholfbedarf hat, dann doch im Scouting. Das Thema Jugendarbeit/Koordinator usw. wurde schon genügend besprochen. Hier wird mit Gross und Prince auch bereits Aufbauarbeit geleistet, inwiefern dies noch Potenzial verfügt, wurde auch bereits diskutiert.
Wenn es nun aber darum geht à la Basel (oder auch Bern) ausländische Talente als Durchgangsstation in die Schweiz zu holen, um fit für den nächsten Sprung zu machen (Doumbia oder Inkoom lassen hier grüssen), sind deutlich Investitionen ins Scouting erforderlich.

Die Frage stellt sich also eher, ob man bereit ist
1) in ein professionelles Scouting zu investieren oder
2) doch besser mit der zuletzt gut gefahrenen Strategie weiterzufahren, die auf der Förderung des eigenen Nachwuchs, jungen in der Schweiz bekannten Talenten (ablösefreie Transfers) sowie gestandenen ebenfalls in der Schweiz bekannten Spieler basiert.

Bei 1) gäbe es allenfalls Platz zu der von locärne ständig geforderten Integration von ehemaligen FCL-Spielern. Da ich die 1) dem FCL aber doch nicht zutraue, würde ich den Fokus doch eben auf die zuletzt bewiesenen Stärken legen. D.h. eben auch, nicht unnötig mit dem neuen Stadion in die Versuchung zu kommen einen Wasserkopf aufzubauen, der wahrscheinlich doch nur zusätzliche Kosten mit sich bringt (sowie weniger Identifikation mit der Mannschaft, keine Konstanz im Team, usw).
versuche hier einmal ein paar punkte aufzuführen :wink:
1. für verpflichtungen von spieler, die bereits im schaufenster stehen und in der schweiz spielen, braucht es keinen Sportchef sondern reicht ein attraktives Umfeld, wie es der fcL akutell bietet.
2. auch im nachwuchs ist man mit Prince sehr gut aufgestellt.
3. beim fcl fehlt aber vollständig ein einigermassen akzeptables scouting. wenn man spieler holt, dann nur solche, welche von spielervermittler angeboten werden. so ist es kaum möglich einmal ein Juwel wie doumbia, incoom, etc auszugraben.
4. es fehlt auch eine vernünftige karrierenplanung für die spieler - vielleicht ausgenommen Nachwuchsspieler. so könnten ewig zitierte abgänge wie von Gajic etc vermieden werden.
5. es fehlt einer der, wie soll ich es ausdrücken, Probleme in den richtigen Rahmen stellt. damit meine ich die finanziell belastende Aussortierung Seoane.
6. es fehlt schicht ein Koordinator zwischen 1.Mannschaft, nachwuchs und Verein, damit es nicht zu unstimmigkeiten kommt wie im letzten Herbst (fringer - stierli - prince)
7. es besteht konfliktpotential wenn der trainer auch die sportchef funktion innehat. ein Trainer denkt kurzfristig, der verein sollte aber längerfristig planen

so ergibt sich inetwa folgendes Anforderungsprofil:

- ein mann (oder Frau :wink: ) mit bezug zum Fcl und vor allem zur innerschweiz (wunsch von stierli)
- einer, der die fussballszene Schweiz gut kennt
- einer, der gute Beziehungen ins ausland hat
- einer, der das Fussballbuisness aus dem effeff kennt
- eine integre persönlichkeit mit hoher sozialkompetenz

und da kommt mir primavista Andermatt in den sinn ....
den Satz "eine integre persönlichkeit mit hoher sozialkometenz" und andermatt in einem beitrag in verbindung zu bringen ist dann doch 10/10!
Ich will Kampffussball!
Benutzeravatar
Agent Sawu
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 817
Registriert: 14. Feb 2004, 23:51
Wohnort: LU City

Beitrag von Agent Sawu »

Was ist denn eigentlich genau die Funktion von Heinz Kost? Deckt der nicht einen grossen Teil der genannten Punkte ab?

von fcl.ch:
"Ich sehe mich als beratendes Verbindungsglied zwischen den Spielern und dem Trainer-Staff", erklärt Heinz Kost seine Funktion beim FC Luzern."

Meiner Meinung nach kann ein Sportchef auch sehr viel unnötige Unruhe (Machtkämpfe) in den Verein bringen. Schlechte Beispiele wären da für mich z.B. YB (Känzig) oder Stuttgart (Bobic).

Andermatt? :puke:
Education is important. Cold beer is importanter.
Benutzeravatar
Raubi
Elite
Beiträge: 8362
Registriert: 7. Apr 2004, 14:29
Wohnort: Anse Source d'Argent

Beitrag von Raubi »

locärne hat geschrieben:am wenigsten Konfliktpotential gäbe es, wenn Stierli alle funktionen inne hätte .....
:roll:
Fanclub Falken
grantler
Kutte
Beiträge: 3305
Registriert: 6. Okt 2010, 08:37

Beitrag von grantler »

Agent Sawu hat geschrieben:Was ist denn eigentlich genau die Funktion von Heinz Kost?
gute Frage 8)
"Mit leerem Kopf nickt es sich leichter"
locärne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2410
Registriert: 19. Mai 2006, 14:01

Beitrag von locärne »

Agent Sawu hat geschrieben:Was ist denn eigentlich genau die Funktion von Heinz Kost?
das gute heinzelmännchen im Hintergrund. er hätte zumindest schweizweit sehr gute beziehungen. ihn könnte ich mir als sportchef vorstellen. allerdings ist er mit Fringer zu gut befreundet.
Top 3, what else
grantler
Kutte
Beiträge: 3305
Registriert: 6. Okt 2010, 08:37

Beitrag von grantler »

locärne hat geschrieben:allerdings ist er mit Fringer zu gut befreundet.
das killer-argument schlechthin :lol:

edit: du bist übrigens noch den beweis schuldig geblieben, wirklich zu wissen, was heinz kost genau macht.
"Mit leerem Kopf nickt es sich leichter"
locärne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2410
Registriert: 19. Mai 2006, 14:01

Beitrag von locärne »

dies ist whs wirklich schwer zu definieren. soviel ich weiss, hat er zB das kurztrainingslager in davos organisiert. :wink: dann wirkt er als verbindungsglied zw team und trainer staff. die gute seele nah beim Team. übernimmt somit tw funktionen von fleischli. und er ist berater oder eine art manager von Fringer oder etwas in der Art ....
Top 3, what else
Benutzeravatar
LUtown
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1936
Registriert: 9. Mär 2006, 12:32
Wohnort: hinter der baustelle

Beitrag von LUtown »

und co-torhütertrainer
(wird von steph genau so "gequält" wie die jungs, quelle ihr wisst schon von wo)
dieses posting kann stilblüten und/oder ironie enthalten.
lucerne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1573
Registriert: 12. Mai 2010, 19:54

Beitrag von lucerne »

locärne hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:[...]
Die Frage stellt sich also eher, ob man bereit ist
1) in ein professionelles Scouting zu investieren oder
2) doch besser mit der zuletzt gut gefahrenen Strategie weiterzufahren, die auf der Förderung des eigenen Nachwuchs, jungen in der Schweiz bekannten Talenten (ablösefreie Transfers) sowie gestandenen ebenfalls in der Schweiz bekannten Spieler basiert.

Bei 1) gäbe es allenfalls Platz zu der von locärne ständig geforderten Integration von ehemaligen FCL-Spielern. Da ich die 1) dem FCL aber doch nicht zutraue, würde ich den Fokus doch eben auf die zuletzt bewiesenen Stärken legen. [...]
versuche hier einmal ein paar punkte aufzuführen :wink:
1. für verpflichtungen von spieler, die bereits im schaufenster stehen und in der schweiz spielen, braucht es keinen Sportchef sondern reicht ein attraktives Umfeld, wie es der fcL akutell bietet.
2. auch im nachwuchs ist man mit Prince sehr gut aufgestellt.
3. beim fcl fehlt aber vollständig ein einigermassen akzeptables scouting. wenn man spieler holt, dann nur solche, welche von spielervermittler angeboten werden. so ist es kaum möglich einmal ein Juwel wie doumbia, incoom, etc auszugraben.
4. es fehlt auch eine vernünftige karrierenplanung für die spieler - vielleicht ausgenommen Nachwuchsspieler. so könnten ewig zitierte abgänge wie von Gajic etc vermieden werden.
5. es fehlt einer der, wie soll ich es ausdrücken, Probleme in den richtigen Rahmen stellt. damit meine ich die finanziell belastende Aussortierung Seoane.
6. es fehlt schicht ein Koordinator zwischen 1.Mannschaft, nachwuchs und Verein, damit es nicht zu unstimmigkeiten kommt wie im letzten Herbst (fringer - stierli - prince)
7. es besteht konfliktpotential wenn der trainer auch die sportchef funktion innehat. ein Trainer denkt kurzfristig, der verein sollte aber längerfristig planen

so ergibt sich inetwa folgendes Anforderungsprofil:

- ein mann (oder Frau :wink: ) mit bezug zum Fcl und vor allem zur innerschweiz (wunsch von stierli)
- einer, der die fussballszene Schweiz gut kennt
- einer, der gute Beziehungen ins ausland hat
- einer, der das Fussballbuisness aus dem effeff kennt
- eine integre persönlichkeit mit hoher sozialkompetenz

und da kommt mir primavista Andermatt in den sinn ....
danke für deine punkte, kurzer kommentar:

1. braucht keinen sportchef
2. braucht keinen sportchef
3. du forderst ein scouting - ist definitv nicht mit einem sportchef gleichzusetzen (siehe unten)
4. karriereplanung von spielern - gehört das wirklich zum aufgabenprofil des sportchefs? will ein spieler darüber überhaupt mit dem sportchef seines arbeitgebers diskutieren? würde dies zumindest anzweifeln
5. denkst du echt, dass im dem falle ein sportchef dem präsidenten (/finanzchef) sowie dem trainer hätte diktieren können, dass ein "sich nicht vorbildlich verhaltender" captain mit deutlich abfallenden leistungen im team verbleiben muss?
6. denkst du wirklich, mit noch einer zusätzlichen mit kompetenzen ausgestatteten person kommt es zu weniger unstimmigkeiten?
7. siehe 6.) zudem hat fringer nicht die funktion des sportchefs inne, er ist nur ein mitglied der transferkommission. probleme gibt es hier erst, wenn der trainer zu stark ist oder umgekehrt. solange ein gutes gleichgewicht zwischen trainer und "geschäftsleitung" besteht, kann unnötiges konfliktpotenzial durch einen zusätzlichen sportchef sogar vermieden werden (siehe nochmals 6).

solange wir also einen starken vorstand haben (was nach stierli folgt wird man sehen), brauchts auch nach durchsicht deiner punkte keinen sportchef. falls man sich für meine obige variante 1 entscheidet (professionelles scouting), brauchts ebenfalls keinen sportchef und bei dem obigen anforderungsprofil reicht punkt 3 aus, denn ein professionelles scouting wird nicht von einer person (und schon gar nicht dem sportchef) durchgeführt.

zumindest solange also stierli und seine crew in charge bleiben, sollte man es bei der aktuellen erfolgreichen struktur belassen und auf unnötiges konfliktpotenzial sowie hohe kosten durch einen sportchef verzichten.
grantler
Kutte
Beiträge: 3305
Registriert: 6. Okt 2010, 08:37

Beitrag von grantler »

locärne hat geschrieben:dies ist whs wirklich schwer zu definieren. soviel ich weiss, hat er zB das kurztrainingslager in davos organisiert. :wink: dann wirkt er als verbindungsglied zw team und trainer staff. die gute seele nah beim Team. übernimmt somit tw funktionen von fleischli. und er ist berater oder eine art manager von Fringer oder etwas in der Art ....
jetzt hast du aber viel konkretes geschrieben...
"Mit leerem Kopf nickt es sich leichter"
Benutzeravatar
UNDERCOVER
Elite
Beiträge: 6280
Registriert: 26. Apr 2003, 00:29

Beitrag von UNDERCOVER »

lucerne hat geschrieben:zumindest solange also stierli und seine crew in charge bleiben, sollte man es bei der aktuellen erfolgreichen struktur belassen und auf unnötiges konfliktpotenzial sowie hohe kosten durch einen sportchef verzichten.
stierli hat das geschickt gemacht: mit seiner ankündigung, per jahreswechsel 2011/12 einen sportchef einzusetzen, hat er in dieser geschichte ein jahr ruhe gewonnen. zu oberst auf der traktandenliste steht nun sowieso die regelung seiner eigenen nachfolge als VR-präsident. in diesem rahmen wird auch die führungsstruktur neu erarbeitet. ist der neue stierlis nachfolger einmal gefunden, entscheidet die neue besetzung garantiert selber über die notwendigkeit eines sportchefs.
Benutzeravatar
John Maynard
Rekordmeister
Beiträge: 2405
Registriert: 15. Apr 2005, 12:56
Wohnort: Am See

Beitrag von John Maynard »

UNDERCOVER hat geschrieben:zu oberst auf der traktandenliste steht nun sowieso die regelung seiner eigenen nachfolge als VR-präsident
Thomas Schönberger...
MISSION REKORDMEISTER :freespeech:
locärne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2410
Registriert: 19. Mai 2006, 14:01

Beitrag von locärne »

lucerne hat geschrieben:danke für deine punkte, kurzer kommentar:

1. braucht keinen sportchef
2. braucht keinen sportchef
3. du forderst ein scouting - ist definitv nicht mit einem sportchef gleichzusetzen (siehe unten)
4. karriereplanung von spielern - gehört das wirklich zum aufgabenprofil des sportchefs? will ein spieler darüber überhaupt mit dem sportchef seines arbeitgebers diskutieren? würde dies zumindest anzweifeln
5. denkst du echt, dass im dem falle ein sportchef dem präsidenten (/finanzchef) sowie dem trainer hätte diktieren können, dass ein "sich nicht vorbildlich verhaltender" captain mit deutlich abfallenden leistungen im team verbleiben muss?
6. denkst du wirklich, mit noch einer zusätzlichen mit kompetenzen ausgestatteten person kommt es zu weniger unstimmigkeiten?
7. siehe 6.) zudem hat fringer nicht die funktion des sportchefs inne, er ist nur ein mitglied der transferkommission. probleme gibt es hier erst, wenn der trainer zu stark ist oder umgekehrt. solange ein gutes gleichgewicht zwischen trainer und "geschäftsleitung" besteht, kann unnötiges konfliktpotenzial durch einen zusätzlichen sportchef sogar vermieden werden (siehe nochmals 6).

solange wir also einen starken vorstand haben (was nach stierli folgt wird man sehen), brauchts auch nach durchsicht deiner punkte keinen sportchef. falls man sich für meine obige variante 1 entscheidet (professionelles scouting), brauchts ebenfalls keinen sportchef und bei dem obigen anforderungsprofil reicht punkt 3 aus, denn ein professionelles scouting wird nicht von einer person (und schon gar nicht dem sportchef) durchgeführt.

zumindest solange also stierli und seine crew in charge bleiben, sollte man es bei der aktuellen erfolgreichen struktur belassen und auf unnötiges konfliktpotenzial sowie hohe kosten durch einen sportchef verzichten.
wenn ich deine Ausführungen so lese, dann ist für dich der Sportchef offensichtlich ein überflüssiger posten. gut, man kann funktionen natürlich umschreiben. für mich ist das Scouting eine Hauptfunktion des sportchefs. du bennenst dies vielleicht anders, aber die Sache bleibt die gleiche.
Mit karriereplanung meine ich primär, dass man rechtzeitig mit spielern zusammensitzt und deren Situation bespricht. dies gilt auch für die sache Seoane. und dabei nicht unbedingt bei dessen Rückstufung in den nachwuchs, sondern später, wo es darum ging, eine Lösung für die zukunft zu finden.
die aktuell erfolgreichen strukturen reichen für die Allmend und für gersag, aber nicht mehr für die anforderungen im neuen stadion. im sommer macht der FCL einen quantensprung. die neuen strukturen kannst dann nicht mehr mit den jetzigen vergleichen.
und noch ein Letztes. der fcl ist momentan im Hoch und erfolgreich wie schon ewig nicht mehr. trotzdem werden immernoch Fehler gemacht, die vermeidbar wären. es ist nicht einfach alles gut, nur wenn man besser wirtschaftet als früher. der fcl bewegt sich auf einem Grat. Was geschieht zB wenn sich Yakin das kreuzband reissen sollte ....?
Top 3, what else
Antworten