questo entdeckt!!!!Pendergast hat geschrieben:Züri stinkt au ohni GC http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/sta ... y/25708053
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GCZ Saison 2010/2011
Zuletzt geändert von tuce am 16. Feb 2011, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
"Kartoffelacker in Aarau"Maréchaux hat geschrieben:questo entdeckt!!!!Pendergast hat geschrieben:Züri stinkt au ohni GC http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/sta ... y/25708053
Der Junge hat aber noch am meisten Ahnung von allen...NurLuzern hat geschrieben:"Kartoffelacker in Aarau"Maréchaux hat geschrieben:questo entdeckt!!!!Pendergast hat geschrieben:Züri stinkt au ohni GC http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/sta ... y/25708053
Bei all den Diskussionen um Emmenbrücke und Aarau verstehe ich etwas nicht: Um in einem nicht NLA-tauglichen Stadion (Gersag/Brügglifeld) spielen zu dürfen, muss man doch konkrete Pläne für die Erstellung eines tauglichen Stadions vorweisen können. Davon kann man beim Hardturm ja nicht wirklich sprechen. Ansonsten gibt es keine Lizenz oder täusche ich mich da?
D ZIIT ESCH RIIF!
Pavel Karpf - Nie vergessen!
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Ja, aber ich glaube sie wollten ja dann ins neue Aarau Stadion (Torfeld Süd oder so etwas), Brügglifeld/Gersag als Übergang bis Torfeld.Frizzel hat geschrieben:Bei all den Diskussionen um Emmenbrücke und Aarau verstehe ich etwas nicht: Um in einem nicht NLA-tauglichen Stadion (Gersag/Brügglifeld) spielen zu dürfen, muss man doch konkrete Pläne für die Erstellung eines tauglichen Stadions vorweisen können. Davon kann man beim Hardturm ja nicht wirklich sprechen. Ansonsten gibt es keine Lizenz oder täusche ich mich da?
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So wie in der NLZ steht, wollen sich die Emmer Zeit lassen, das Gesuch wird entw. nächste Woche oder dann erst nach der Fasnacht geprüft, denke die lassen sich da ein bisschen viel Zeit, da am 10. März Lizenzeingabe bei der SFL ist... Innerhalb so kurzer Zeit werden die wohl nicht auf einen grünen Zweig kommen, so langsam wie unsere Politischen Mühlen mahlen...

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GC gehen die Alternativen aus
Für die Idee eines Provisoriums fehlen Zeit und Geld – und vor allem sagt der Verband Nein.
Langsam wird es eng für GC. Suhr, auf dessen Grund das Brügglifeld steht, erteilte den Grasshoppers eine Absage. Die Gemeinde will den Anwohnern des Aarauer Stadions die Doppelbelastung nicht zumuten. Auch in Emmenbrücke macht sich Widerstand breit. Während die Gemeinde nicht abgeneigt scheint, das Provisorium, das bis zum Ende der Saison durch den FC Luzern genutzt wird, künftig an GC zu vermieten, ist der Gast aus Zürich in der Bevölkerung nicht allzu beliebt. Der FCL sei auch darum wohlwollend behandelt worden, weil klar war, dass er irgendwann wieder ausziehen würde, sagt Gemeinderat Urs Dickerhof.
Dadurch geraten die Grasshoppers in Zugzwang. Schliesslich haben sie am vergangenen Montag endgültig mit dem Kapitel Letzigrund abgeschlossen, nachdem die Stadt Zürich die von GC geforderte Mietzinsreduktion verweigerte. «Die Stadt lässt uns keine Wahl», sagte Andres Iten, Präsident des Zentralvorstandes. Es war eine Kapitulation, die sogar über die Grenzen hinweg aufgenommen wurde. Sogar die «Süddeutsche Zeitung» fand, dass es ein Politikum sei, wenn der ruhmreiche Rekordmeister des Landes in anderen Kantonen nach einer Heimstätte suche.
Dabei brachte CEO Urs Linsi unlängst eine Alternative ins Spiel, die im Klub in der Vergangenheit schon Thema gewesen war: dass sich der Klub in Zürich ein Provisorium baut. Oder besser: bauen lässt. Gegenüber 20min.ch behauptete Linsi: «Für 9 Millionen Franken wäre es möglich, ein Stadion für 8000 Zuschauer zu bauen.» Immerhin ist das fast die vierfache jährliche Stadionmiete von 2,375 Millionen Franken.
Ein Stadion in vier Monaten
Projekte mit Stahlrohrtribünen gibt es in Deutschland und in Österreich. In Wiesbaden etwa bestreitet Drittligist Wehen-Wiesbaden seine Heimspiele in einem sogenannten Modularstadion. Der SC Wiener Neustadt wiederum hat sein Stadion mit Modulen auf Bundesligatauglichkeit aufgemotzt. Und in Düsseldorf weicht Zweitligist Fortuna ab April für drei Heimspiele in eine temporäre Arena aus, weil sein Heimstadion wegen des Eurovision Song Contests besetzt ist.
Erstellt wurden alle drei Stadien von der Schweizer Unternehmung Nüssli mit Sitz in Hüttwilen TG. Wirklich vergleichbar ist aber nur die Brita-Arena von Wiesbaden: Sie ist als permanentes Stadion gebaut, die erste Baubewilligung über fünf Jahre läuft aber im kommenden Sommer aus. Danach ist es möglich, die Baubewilligung zu verlängern, das Stadion könnte auch problemlos vergrössert werden. Gegenwärtig umfasst die Brita-Arena 12'566 überdachte Plätze mit 6008 Schalensitzen, 636 Business Seats und 130 VIP-Sesseln. Die Planungs- und Bauzeit betrug 2007 zehn Monate, die Montage dauerte 112 Tage, nur knapp vier Monate. Kosten: 14 Millionen Euro – deutlich über 20 Millionen Franken.
Das zeigt zweierlei. Das Projekt würde viel teurer kommen, als Linsi glauben macht. Und selbst falls noch morgen der Spatenstich erfolgen würde, stünde das Stadion kaum bereit, wenn GC Ende Saison vom Letzigrund wegzügelt. Weitere Knackpunkte folgen, etwa der, dass die Swiss Football League auf Uefa-Weisung provisorische Tribünen grundsätzlich nicht toleriert. Christian Moroge, Präsident der Sportplatzkommission des Fussballverbandes, stellt klar: «Gemäss der momentanen Anforderungen ist die Bewilligung eines Stadions mit Stahlrohrtribünen undenkbar.»
Zonenplan kreuzt Variante
Am 10. März muss GC im Lizenzgesuch benennen, welches sein künftiges Heimstadion ist. Verständlich, dass der Klub unter Zeitdruck alle Möglichkeiten prüft. Auch das Provisorium. Aber bei der Stadt fragt man sich verwundert, wo dieses zu stehen kommen soll. Die Allmend Brunau ist eine Freihaltezone und als Standort aussichtslos, wie die Stadt mitteilt. Bleiben das Hardturmareal und Niederhasli. Gegen Ersteres wehrt sich die Stadt, schliesslich blockiere das Provisorium dann ironischerweise den Stadionneubau – «und der geniesst absolute Priorität», wie Martin Koller sagt, der Leiter der Taskforce Stadion. Gegen den Standort Niederhasli spricht der Zonenplan: Der GC-Campus liegt in einer Zone für öffentliche Bauten; das Fussballstadion hingegen würde privat betrieben.
Für die Idee eines Provisoriums fehlen Zeit und Geld – und vor allem sagt der Verband Nein.
Langsam wird es eng für GC. Suhr, auf dessen Grund das Brügglifeld steht, erteilte den Grasshoppers eine Absage. Die Gemeinde will den Anwohnern des Aarauer Stadions die Doppelbelastung nicht zumuten. Auch in Emmenbrücke macht sich Widerstand breit. Während die Gemeinde nicht abgeneigt scheint, das Provisorium, das bis zum Ende der Saison durch den FC Luzern genutzt wird, künftig an GC zu vermieten, ist der Gast aus Zürich in der Bevölkerung nicht allzu beliebt. Der FCL sei auch darum wohlwollend behandelt worden, weil klar war, dass er irgendwann wieder ausziehen würde, sagt Gemeinderat Urs Dickerhof.
Dadurch geraten die Grasshoppers in Zugzwang. Schliesslich haben sie am vergangenen Montag endgültig mit dem Kapitel Letzigrund abgeschlossen, nachdem die Stadt Zürich die von GC geforderte Mietzinsreduktion verweigerte. «Die Stadt lässt uns keine Wahl», sagte Andres Iten, Präsident des Zentralvorstandes. Es war eine Kapitulation, die sogar über die Grenzen hinweg aufgenommen wurde. Sogar die «Süddeutsche Zeitung» fand, dass es ein Politikum sei, wenn der ruhmreiche Rekordmeister des Landes in anderen Kantonen nach einer Heimstätte suche.
Dabei brachte CEO Urs Linsi unlängst eine Alternative ins Spiel, die im Klub in der Vergangenheit schon Thema gewesen war: dass sich der Klub in Zürich ein Provisorium baut. Oder besser: bauen lässt. Gegenüber 20min.ch behauptete Linsi: «Für 9 Millionen Franken wäre es möglich, ein Stadion für 8000 Zuschauer zu bauen.» Immerhin ist das fast die vierfache jährliche Stadionmiete von 2,375 Millionen Franken.
Ein Stadion in vier Monaten
Projekte mit Stahlrohrtribünen gibt es in Deutschland und in Österreich. In Wiesbaden etwa bestreitet Drittligist Wehen-Wiesbaden seine Heimspiele in einem sogenannten Modularstadion. Der SC Wiener Neustadt wiederum hat sein Stadion mit Modulen auf Bundesligatauglichkeit aufgemotzt. Und in Düsseldorf weicht Zweitligist Fortuna ab April für drei Heimspiele in eine temporäre Arena aus, weil sein Heimstadion wegen des Eurovision Song Contests besetzt ist.
Erstellt wurden alle drei Stadien von der Schweizer Unternehmung Nüssli mit Sitz in Hüttwilen TG. Wirklich vergleichbar ist aber nur die Brita-Arena von Wiesbaden: Sie ist als permanentes Stadion gebaut, die erste Baubewilligung über fünf Jahre läuft aber im kommenden Sommer aus. Danach ist es möglich, die Baubewilligung zu verlängern, das Stadion könnte auch problemlos vergrössert werden. Gegenwärtig umfasst die Brita-Arena 12'566 überdachte Plätze mit 6008 Schalensitzen, 636 Business Seats und 130 VIP-Sesseln. Die Planungs- und Bauzeit betrug 2007 zehn Monate, die Montage dauerte 112 Tage, nur knapp vier Monate. Kosten: 14 Millionen Euro – deutlich über 20 Millionen Franken.
Das zeigt zweierlei. Das Projekt würde viel teurer kommen, als Linsi glauben macht. Und selbst falls noch morgen der Spatenstich erfolgen würde, stünde das Stadion kaum bereit, wenn GC Ende Saison vom Letzigrund wegzügelt. Weitere Knackpunkte folgen, etwa der, dass die Swiss Football League auf Uefa-Weisung provisorische Tribünen grundsätzlich nicht toleriert. Christian Moroge, Präsident der Sportplatzkommission des Fussballverbandes, stellt klar: «Gemäss der momentanen Anforderungen ist die Bewilligung eines Stadions mit Stahlrohrtribünen undenkbar.»
Zonenplan kreuzt Variante
Am 10. März muss GC im Lizenzgesuch benennen, welches sein künftiges Heimstadion ist. Verständlich, dass der Klub unter Zeitdruck alle Möglichkeiten prüft. Auch das Provisorium. Aber bei der Stadt fragt man sich verwundert, wo dieses zu stehen kommen soll. Die Allmend Brunau ist eine Freihaltezone und als Standort aussichtslos, wie die Stadt mitteilt. Bleiben das Hardturmareal und Niederhasli. Gegen Ersteres wehrt sich die Stadt, schliesslich blockiere das Provisorium dann ironischerweise den Stadionneubau – «und der geniesst absolute Priorität», wie Martin Koller sagt, der Leiter der Taskforce Stadion. Gegen den Standort Niederhasli spricht der Zonenplan: Der GC-Campus liegt in einer Zone für öffentliche Bauten; das Fussballstadion hingegen würde privat betrieben.

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und jetzt noch die ig gc...
IG GC Züri hat geschrieben:Communiqué vom 17. Februar 2011
zur unbefriedigenden Stadtionsituation
Die aktuelle Situation rund um den Grasshopper Club Zürich, insbesondere die Frage nach einem allfälligen Wegzug aus der Stadt Zürich, ist für die Fangemeinschaft äusserst beunruhigend. Dank intensiven Gesprächen mit dem Verein wurden uns die verschiedenen Probleme, besonders hinsichtlich der unbefriedigenden Stadionsituation, dargelegt. Es ist lobenswert, dass der Club alle Möglichkeiten prüft, um langfristig am Leben bleiben zu können und dass dabei auch Fanvertreter mit einbezogen werden.
Uns ist klar, dass der aktuelle Zustand unhaltbar ist. Ein Leichtathletikstadion, das für Fussballspiele ungeeignet und zu teuer ist, verunmöglicht es einem professionellen Fussballclub, wirtschaftlich bestehen zu können. Trotzdem können wir, die Fans des Grasshopper Club Zürich, einen Wegzug aus unserer Stadt unter keinen Umständen akzeptieren und gutheissen.
Durch die Alternativen Brügglifeld oder Emmenbrücke würden zwar möglicherweise gewisse Kosten im Vergleich zum Stadion Letzigrund eingespart. Andererseits ist offensichtlich, dass gewaltige Einnahmerückgänge und zusätzliche Kosten auf den Verein zukommen würden, da viele Zuschauer die mühselige Anreise nach Aarau oder Emmenbrücke nicht auf sich nehmen werden. Hinzu kommt der Imageverlust, den man gar nicht erst beziffern kann.
Entscheidend sind letztlich aber emotionale Aspekte. Neben dem sportlichen Erfolg machen einen Verein insbesondere dessen Verwurzelung mit seiner Herkunft, seine Basis, seine Tradition und seine treue Anhängerschaft aus. Es ist absehbar, dass gerade die Fans, die trotz all der Rückschläge in den letzten Jahren vehement für und um ihren Verein gekämpft haben, nicht mehr bereit sein werden, einen Wegzug aus Zürich mitzumachen. Selbst wenn vereinzelte Fans dem Verein noch folgen würden, wäre aus allen genannten Gründen die Zukunft des Vereins ausserhalb der Stadt äusserst unrealistisch. Ein Beschluss zum Auszug aus Zürich käme unserer Meinung nach einem Todesurteil vom GCZ gleich.
Deshalb steht jetzt vor allem die Stadt Zürich in der Pflicht. Es kann nicht sein, dass sich eine Stadt öffentlich als Sportstadt positioniert, von der Jugendförderung durch den Grasshopper Club als grösstem polysportiven Verein profitiert, sich im sportlichen Erfolg sonnt, wenn ein Zürcher Verein in der Champions League mitspielt, bei Misserfolg aber ohne mit der Wimper zu zucken auf die Selbstverantwortung der Vereine verweist. Gleichzeitig profitiert die Stadt Zürich derzeit nur allzu gerne von den Catering-Einnahmen im Stadion Letzigrund und von den überrissenen Mietkosten. Hinzu kommen unnötig hohe Kosten für einen aufgeblasenen Sicherheitsapparat, der in keiner Weise dem Gefahrenpotential an den Heimspielen des GCZ angepasst ist. Voraussetzungen für professionellen Spitzensport sind dies wahrlich nicht, zumal der Spielbetrieb im Letzigrund von der Stadt seit jeher als Übergangslösung propagiert wurde. Vom versprochenen Stadionneubau auf dem Hardturm-Areal fehlt bis heute aber jede Spur.
Natürlich ist es nicht vordergründig die Aufgabe der Stadt, einen Proficlub zu retten. Es sollte aber zu ihren Aufgaben zählen, den Vereinen angemessene Infrastrukturen zu fairen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Dies ist derzeit nicht der Fall. Und darunter leiden beide Mieter im Letzigrund-Stadion. Schliesslich ist auch der FCZ (gemäss Aussagen von dessen Präsidenten) nicht mehr zufrieden mit der sich bietenden Situation und kann sich diese auf die Dauer ebenfalls nicht leisten.
Aus all diesen Gründen stellen wir als Fanvertreter des Grasshopper Club Zürich die folgenden Forderungen:
1. Der Grasshopper Club Zürich muss unter allen Umständen in Zürich bleiben.
2. Der Projektkredit für den Neubau des Hardturm-Stadions muss am 16. März 2011 zwingend gutgeheissen werden.
3. Es darf keine Verzögerungen im Neubau des Hardturm-Stadions mehr geben.
4. Bis zum Neubau des Hardturm-Stadions muss die Stadt Zürich dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich die Mietkosten im Stadion Letzigrund erlassen.
Werden diese Forderungen nicht erfüllt, ist vom Spitzenfussball in der Stadt Zürich bald noch so viel übrig wie von unserem geliebten Hardturm-Stadion.
Die IG GC Züri wird dem Grasshopper Club Zürich ein Papier mit möglichen Vorschlägen zukommen lassen, wie die Kosten im Letzigrund weiter gesenkt werden und neue Einnahmen generiert werden können. Ebenfalls wird in den kommenden Tagen eine Petition lanciert, welche die politische Diskussion nochmals vorantreiben soll.
Vorwärts GC Züri!
IG GC Züri
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
was für eine situation?LU-57 hat geschrieben:und jetzt noch die ig gc...
IG GC Züri hat geschrieben:Communiqué vom 17. Februar 2011
zur unbefriedigenden Stadtionsituation
Die aktuelle Situation rund um den Grasshopper Club Zürich, insbesondere die Frage nach einem allfälligen Wegzug aus der Stadt Zürich, ist für die Fangemeinschaft äusserst beunruhigend. Dank intensiven Gesprächen mit dem Verein wurden uns die verschiedenen Probleme, besonders hinsichtlich der unbefriedigenden Stadionsituation, dargelegt. Es ist lobenswert, dass der Club alle Möglichkeiten prüft, um langfristig am Leben bleiben zu können und dass dabei auch Fanvertreter mit einbezogen werden.
Uns ist klar, dass der aktuelle Zustand unhaltbar ist. Ein Leichtathletikstadion, das für Fussballspiele ungeeignet und zu teuer ist, verunmöglicht es einem professionellen Fussballclub, wirtschaftlich bestehen zu können. Trotzdem können wir, die Fans des Grasshopper Club Zürich, einen Wegzug aus unserer Stadt unter keinen Umständen akzeptieren und gutheissen.
Durch die Alternativen Brügglifeld oder Emmenbrücke würden zwar möglicherweise gewisse Kosten im Vergleich zum Stadion Letzigrund eingespart. Andererseits ist offensichtlich, dass gewaltige Einnahmerückgänge und zusätzliche Kosten auf den Verein zukommen würden, da viele Zuschauer die mühselige Anreise nach Aarau oder Emmenbrücke nicht auf sich nehmen werden. Hinzu kommt der Imageverlust, den man gar nicht erst beziffern kann.
Entscheidend sind letztlich aber emotionale Aspekte. Neben dem sportlichen Erfolg machen einen Verein insbesondere dessen Verwurzelung mit seiner Herkunft, seine Basis, seine Tradition und seine treue Anhängerschaft aus. Es ist absehbar, dass gerade die Fans, die trotz all der Rückschläge in den letzten Jahren vehement für und um ihren Verein gekämpft haben, nicht mehr bereit sein werden, einen Wegzug aus Zürich mitzumachen. Selbst wenn vereinzelte Fans dem Verein noch folgen würden, wäre aus allen genannten Gründen die Zukunft des Vereins ausserhalb der Stadt äusserst unrealistisch. Ein Beschluss zum Auszug aus Zürich käme unserer Meinung nach einem Todesurteil vom GCZ gleich.
Deshalb steht jetzt vor allem die Stadt Zürich in der Pflicht. Es kann nicht sein, dass sich eine Stadt öffentlich als Sportstadt positioniert, von der Jugendförderung durch den Grasshopper Club als grösstem polysportiven Verein profitiert, sich im sportlichen Erfolg sonnt, wenn ein Zürcher Verein in der Champions League mitspielt, bei Misserfolg aber ohne mit der Wimper zu zucken auf die Selbstverantwortung der Vereine verweist. Gleichzeitig profitiert die Stadt Zürich derzeit nur allzu gerne von den Catering-Einnahmen im Stadion Letzigrund und von den überrissenen Mietkosten. Hinzu kommen unnötig hohe Kosten für einen aufgeblasenen Sicherheitsapparat, der in keiner Weise dem Gefahrenpotential an den Heimspielen des GCZ angepasst ist. Voraussetzungen für professionellen Spitzensport sind dies wahrlich nicht, zumal der Spielbetrieb im Letzigrund von der Stadt seit jeher als Übergangslösung propagiert wurde. Vom versprochenen Stadionneubau auf dem Hardturm-Areal fehlt bis heute aber jede Spur.
Natürlich ist es nicht vordergründig die Aufgabe der Stadt, einen Proficlub zu retten. Es sollte aber zu ihren Aufgaben zählen, den Vereinen angemessene Infrastrukturen zu fairen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Dies ist derzeit nicht der Fall. Und darunter leiden beide Mieter im Letzigrund-Stadion. Schliesslich ist auch der FCZ (gemäss Aussagen von dessen Präsidenten) nicht mehr zufrieden mit der sich bietenden Situation und kann sich diese auf die Dauer ebenfalls nicht leisten.
Aus all diesen Gründen stellen wir als Fanvertreter des Grasshopper Club Zürich die folgenden Forderungen:
1. Der Grasshopper Club Zürich muss unter allen Umständen in Zürich bleiben.
2. Der Projektkredit für den Neubau des Hardturm-Stadions muss am 16. März 2011 zwingend gutgeheissen werden.
3. Es darf keine Verzögerungen im Neubau des Hardturm-Stadions mehr geben.
4. Bis zum Neubau des Hardturm-Stadions muss die Stadt Zürich dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich die Mietkosten im Stadion Letzigrund erlassen.
Werden diese Forderungen nicht erfüllt, ist vom Spitzenfussball in der Stadt Zürich bald noch so viel übrig wie von unserem geliebten Hardturm-Stadion.
Die IG GC Züri wird dem Grasshopper Club Zürich ein Papier mit möglichen Vorschlägen zukommen lassen, wie die Kosten im Letzigrund weiter gesenkt werden und neue Einnahmen generiert werden können. Ebenfalls wird in den kommenden Tagen eine Petition lanciert, welche die politische Diskussion nochmals vorantreiben soll.
Vorwärts GC Züri!
IG GC Züri
Ist ja schon brutal, so ein Kasperlitheater. Sowas wünscht man nicht mal seinen ärgsten Feinden!
Aber schlussendlich zählt halt doch nur....

Aber schlussendlich zählt halt doch nur....

Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
http://www.youtube.com/watch?v=s7Hj6VwK8JUBarracuda hat geschrieben:Ist ja schon brutal, so ein Kasperlitheater. Sowas wünscht man nicht mal seinen ärgsten Feinden!
Aber schlussendlich zählt halt doch nur....



