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Oscar Kabwit

Vblstöbli
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Oscar Kabwit

Beitrag von Vblstöbli »

Osci hat einen Thread verdient :headbang:

Zur Erinnerung:
"Der 20-jährige Offensivspieler aus der Demokratischen Republik Kongo wechselt leihweise für die Saison 2025/26 von TP Mazembe in die Innerschweiz. Der FC Luzern verfügt über eine Kaufoption."

Scorerwerte bis dato laut TM:
13 Spiele (ohne Cup) | 2 Tore | 2 Vorlagen
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Vblstöbli »

Up
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harud
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von harud »

Steht etwas Relevantes drin?
Galaxis
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Galaxis »

harud hat geschrieben: 20. Feb 2026, 12:05
Steht etwas Relevantes drin?
Stollen-Schuhe tun im weh...
Vblstöbli
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Vblstöbli »

Up super Osci!
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Michaelitos
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Michaelitos »

Fussballgott
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harud
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von harud »

KARDINAL!
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Tempo-Racer »

Krass wie sehr der Junge aufgetaut ist :naka:

Kaum wieder zu erkennen und die Basler Hintermannschaft hatte ihn nie im Griff.
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Michaelitos
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Michaelitos »

Michaelitos hat geschrieben: 22. Feb 2026, 19:41 Fussballgott
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tangojoe
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von tangojoe »

«Der Anfang war sehr schwierig»: Wer ist Luzerns stiller Torjäger Oscar Kabwit?

Von Raphael Gutzwiller / LZ 12.03.1926

Kälte, Sprache und wenig Spielzeit: Oscar Kabwit brauchte Zeit, um in Luzern anzukommen. Nun ist der 20-jährige Kongolese plötzlich der erfolgreichste Skorer der Super League im Jahr 2026.

Exklusiv für Abonnenten

Oscar Kabwit lächelt scheu und hält die Hand hin. «Ich bin Oscar», sagt er leise auf Französisch. Er trägt einen Pullover des FC Luzern und eine Jeans. «Ist das so okay für das Foto?», fragt er höflich.

Neben dem Platz ist der 20-jährige Kongolese zurückhaltend und introvertiert. Auf dem Platz fällt er auf. Sieben Tore und drei Assists hat der Flügelstürmer 2026 schon erzielt – damit ist er in diesem Kalenderjahr der erfolgreichste Skorer der Super League. Innert kurzer Zeit ist er in Luzern zum Publikumsliebling geworden. «Osci, Osci, Osci», rufen die Fans nach dem 4:2 gegen Basel, als Kabwit mit zwei Toren zum Matchwinner wird . «Das hat mich stolz gemacht», sagt er.

Der Mann der Stunde in Luzern

Der Durchbruch von Oscar Kabwit kommt überraschend. Noch in der Winterpause galt er als Fehltransfer von Sportchef Remo Meyer. Am letzten Tag der Transferperiode im September war er leihweise von TP Mazembe gekommen, hatte unter Trainer Mario Frick zunächst aber einen schweren Stand. Wenn er spielte, wirkte er wie ein Fremdkörper. In der Vorrunde gelangen ihm lediglich ein Assist in der Liga und ein Penaltytor im Cup. «Der Anfang war sehr schwierig», sagt er. «Wenn man aus Afrika kommt, ist es hier in Europa sehr kalt.»

Als im Januar der Schnee kam, erschien Kabwit im Training dick eingepackt und kam weiterhin nicht auf Touren. In der Freizeit war er oft alleine, zunächst im Hotel, danach in seiner Wohnung in Kriens. «Schon früher wurde oft zu mir gesagt, dass ich wenig spreche und sehr in mich gekehrt sei. Vielleicht ist das auch eine kleine Schwäche von mir, weil ich nicht sehr offen auf Menschen zugehe. Aber es ist eben meine Persönlichkeit.»

Auch die Integration beim FC Luzern war schwierig – nicht zuletzt, weil nur wenige Spieler Französisch sprechen. «Aber für mich wird in der Kabine einiges übersetzt. Insbesondere Pius Dorn kümmert sich um mich», sagt Kabwit, der Deutsch- und Englischkurse besucht. Mit seinen Mitspielern versteht er sich immer besser, etwa mit dem Japaner Taisei Abe. «Wir reden etwas Englisch und mit Händen und Füssen. Irgendwie geht es immer», sagt Kabwit.
Schwieriger Start in der Schweiz

In Luzern tat er sich zunächst schwer – vieles ist anders als im Kongo. Kabwit wuchs in der Millionenstadt Lubumbashi auf. Nach der Schule wurde im Quartier auf Strassen oder bei improvisierten Turnieren gespielt. «Ich bin mit Menschen aufgewachsen, die Fussball lieben und mich ermutigt haben, meinem Traum zu folgen», sagt er. Mit seiner Familie im Kongo telefoniert er täglich. «Ich spreche mit meiner Mutter und mit meinen Brüdern», sagt er. «Sie fragen mich natürlich auch immer, wie es mir hier geht.»

Die Liebe zum Fussball vermittelte ihm auch sein Onkel, der einst bei der Katumbi Academy spielte. «Er hat den Durchbruch nicht geschafft, aber er gibt mir bis heute Ratschläge.» Auch Kabwit startet in der Katumbi Academy, schaffte es im Gegensatz zu seinem Onkel aber zu den Profis des kongolesischen Spitzenteams TP Mazembe. Dort machte er in der afrikanischen Champions League auf sich aufmerksam, zudem spielte er mit dem Nationalteam Kongos an der afrikanischen Nationenmeisterschaft. So kam er auf die Notizzettel vieler Scouts – und auch auf jenen von FCL-Sportchef Remo Meyer. «Ich habe immer davon geträumt, in Europa zu spielen», sagt Kabwit. «Ich bin sehr glücklich, dass ich das jetzt darf.»

Als die Anfrage des FC Luzern konkreter wurde, zögerte Kabwit nicht. «Ich habe mir gesagt, dass ich diese Chance nutzen muss.» Also kam er nach Luzern – und lernte eine völlig neue Welt kennen. Es war kalt, das Essen ungewohnt. «Unsere kongolesische Küche ist sehr anders als hier. Ich versuche mich anzupassen, auch wenn ich das Schweizer Essen nicht besonders mag», sagt er ehrlich. Vor kurzem ging Kabwit erstmals mit der Mannschaft essen. Und wie war es? «Sehr gut», sagt er und lächelt höflich.

Die Sache mit den Nockenschuhen

Auch auf dem Fussballplatz ist vieles anders als im Kongo. Eine Szene wurde dabei fast zum Symbol seiner Anfangszeit: Im Spiel gegen St. Gallen rutschte er alleinstehend vor dem leeren Tor aus. Mario Frick beklagte danach, dass Kabwit statt Stollenschuhen Nockenschuhe getragen habe. «In meiner Heimat wird nur auf Kunstrasen gespielt», sagt Kabwit. «Deshalb fühle ich mich mit niedrigeren Schuhen wohler.» Auf die Frage, ob er inzwischen mit Stollenschuhen spiele, sagt er mit einem grossen Grinsen im Gesicht: «Nein!»

Der Wendepunkt folgte im Winter. Trainer Mario Frick und Konditionstrainer Christian Schmidt suchten das Gespräch mit ihm. «Sie haben mir gesagt: Du musst weiterarbeiten, und dann wirst du deine Chance erhalten.» Die Worte zeigten offenbar Wirkung. «Ich habe mich nach diesem Gespräch selbstbewusster gefühlt», sagt Kabwit. «Es hat mir auch geholfen, den Druck abzulegen, der auf mir lastete.»

Seither läuft es für Kabwit, er fühlt sich in Luzern immer wohler. «Für einen Spieler, besonders für einen Stürmer, ist es wichtig, Tore zu schiessen.» Seine Qualitäten beschränken sich jedoch nicht nur auf das Toreschiessen. Er ist schnell, sucht das Eins-gegen-eins und macht unorthodoxe Laufwege, die schwer zu verteidigen sind. Zudem ist er mit seinem schwächeren linken Fuss im Abschluss fast besser als mit dem rechten. «Das war schon früher so. Ich bin mit links im Abschluss präziser als mit rechts», sagt Kabwit, der weiss, dass er im Stellungsspiel und im taktischen Verhalten noch Verbesserungspotenzial besitzt. «Zudem möchte ich noch mehr Tore schiessen, ich komme zu vielen Chancen.»

Wie geht es nach der Saison weiter? Kabwit bleibt vorsichtig. Er ist von TP Mazembe ausgeliehen, Luzern besitzt eine Kaufoption. «Die Zukunft ist die Zukunft. Was kommen wird, das wird kommen.» Ob er in Luzern bleiben möchte? «Es ist nicht nur meine Entscheidung», sagt er.

Auf die Frage nach dem Traumziel in Europa antwortet er mit einem Widerspruch: Er sei Fan von Barcelona, aber er träumt auch von Real Madrid. «Weil Real einer der grössten Klubs der Welt ist.» Vorerst aber lebt Oscar Kabwit in Luzern seinen europäischen Traum. Endlich kann er jetzt sagen: «Ich fühle mich hier wohl.» Der schüchterne junge Mann aus dem Kongo ist plötzlich der gefährlichste Stürmer der Super League.
lucerne
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von lucerne »

jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt
SiNo
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von SiNo »

So wie ich es verstehe, kann der Club, der eine Kaufoption besitzt (in dem Fall der FCL), zuerst entscheiden, was er macht. Wieso hier Toulouse direkt mit dem kongolesischen Verein sprechen sollte, entzieht sich meinem Verständnis. Aber vielleicht gibt es hier Vertragsdetails, die anders sind, als üblich. Würde mich aber sehr überraschen. Wäre ein sehr ungewöhnlicher Deal... Dass Ligue 1 Clubs interessiert sind, das glaube ich aber allemal! Trotzdem: noch ein Jahr (oder auch schon ein Halbes) beim FCL würde ihm meiner Meinung nach sehr gut tun. Er ist ja erst richtig angekommen...
Tempo-Racer
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Tempo-Racer »

Wer kennt sich mit der Nationalmannschaft von DR Kongo aus?

Gibts eine Chance, dass Grande Oski sogar zur WM fährt? Anscheinend ist er ja nun bei der U23 mit dabei?
meistersaison
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von meistersaison »

Kann ich mir schon vorstellen. Laut Transfermarkt haben die viele ältere Spieler (vor allem in der Offensive). Ein junger, schneller & wilder Spieler würde definitiv nicht schaden.
Master
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Master »

War auch mein Gedanke, als ich das Kader auf Transfermarkt angeschaut habe. Dazu ist er der (mit Abstand, bis auf einen *glaub*) wertvollste Spieler im U23-Kader.

Daumen drücken
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
SiNo
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von SiNo »

Fun Fact: Aktuell steht ihm Meschack Elia vor der Startelf-Sonne in der kongolesischen A-Nati. Vom gleichen Club direkt in die Super League gewechselt damals..
Elia ist aber im allerbesten Fussballeralter (28J.), da muss Osci schon zuerst in einer besseren Liga (Elia spielt in der Türkei) erst einmal Stammspieler werden
Galaxis
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Galaxis »

Kaufen und gleich für paar Millionen weiter ziehen lassen...

Bei Blessing Eleke hat man auch gehofft, der macht genau so weiter... Man kennt das Ende
Master
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von Master »

Blessing mit Oscar zu vergleichen ist jetzt gar chlii verwegen.

Eleke war etwa vier Jahre älter, hatte schon in Europa und Israel gespielt, dazu knapp 1 Mio ablöse gekostet.

Da ist sowohl die aktuelle Situation von Oscar wie auch das Risiko nicht zu vergleichen.

Und je nach dem ist die Herkunft etc. auch nicht zu vergleichen. Kongo und Nigeria trennen doch etwa 3'000 km.
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
SiNo
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Re: Oscar Kabwit

Beitrag von SiNo »

Danke @Master! Wollte gerade dasselbe schreiben.

Eleke ist auch ein anderer Spielertyp und hatte auch einen ganz anderen Charakter... Da mit dem gemeinsamen Kontinent zu argumentieren ist sehr abenteuerlich, um es mal nett zu formulieren...
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