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Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Heiri
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Heiri »

Wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar Spiele vor der Winterpause ganz auf Pyro zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter Öl ins Feuer zu giessen?
So hätte man Zeit gehabt mal die Gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven Lösung Hand zu bieten.
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Beerhand
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Beerhand »

Heiri hat geschrieben:Wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar Spiele vor der Winterpause ganz auf Pyro zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter Öl ins Feuer zu giessen?
So hätte man Zeit gehabt mal die Gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven Lösung Hand zu bieten.
Genau das habe ich und wohl auch die Vereinsleitung erwartet bzw. mindestens darauf gehofft. Aber leider nein. Es konnte ja nicht einmal an den zwei Spielen gegen Wohlen und Basel sein gelassen werden. Schade, so blieb dem FCL leider keine Wahl diese sinnlose Drohung wahr zu machen. Jetzt können die Sanktionen ja nicht einfach aufgehoben werden, ohne Gesichtsverlust. Es müssen VORHER Gespräche stattfinden, in denen die Fans gewisse Versprechen machen (ob sie dann eingehalten werden oder nicht, ist dann wieder eine ander Frage...). Etwas anderes ist in der aktuellen Situation schlicht nicht vorstellbar.
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Ehrengast
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Ehrengast »

Ich habe den Bericht, sprich auch den Stelzbock gelesen. Ich gehe auch davon aus, dass beim FCL unglücklich kommuniziert wird.

Ich glaube aber nicht, dass man hier weiter kommt, wenn man in die Vergangenheit schaut. Klar, man kann nicht einfach auf einen Knopf drücken und gut ist, wir sind alles nette Freunde. Aber ich denke auch nicht, dass es so ist, dass es Sinn macht, einfach auf den FCL zu warten. Mit jedem Tag werden die Fronten härter. Und das Schlimme ist auch noch, dass ich das Gefühl habe, dass sich beide Parteien bislang irgendwie wie Sieger fühlen. Bisher hat aber lediglich Blick und Co. davon profitiert.
Mann: Lebewesen, das die Fußballkarten für drei Monate im voraus kauft und mit den Weihnachtseinkäufen wartet bis Heiligabend.
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noodles816
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von noodles816 »

Beerhand hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:Wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar Spiele vor der Winterpause ganz auf Pyro zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter Öl ins Feuer zu giessen?
So hätte man Zeit gehabt mal die Gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven Lösung Hand zu bieten.
Es müssen VORHER Gespräche stattfinden
Gespräche bei denen das Ergebnis schon wieder vor Beginn feststeht? :scratch:
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lucerne dynamite
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von lucerne dynamite »

LUzifer hat geschrieben: ... Deshalb ist die Protestbewegung auch so breit abgestützt und umfasst nicht wenige Leute, die Pyro an sich durchaus kritisch gegenüberstehen.
absolut richtig. trotzdem wird es in der winterpause die wiederaufnahme des dialoges brauchen, damit man auch nur halbwegs aus dem aktuellen schlamassel herauskommt. ich denke, der erste schritt müsste von seiten des vereins kommen. er sollte einfach wieder gesprächsbereitschaft signalisieren. nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. wichtig wäre, dass keine der beide parteien bedingungen für ein gespräch stellt, sonst wird dieses bestimmt schon im vornherein verunmöglicht. wenn sich der fcl darauf besinnt, wer in den nati-b jahren oder auch in utrecht und lugano immer mit dabei war, muss er einfach zum schluss kommen, dass es ohne die fans nicht geht. auf fanseite muss man sich in zukunft aggressive parolen à la basel auch mal verkneifen können. denn genau an solchen dingen wird man nachher "aufgehängt", und man entfernt sich davon, ein echter gesprächspartner zu sein.

ausserdem wäre es halt gut, wenn die medien in fanfragen nicht an den vffc gelangen würden, der mit der stimmung im stadion nun wirklich gar nichts (mehr) zu tun hat. wie man das erreichen kann und wer stattdessen mit den medien kommunizieren könnte, weiss ich allerdings auch nicht. wie man in bertschis berichten lesen kann, ist momentan der einzige draht zur nlz dieses forum hier, weil der luzerner monopolist ganz ohne echte fanmeinungen dann doch nicht kann. solange man sich bei der nlz aber nur willkürlich ein paar sätze herauspickt, hilft das den fananliegen kein bisschen. auch hier muss ein echter dialog her.
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Höupeler
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Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Höupeler »

Betrunkene Fans zünden??
Hat wohl was verwechselt...
grantler
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von grantler »

Beerhand hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:Wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar Spiele vor der Winterpause ganz auf Pyro zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter Öl ins Feuer zu giessen?
So hätte man Zeit gehabt mal die Gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven Lösung Hand zu bieten.
Genau das habe ich und wohl auch die Vereinsleitung erwartet bzw. mindestens darauf gehofft. Aber leider nein. Es konnte ja nicht einmal an den zwei Spielen gegen Wohlen und Basel sein gelassen werden. Schade, so blieb dem FCL leider keine Wahl diese sinnlose Drohung wahr zu machen. Jetzt können die Sanktionen ja nicht einfach aufgehoben werden, ohne Gesichtsverlust. Es müssen VORHER Gespräche stattfinden, in denen die Fans gewisse Versprechen machen (ob sie dann eingehalten werden oder nicht, ist dann wieder eine ander Frage...). Etwas anderes ist in der aktuellen Situation schlicht nicht vorstellbar.
das finde ich "witzig."

ich schreibe euren text nochmals, nur mit ganz leichten änderungen:
wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar spiele vor der winterpause ganz auf massnahmen zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter öl ins feuer zu giessen?
so hätte man zeit gehabt mal die gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven lösung hand zu bieten.

aber leider nein. es konnte ja nicht einmal an den zwei heimspielen gegen gc und servette gelassen werden.

nach gestern ist für mich spätestens klar: genau so, wie die fronten bei den pyro-befürwortern verhärtet sind, sind sie auch bei den pyro-gegnern. das alleine wäre gar nicht so schlimm, wenn der FCL nicht dauernd die pyro-frage derart ins zentrum stellen würde. anstelle sich an den 1'901 gemeinsamkeiten zu orienteren, muss man immer auf demselben scheiss rumreiten, der sich sowieso nicht so einfach lösen lässt, schon gar nicht mit übertriebenen massnahmen. mir geht das sowas von gewaltig auf den sack.

man war sich schon über 10 jahre nicht einig in dieser frage und konnte trotzdem miteinander leben. was sell das? die pyrogegner lassen sich sowas von medien und verein beeinflussen, es ist unfassbar! lads, öffnet die augen und springt über euren schatten. PYRO WIRD SEIT LÄNGEREM BESTRAFT, WENN MAN ERWISCHT WIRD, DAS IST VOLL OKAY!

habe auch gestern wieder die erfahrung gemacht, dass man im persönlichen gespräch zustimmung erhält. sobalds aber wieder darum geht, schwarz oder weiss zu sehen, fallen alle in ihr altes muster zurück. mir kommt das ein bisschen so vor wie bei diversen politischen abstimmungen, da ist der minarett-vergleich noch ein witzchen dagegen. echt jetzt.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Frizzel »

Beerhand hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:Wäre es dann womöglich nicht klüger gewesen, die paar Spiele vor der Winterpause ganz auf Pyro zu verzichten statt zu provozieren und noch weiter Öl ins Feuer zu giessen?
So hätte man Zeit gehabt mal die Gemüter etwas runterzufahren und zu versuchen zu einer konstruktiven Lösung Hand zu bieten.
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Hand aufs Herz: Glaubt ihr wirklich, dass der FCL danach von den Drohungen abgesehen hätte, die dann ja bewiesenermassen funktioniert hätten? Genau wie der FCL nach den Fackeln in (Wohlen und) Basel zum Handeln gezwungen war, waren es doch auch die Pyromanen.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Heiri »

grantler hat geschrieben: man war sich schon über 10 jahre nicht einig in dieser frage und konnte trotzdem miteinander leben. was sell das? die pyrogegner lassen sich sowas von medien und verein beeinflussen, es ist unfassbar! lads, öffnet die augen und springt über euren schatten. PYRO WIRD SEIT LÄNGEREM BESTRAFT, WENN MAN ERWISCHT WIRD, DAS IST VOLL OKAY!

Stimmt, Früher hats keinen gestört. Leider (oder zum Glück, je nach sichtwinkel) bleibt die Zeit nicht stehen und alles entwickelt sich weiter. Ob zum Guten oder schlechten sei mal dahingestellt. Es gibt auch andere Beispiele von Gesetzesverstössen die aktuell härter bestraft werden als vor ein paar Jahren. Dieses Phänomen hat die Pyroproblematik nicht alleine gepachtet. Ob diese Anpassungen aufgrund eines Furzes eines Politikers, aufgrund der veränderten öffentlichen Wahrnehmung, erhöhter Berichterstattung in den Medien oder aufgrund von negativen Vorfällen vorgenommen werden ist schlussendlich egal. Jeder kann sich politisch engagieren um die Gesetze anzupassen wenn sie ihm nicht passen.

Wenn man erwischt wird, wird man bestraft, ganz richtig. Das Problem ist, dass die Kurve die Pyrozünder bei ihren Handlungen unterstützt. Die einen nur moralisch und etwas weniger, andere halt etwas mehr in dem sie das aufklären und aufspüren der Fehlbaren erschweren oder mit Ihrer Mithilfe sogar verunmöglichen.
Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann, ist für mich nachvollziehbar auch wenn ich das Vorgehen wie diese Kommuniziert (und wohl auch zustande kamen) nicht gutheisse.

Dass ich klar gegen Pyros bin, sollte mittlerweile klar sein. Ich wehre mich aber wehement gegen den Vorwurf mich vom Verein oder den Medien beeinflussen zu lassen. Ich kann durchaus meine eigenen Schlüsse ziehen und habe meine Beweggründe früher in diesem Thread auch schon dargelegt.
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Heiri
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Heiri »

Frizzel hat geschrieben: Hand aufs Herz: Glaubt ihr wirklich, dass der FCL danach von den Drohungen abgesehen hätte, die dann ja bewiesenermassen funktioniert hätten? Genau wie der FCL nach den Fackeln in (Wohlen und) Basel zum Handeln gezwungen war, waren es doch auch die Pyromanen.
ich weiss es nicht, aber jedenfalls wäre doch die Grundlage eher da gewesen um einen Konsens zu finden als zum jetzigen Zeitpunkt. Nun sind die Fronten erst recht verhärtet und der Gesichtsverlust bei einem einlenken einer der Parteien nur umso grösser (egal bei welcher).
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von grantler »

Heiri hat geschrieben:Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann
Allein diese Aussage beweist, dass Du eben doch nicht ganz frei von Beeinflussung bist. Ist das denn wirklich so? Ganz abgesehen davon wurde bei den Heimspielen bisher ein einziges Mal gezündet, was nützt resp. bewirkt also dieses breit gestreute Fahnen- und DH-Verbot genau ausser, dass jetzt einfach alle hässig sind?
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Frizzel »

Heiri hat geschrieben:
Frizzel hat geschrieben: Hand aufs Herz: Glaubt ihr wirklich, dass der FCL danach von den Drohungen abgesehen hätte, die dann ja bewiesenermassen funktioniert hätten? Genau wie der FCL nach den Fackeln in (Wohlen und) Basel zum Handeln gezwungen war, waren es doch auch die Pyromanen.
ich weiss es nicht, aber jedenfalls wäre doch die Grundlage eher da gewesen um einen Konsens zu finden als zum jetzigen Zeitpunkt. Nun sind die Fronten erst recht verhärtet und der Gesichtsverlust bei einem einlenken einer der Parteien nur umso grösser (egal bei welcher).
Ich glaube die Grundlage wäre dann eher da gewesen, dass sich Walti überall als Pyro-Verhinderer gefeiert hätte, als zum jetzigen Zeitpunkt. Wenn sich das Verbieten von positiven und legalen Elementen der Fankultur als Patentlösung für die Pyro-"Problematik" durchsetzt, dann gute Nacht...
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von lucerne »

Heiri hat geschrieben:[...]
Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann, ist für mich nachvollziehbar auch wenn ich das Vorgehen wie diese Kommuniziert (und wohl auch zustande kamen) nicht gutheisse.
ich bin (momentan) auch gegen pyros. und ich kann auch nachvollziehen, dass die getroffenen massnahmen zur einfacheren und effektiveren Identifikation führen.

aber das heisst doch noch lange nicht, dass diese reinen konfrontationsmassnahmen nur im geringsten verhältnismässig sind?
oder kannst du diese massnahmen wirklich unterstützen, nach dem was wir gestern und gegen gc erlebt haben?
um diese frage geht es eben und nicht um die frage, ob man pro oder contra pyro ist. insofern weiss ich noch immer nicht, ob du nun die massnahmen verteidigst oder nicht?
Zuletzt geändert von lucerne am 12. Dez 2011, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von tuce »

lucerne hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:[...]
Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann, ist für mich nachvollziehbar auch wenn ich das Vorgehen wie diese Kommuniziert (und wohl auch zustande kamen) nicht gutheisse.
ich bin (momentan) auch gegen pyros. und ich kann auch nachvollziehen, dass die getroffenen massnahmen zur einfacheren und effektiveren Identifikation führen.

aber das heisst doch noch lange nicht, dass diese reinen konfrontations- und präventionsmassnahmen nur im geringsten verhältnismässig sind?
oder kannst du diese massnahmen wirklich unterstützen, nach dem was wir gestern und gegen gc erlebt haben?
um diese frage geht es eben und nicht um die frage, ob man pro oder contra pyro ist. insofern weiss ich noch immer nicht, ob du nun die massnahmen verteidigst oder nicht?
Zusatzfrage: Wird das Pyroproblem auch Auswärts damit gelöst?
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Avanti »

http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... h-16749641

interessante Kommentare, bis jetzt alle einstimmig. :)
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Heiri »

grantler hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann
Allein diese Aussage beweist, dass Du eben doch nicht ganz frei von Beeinflussung bist. Ist das denn wirklich so? Ganz abgesehen davon wurde bei den Heimspielen bisher ein einziges Mal gezündet, was nützt resp. bewirkt also dieses breit gestreute Fahnen- und DH-Verbot genau ausser, dass jetzt einfach alle hässig sind?
keine ahnung ob das wirklich was bringt. Möglicherweise macht das Beispiel Schule und wird von den anderen Stadionbetreiber übernommen, wenn in Luzern die Pyroproblematik so zur Zufriedenheit des Stadionbetreibers gelöst wird
Ein Verantwortlicher des FCSG sagte mal, dass diese Massnahmen direkt nicht wirklich was gebracht hat. Allerdings habe dieser "Eklat" bei den beteiligten Parteien dazu geführt, dass man beidseitig einsah dass es so nicht weitergehen könne und ein Dialog unumgänglich sei.
Wenn es schlussendlich in Luzern zur selben Erkenntnis kommt, ist das ja immerhin auch schon was oder?
oder kannst du diese massnahmen wirklich unterstützen, nach dem was wir gestern und gegen gc erlebt haben?
um diese frage geht es eben und nicht um die frage, ob man pro oder contra pyro ist. insofern weiss ich noch immer nicht, ob du nun die massnahmen verteidigst oder nicht?
ich finde diese Massnahmen nicht gut nein, ich kann sie aber zu einem gewissen Grade nachvollziehen.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von Frizzel »

Heiri hat geschrieben: Ein Verantwortlicher des FCSG sagte mal, dass diese Massnahmen direkt nicht wirklich was gebracht hat. Allerdings habe dieser "Eklat" bei den beteiligten Parteien dazu geführt, dass man beidseitig einsah dass es so nicht weitergehen könne und ein Dialog unumgänglich sei.
Wenn es schlussendlich in Luzern zur selben Erkenntnis kommt, ist das ja immerhin auch schon was oder?
Dann wäre man wieder am gleichen Punkt, wie vor den Massnahmen.
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von hässig-AL »

Heiri hat geschrieben:
grantler hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann
Allein diese Aussage beweist, dass Du eben doch nicht ganz frei von Beeinflussung bist. Ist das denn wirklich so? Ganz abgesehen davon wurde bei den Heimspielen bisher ein einziges Mal gezündet, was nützt resp. bewirkt also dieses breit gestreute Fahnen- und DH-Verbot genau ausser, dass jetzt einfach alle hässig sind?
keine ahnung ob das wirklich was bringt. Möglicherweise macht das Beispiel Schule und wird von den anderen Stadionbetreiber übernommen, wenn in Luzern die Pyroproblematik so zur Zufriedenheit des Stadionbetreibers gelöst wird
Ein Verantwortlicher des FCSG sagte mal, dass diese Massnahmen direkt nicht wirklich was gebracht hat. Allerdings habe dieser "Eklat" bei den beteiligten Parteien dazu geführt, dass man beidseitig einsah dass es so nicht weitergehen könne und ein Dialog unumgänglich sei.
Wenn es schlussendlich in Luzern zur selben Erkenntnis kommt, ist das ja immerhin auch schon was oder?
oder kannst du diese massnahmen wirklich unterstützen, nach dem was wir gestern und gegen gc erlebt haben?
um diese frage geht es eben und nicht um die frage, ob man pro oder contra pyro ist. insofern weiss ich noch immer nicht, ob du nun die massnahmen verteidigst oder nicht?
ich finde diese Massnahmen nicht gut nein, ich kann sie aber zu einem gewissen Grade nachvollziehen.
ok der dialog ist jetzt evt besser bei sg als vorher. aber hat sich was geändert bei sg-spielen? away wie auch zuhause wird mehr gezüselt als früher.
LUzifer

Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von LUzifer »

Heiri hat geschrieben: Ein Verantwortlicher des FCSG sagte mal, dass diese Massnahmen direkt nicht wirklich was gebracht hat. Allerdings habe dieser "Eklat" bei den beteiligten Parteien dazu geführt, dass man beidseitig einsah dass es so nicht weitergehen könne und ein Dialog unumgänglich sei.
Wenn es schlussendlich in Luzern zur selben Erkenntnis kommt, ist das ja immerhin auch schon was oder?
Das Traurige/Witzige/Absurde/Unfassbare (je nachdem, wie zynisch einen die aktuellen Ereignisse inzwischen gemacht haben) an der ganzen Geschichte ist ja, dass der Dialog zwischen Fanvertretern, Fanarbeitern, Verein, Behörden und auch der Polizei bis vor einem Monat in Luzern auch von unabhängigen Experten schweizweit als exemplarisch gut beurteilt wurde.

Ich habe gerade vorhin wieder ins Protokoll der letzten Fanarbeits-Trägerverein-Sitzung geschaut und da vertreten alle Teilnehmer (FCL, Fanvertreter, Fanarbeiter, Stadt, Kanton) einhellig die Meinung, dass man stolz sein kann, wie gut das alles in Luzern läuft.

Man war in Luzern auf einem wirklich guten Weg, was unter anderem auch die Tatsache beweist, dass in dieser Sasison an Heimspielen mit einer kleinen Ausnahme nicht gezündet wurde. So viel zum populistischen Vorwurf, dass ein Dialog nichts bringt.

Und dann betritt (Horn-)Ochse Stierli die Bühne, erklärt die Pyroproblematik schnaubend zur Chefsache, trampelt wie ein Elefant im Porzellanladen umher und macht auf einen Schlag alles kaputt, was in den letzten 7 Jahren gemeinsam aufgebaut wurde...
locärne
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Re: Mit einem Messer am Hals kann man nicht singen!

Beitrag von locärne »

lucerne hat geschrieben:
Heiri hat geschrieben:[...]
Dass der Verein nun Massnahmen trifft, damit er die Fehlbaren einfacher und effektiver Identifizieren kann, ist für mich nachvollziehbar auch wenn ich das Vorgehen wie diese Kommuniziert (und wohl auch zustande kamen) nicht gutheisse.
ich bin (momentan) auch gegen pyros. und ich kann auch nachvollziehen, dass die getroffenen massnahmen zur einfacheren und effektiveren Identifikation führen.
dies ist aber irgendwie auch naiv. denn genau wenn man die Dh verbietet, setzt dies Reize um weiter zu zünden. Nur schon um zu beweisen, dass es auch ohne "Deckung" geht ....
es ist ja nicht nur hier sondern auch in der deutschen Bundesliga zu sehen, dass je mehr die pyroproblematik in den medien erscheint, desto mehr wird gezündet!
wohin dies wohl noch führen wird? die konfrontation beim Fcl dürfte da nur der anfang sein ....
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