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Wird da nicht wieder masslos übertrieben????
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Wird da nicht wieder masslos übertrieben????
Lest mal den Bericht auf Seite 2/3 in der neuen LZ!
Verloren ist nur wer sich selbst aufgibt!
Bericht ist doch ziemlich objektiv. Da gab es schon wesentlich schlimmere Berichte. Trotzdem muss man sich fragen, was in der Schweiz geht, wenn ein Belgrad Derby friedlicher über die Bühne geht wie z.B. Baden - SG
Die Hooligans in den Karikaturen werden wohl auch in 20 Jahren noch immer Stiefel tragen
Ist der in der Mitte nicht HJ

ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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die kampagne
scheint schweizweit ausgelegt:
tagi, 26.10.2004
Gefährliches Schönreden
Kommentar von Thomas Schifferle
In Meyrin wird der Materialwart von Basler Anhängern verletzt. In Baden randalieren St. Galler auf dem Bahnhof. In Sitten werfen Genfer abgebrochene Fahnenstangen auf den Rasen. In Bellinzona schlagen GC-Sympathisanten kurz und klein, was ihnen in die Quere kommt.
Es ist die Bilanz eines Wochenendes im Schweizer Fussball. So bedenklich sie ist, so wenig ist das Geschehen Zufall. Unser Fussball ist längst keine Insel der Gewaltlosigkeit mehr. Er ertrinkt zwar nicht gleich in Gewalt, wie das in England in den 80er-Jahren der Fall war. Er ist nicht gezeichnet von Skinheads, die sich im Deutschland der 90er-Jahre von der rechtsradikalen Szene instrumentalisieren liessen. Er ist nicht durchsetzt vom Rassismus der Ultras, die derzeit vor allem in Rom wüten. Es hat auch keine Toten gegeben wie früher in Belgien, Holland, Frankreich oder der Türkei.
Das macht nicht besser, was in der Schweiz von so genannten Fans mit schon übler Regelmässigkeit aufgeführt wird. Die Basler zerlegen das Thuner Stadion und laut Statistik jeden zweiten Extrazug; FCZ-Fans nutzen den Rahmen des Cupspiels bei den Amateuren von Kickers Luzern für Randale; in Sitten treiben heissblütige Anhänger ihr Unwesen seit Jahr und Tag.
Kennzeichen der Ereignisse ist, dass niemand die Verantwortung übernimmt, wenn es zu Krawallen und Sachbeschädigungen kommt. Die Klubs suchen die immer gleiche Ausflucht: Es sei ja bloss eine Minderheit. Und die GC-Führung sagt nach den Ereignissen in Bellinzona, die Rowdys hätten mit ihrem Verein nichts zu tun gehabt.
Solches Denken ist falsch und fahrlässig. Anderswo haben die Behörden längst reagiert: In England sind die Gesetze nicht nur geändert worden, um den Hooliganismus zu bekämpfen, sie werden auch unter hohem Einsatz der Sicherheitskräfte durchgesetzt. In Deutschland wird in Fanprojekten gezielt Sozialarbeit geleistet. Die Klubs können sich dort nicht vor ihrer Verantwortung drücken. Sie müssen sich auf Geheiss des Innenministeriums finanziell an diesen Projekten beteiligen. England und Deutschland sind die Vorbilder, an denen sich die Schweiz orientieren sollte.
Fankontrolle ist Pflicht der Klubs
Im Umfeld von vier Fussballspielen kam es am Wochenende zu Ausschreitungen. Was kann dagegen getan werden? Die Klubs wehren sich bisher gegen mehr Verantwortung.
Von Philipp Mäder
Das Zauberwort heisst Kausalhaftung. Gemeint ist damit, dass jeder Fussballverein für seine Fans zur Verantwortung gezogen werden kann - egal, ob sie im eigenen oder in einem fremden Stadion randalieren. Als Sanktionen drohen dem Klub Bussen, die Annullierung des Spielresultats oder Spiele vor leeren Rängen. Während einige dieser Regeln im Ausland üblich sind, gelten sie seit knapp zwei Jahren in der Schweiz nicht mehr. Damals hatte der FC Zürich per Gerichtsurteil erreicht, dass die Kausalhaftung aufgehoben wird.
So hat der Gastgeber heute in der Schweiz kaum eine Handhabe, wenn Hooligans oder Ultras des Gegners sein Stadion kurz und klein schlagen. Der angereiste Klub kann nicht dafür belangt werden. Das wissen die so genannten Fans und randalieren deshalb nur auswärts. Auch an diesem Wochenende: In Bellinzona verwüsteten GC-Anhänger das Stadion. In Baden demolierten St.-Gallen-Fans einen SBB-Wagen. In Meyrin verletzten Basler einen Materialwart. Und in Sion wüteten Servette-Anhänger.
Nun will die Swiss Football League (SFL) die Kausalhaftung wieder einführen. Im April haben dies die Klubpräsidenten noch abgelehnt. Am 12. November steht der Vorschlag erneut auf der Traktandenliste. Er sei guten Mutes, dass er diesmal Erfolg habe, sagt Thomas Helbling, der die Sicherheits- und Fankommission der SFL präsidiert. «Nicht zuletzt wegen der vielen Krawalle in diesem Jahr.»
Unterschiedliche Ansichten bei GC
Auch Peter Landolt, der bei GC für die Sicherheit zuständig ist, zeigt sich unzufrieden mit der heutigen Situation: «Viele Klubs drücken sich um die Verantwortung. Wenn es irgendwo Randale gibt, sagen alle: ‹Das waren nicht unsere Fans.›» Seltsam allerdings, dass sich auch GC auf diese Weise aus der Verantwortung für die Krawalle des Wochenendes stehlen will. So sagte GC-Sprecher Eugen Desiderato, die Randalierer seien «sicher keine GC-Fans» gewesen: «Diese würden uns nicht in Misskredit bringen.» Zudem habe GC am Sonntag gar keinen Fantransport nach Bellinzona organisiert. «Wer dort randaliert hat, wissen wir nicht.»
Besser als der Sprecher ist der Sicherheitsverantwortliche von GC informiert: «Ich kenne die Randalierer», sagt Landolt, «das waren Jugendliche, die oft im Hardturm sind.» Die Übeltäter würden dafür bestraft werden. Wie, wollte er nicht sagen.
Während GC am 12. November die Wiedereinführung der Kausalhaftung unterstützen wird, hat man sich beim FC Basel noch nicht festgelegt. Sprecher Josef Zindel äussert aber Bedenken: «Wenn ein Wahnsinniger im Hardturm unter der FCB-Flagge Blödsinn macht, kann man doch nicht auf uns zurückgreifen.» Falls die Kausalhaftung komme, müsse er den Fans raten, zu Hause zu bleiben. Auch beim FCZ ist man noch unschlüssig: «Es ist schon auffällig, dass die Basler zu Hause ruhig sind und auswärts ausrasten», sagt Christian Schöttli, Sicherheitsverantwortlicher beim FCZ. Doch wie man erreichen wolle, dass die Basler auch in Zürich gesittet seien, wisse man noch nicht. Der FC St. Gallen hingegen befürwortet die Kausalhaftung. «Heute glauben viele so genannte Fans, dass sie ihrem Team nicht schaden, wenn sie nur auf fremden Plätzen randalieren», begründet Präsident Dieter Froehlich seine Haltung.
Sicherheitschef Helbling ist gefordert
In den vergangenen Jahren ist die Swiss Football League nicht durch grosse Anstrengungen gegen Hooligans aufgefallen. «Die Verantwortlichen dort haben geschlafen», sagt Landolt. Erst im Januar, als Helbling Sicherheitschef wurde, habe sich die Lage geändert: «Er versteht langsam, was wir wollen.» Auch beim FCZ heisst es, nun sei Helbling gefordert.
Und dieser hat tatsächlich noch mehr Pläne, wie die Hooligans zurückgedrängt werden könnten. So will er endlich für alle Vereine einheitliche Eingangskontrollen und Stadionverbote erlassen. «Bisher hatte jeder Klub eigene Regeln», sagt Helbling. Weiter hat die SFL in dieser Saison erstmals 100 000 Franken für die Schulung von Sicherheits- und Fanverantwortlichen gesprochen. Und Helbling fordert die Politiker auf, endlich die Grundlagen für eine Hooligandatenbank zu schaffen: «Wir brauchen strengere Gesetze, um Gewalttäter abzuschrecken.»
Mit einer weiteren Forderung allerdings stösst Helbling auf Widerstand: Er will, dass die Polizei bei Auseinandersetzungen schneller eingreift - auch innerhalb des Stadions. Heute sorgen private Firmen für die Sicherheit im Stadion, während die Polizei für das Umfeld verantwortlich ist. Er halte es für gefährlich, mit der Polizei in die Menge zu gehen, sagt Josef Zindel vom FCB. Gleicher Meinung ist man auch in St. Gallen. Und der FCZ findet, das Problem seien die Politiker, die der Polizei den Rücken zu wenig stärken würden.
Vielleicht hätten die vergangenen Krawalle auch ihr Gutes und würden die Zuständigen aufrütteln, sagt Peter Landolt. «Denn bei der jetzigen Situation ist es eine Frage der Zeit, bis es einen Toten gibt.» Das kommende Wochenende lässt wenig Gutes erahnen: Der FCZ empfängt den FCB. Bei der Stadtpolizei Zürich habe man die höchste Gefährdungsstufe ausgerufen, sagt Sprecherin Nicole Fix.
tagi, 26.10.2004
Gefährliches Schönreden
Kommentar von Thomas Schifferle
In Meyrin wird der Materialwart von Basler Anhängern verletzt. In Baden randalieren St. Galler auf dem Bahnhof. In Sitten werfen Genfer abgebrochene Fahnenstangen auf den Rasen. In Bellinzona schlagen GC-Sympathisanten kurz und klein, was ihnen in die Quere kommt.
Es ist die Bilanz eines Wochenendes im Schweizer Fussball. So bedenklich sie ist, so wenig ist das Geschehen Zufall. Unser Fussball ist längst keine Insel der Gewaltlosigkeit mehr. Er ertrinkt zwar nicht gleich in Gewalt, wie das in England in den 80er-Jahren der Fall war. Er ist nicht gezeichnet von Skinheads, die sich im Deutschland der 90er-Jahre von der rechtsradikalen Szene instrumentalisieren liessen. Er ist nicht durchsetzt vom Rassismus der Ultras, die derzeit vor allem in Rom wüten. Es hat auch keine Toten gegeben wie früher in Belgien, Holland, Frankreich oder der Türkei.
Das macht nicht besser, was in der Schweiz von so genannten Fans mit schon übler Regelmässigkeit aufgeführt wird. Die Basler zerlegen das Thuner Stadion und laut Statistik jeden zweiten Extrazug; FCZ-Fans nutzen den Rahmen des Cupspiels bei den Amateuren von Kickers Luzern für Randale; in Sitten treiben heissblütige Anhänger ihr Unwesen seit Jahr und Tag.
Kennzeichen der Ereignisse ist, dass niemand die Verantwortung übernimmt, wenn es zu Krawallen und Sachbeschädigungen kommt. Die Klubs suchen die immer gleiche Ausflucht: Es sei ja bloss eine Minderheit. Und die GC-Führung sagt nach den Ereignissen in Bellinzona, die Rowdys hätten mit ihrem Verein nichts zu tun gehabt.
Solches Denken ist falsch und fahrlässig. Anderswo haben die Behörden längst reagiert: In England sind die Gesetze nicht nur geändert worden, um den Hooliganismus zu bekämpfen, sie werden auch unter hohem Einsatz der Sicherheitskräfte durchgesetzt. In Deutschland wird in Fanprojekten gezielt Sozialarbeit geleistet. Die Klubs können sich dort nicht vor ihrer Verantwortung drücken. Sie müssen sich auf Geheiss des Innenministeriums finanziell an diesen Projekten beteiligen. England und Deutschland sind die Vorbilder, an denen sich die Schweiz orientieren sollte.
Fankontrolle ist Pflicht der Klubs
Im Umfeld von vier Fussballspielen kam es am Wochenende zu Ausschreitungen. Was kann dagegen getan werden? Die Klubs wehren sich bisher gegen mehr Verantwortung.
Von Philipp Mäder
Das Zauberwort heisst Kausalhaftung. Gemeint ist damit, dass jeder Fussballverein für seine Fans zur Verantwortung gezogen werden kann - egal, ob sie im eigenen oder in einem fremden Stadion randalieren. Als Sanktionen drohen dem Klub Bussen, die Annullierung des Spielresultats oder Spiele vor leeren Rängen. Während einige dieser Regeln im Ausland üblich sind, gelten sie seit knapp zwei Jahren in der Schweiz nicht mehr. Damals hatte der FC Zürich per Gerichtsurteil erreicht, dass die Kausalhaftung aufgehoben wird.
So hat der Gastgeber heute in der Schweiz kaum eine Handhabe, wenn Hooligans oder Ultras des Gegners sein Stadion kurz und klein schlagen. Der angereiste Klub kann nicht dafür belangt werden. Das wissen die so genannten Fans und randalieren deshalb nur auswärts. Auch an diesem Wochenende: In Bellinzona verwüsteten GC-Anhänger das Stadion. In Baden demolierten St.-Gallen-Fans einen SBB-Wagen. In Meyrin verletzten Basler einen Materialwart. Und in Sion wüteten Servette-Anhänger.
Nun will die Swiss Football League (SFL) die Kausalhaftung wieder einführen. Im April haben dies die Klubpräsidenten noch abgelehnt. Am 12. November steht der Vorschlag erneut auf der Traktandenliste. Er sei guten Mutes, dass er diesmal Erfolg habe, sagt Thomas Helbling, der die Sicherheits- und Fankommission der SFL präsidiert. «Nicht zuletzt wegen der vielen Krawalle in diesem Jahr.»
Unterschiedliche Ansichten bei GC
Auch Peter Landolt, der bei GC für die Sicherheit zuständig ist, zeigt sich unzufrieden mit der heutigen Situation: «Viele Klubs drücken sich um die Verantwortung. Wenn es irgendwo Randale gibt, sagen alle: ‹Das waren nicht unsere Fans.›» Seltsam allerdings, dass sich auch GC auf diese Weise aus der Verantwortung für die Krawalle des Wochenendes stehlen will. So sagte GC-Sprecher Eugen Desiderato, die Randalierer seien «sicher keine GC-Fans» gewesen: «Diese würden uns nicht in Misskredit bringen.» Zudem habe GC am Sonntag gar keinen Fantransport nach Bellinzona organisiert. «Wer dort randaliert hat, wissen wir nicht.»
Besser als der Sprecher ist der Sicherheitsverantwortliche von GC informiert: «Ich kenne die Randalierer», sagt Landolt, «das waren Jugendliche, die oft im Hardturm sind.» Die Übeltäter würden dafür bestraft werden. Wie, wollte er nicht sagen.
Während GC am 12. November die Wiedereinführung der Kausalhaftung unterstützen wird, hat man sich beim FC Basel noch nicht festgelegt. Sprecher Josef Zindel äussert aber Bedenken: «Wenn ein Wahnsinniger im Hardturm unter der FCB-Flagge Blödsinn macht, kann man doch nicht auf uns zurückgreifen.» Falls die Kausalhaftung komme, müsse er den Fans raten, zu Hause zu bleiben. Auch beim FCZ ist man noch unschlüssig: «Es ist schon auffällig, dass die Basler zu Hause ruhig sind und auswärts ausrasten», sagt Christian Schöttli, Sicherheitsverantwortlicher beim FCZ. Doch wie man erreichen wolle, dass die Basler auch in Zürich gesittet seien, wisse man noch nicht. Der FC St. Gallen hingegen befürwortet die Kausalhaftung. «Heute glauben viele so genannte Fans, dass sie ihrem Team nicht schaden, wenn sie nur auf fremden Plätzen randalieren», begründet Präsident Dieter Froehlich seine Haltung.
Sicherheitschef Helbling ist gefordert
In den vergangenen Jahren ist die Swiss Football League nicht durch grosse Anstrengungen gegen Hooligans aufgefallen. «Die Verantwortlichen dort haben geschlafen», sagt Landolt. Erst im Januar, als Helbling Sicherheitschef wurde, habe sich die Lage geändert: «Er versteht langsam, was wir wollen.» Auch beim FCZ heisst es, nun sei Helbling gefordert.
Und dieser hat tatsächlich noch mehr Pläne, wie die Hooligans zurückgedrängt werden könnten. So will er endlich für alle Vereine einheitliche Eingangskontrollen und Stadionverbote erlassen. «Bisher hatte jeder Klub eigene Regeln», sagt Helbling. Weiter hat die SFL in dieser Saison erstmals 100 000 Franken für die Schulung von Sicherheits- und Fanverantwortlichen gesprochen. Und Helbling fordert die Politiker auf, endlich die Grundlagen für eine Hooligandatenbank zu schaffen: «Wir brauchen strengere Gesetze, um Gewalttäter abzuschrecken.»
Mit einer weiteren Forderung allerdings stösst Helbling auf Widerstand: Er will, dass die Polizei bei Auseinandersetzungen schneller eingreift - auch innerhalb des Stadions. Heute sorgen private Firmen für die Sicherheit im Stadion, während die Polizei für das Umfeld verantwortlich ist. Er halte es für gefährlich, mit der Polizei in die Menge zu gehen, sagt Josef Zindel vom FCB. Gleicher Meinung ist man auch in St. Gallen. Und der FCZ findet, das Problem seien die Politiker, die der Polizei den Rücken zu wenig stärken würden.
Vielleicht hätten die vergangenen Krawalle auch ihr Gutes und würden die Zuständigen aufrütteln, sagt Peter Landolt. «Denn bei der jetzigen Situation ist es eine Frage der Zeit, bis es einen Toten gibt.» Das kommende Wochenende lässt wenig Gutes erahnen: Der FCZ empfängt den FCB. Bei der Stadtpolizei Zürich habe man die höchste Gefährdungsstufe ausgerufen, sagt Sprecherin Nicole Fix.
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Bill Shankly
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....wieder mal unglaublich diese Journis!
Ob Ultra, Hooligan, Rechts- oder Linksextremist....alles wird einmal mehr in den gleichen Topf geworfen!
Karikatur im Stile vor 50 Jahren, Bild auf Seite 3 zeigt GC "Ultras" die pyrotechnisches Material zünden mit der Bildlegende: "Ausschreitungen beim Cupsiel...!"
Auf der gleichen Seite finde man dann auch noch einen Artikel über Gewalt der beiden politischen Polen, vermischt mit der Gewalt von Hools....
Dazu noch lustiger Kommentar auf der Frontseite mit Zitaten wie: "Moderne Stadien mit lauter Sitzplätzen und damit mehr Platz für alle reduzieren bekanntlich das Aggressionspotenzial."
....*kopfschüttel"
Ob Ultra, Hooligan, Rechts- oder Linksextremist....alles wird einmal mehr in den gleichen Topf geworfen!
Karikatur im Stile vor 50 Jahren, Bild auf Seite 3 zeigt GC "Ultras" die pyrotechnisches Material zünden mit der Bildlegende: "Ausschreitungen beim Cupsiel...!"
Auf der gleichen Seite finde man dann auch noch einen Artikel über Gewalt der beiden politischen Polen, vermischt mit der Gewalt von Hools....
Dazu noch lustiger Kommentar auf der Frontseite mit Zitaten wie: "Moderne Stadien mit lauter Sitzplätzen und damit mehr Platz für alle reduzieren bekanntlich das Aggressionspotenzial."
....*kopfschüttel"
Weiter schiebt man den Grund auf die alten und kleinen Stadien....
Dies ist doch nur ein Grund, dass man die erhöhten Stadionauflagen einmal mehr rechtfertigen kann.
Es kann immer und überall sowas passieren, aber wenn man bei solchen Veranstaltungen das Gefühl hat man könne einen Pöbel mit hilfe einer Hand voll Ordner im Griff haben lebt man sonst wo.
Dies ist doch nur ein Grund, dass man die erhöhten Stadionauflagen einmal mehr rechtfertigen kann.
Es kann immer und überall sowas passieren, aber wenn man bei solchen Veranstaltungen das Gefühl hat man könne einen Pöbel mit hilfe einer Hand voll Ordner im Griff haben lebt man sonst wo.
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EIDGENOSSE
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da haben es die linken bei wef- und g8-demos einiges leichter.. wird da mal einer kontrolliert, der sich nur im pöbel aufhält und nichts macht, gibt's ein riesen geschrei.. bei denen heisst es sowieso immer "die chaoten haben sich unter die demonstranten gemischt", bei uns ist einfach jeder der dabei ist zum vorherein in "krimineller"..UNDERCOVER hat geschrieben:irgendwie geht vergessen, dass fussball mehr als nur sport ist... mit solchen texten wird auf dem rücken der fankultur, die leider keine lobby besitzt, rumgetrampelt, plumpe stimmungsmache im hinblick auf die euro 08 und die damit nötigen gesetzesänderungen.
absoluter witz ist die sache mit den stadien, dicht gefolgt von diesem sfv-wanker.. was der für scheisse erzählt, man könnte meinen, der wäre noch nie in nem stadion gewesen.. wie "sicher" die ach so tollen neuen stadien sind, sah man z.b. bei Schweiz -v- jugo in basel.. wenn du die narrenfreiheit willst, kriegst du sie überall.. egal in welchem stadion!
und sowieso, die sache in bellenz wäre bestimmt nicht passiert, wenn die hoppers gewonnen hätten, was allerdings die chemiker und die güller (beide stinken, was für ein zufall..) geboten haben, kann sogar ich nicht nachvollziehen..
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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im gegensatz zu fussballfans haben linke demonstranten eine lobby... aber auch im text steht, dass 98 prozent der fussballspiel-besucher "unproblematisch" seien.Master hat geschrieben:da haben es die linken bei wef- und g8-demos einiges leichter.. wird da mal einer kontrolliert, der sich nur im pöbel aufhält und nichts macht, gibt's ein riesen geschrei.. bei denen heisst es sowieso immer "die chaoten haben sich unter die demonstranten gemischt", bei uns ist einfach jeder der dabei ist zum vorherein in "krimineller"..UNDERCOVER hat geschrieben:irgendwie geht vergessen, dass fussball mehr als nur sport ist... mit solchen texten wird auf dem rücken der fankultur, die leider keine lobby besitzt, rumgetrampelt, plumpe stimmungsmache im hinblick auf die euro 08 und die damit nötigen gesetzesänderungen.
absoluter witz ist die sache mit den stadien, dicht gefolgt von diesem sfv-wanker.. was der für scheisse erzählt, man könnte meinen, der wäre noch nie in nem stadion gewesen.. wie "sicher" die ach so tollen neuen stadien sind, sah man z.b. bei Schweiz -v- jugo in basel.. wenn du die narrenfreiheit willst, kriegst du sie überall.. egal in welchem stadion!
und sowieso, die sache in bellenz wäre bestimmt nicht passiert, wenn die hoppers gewonnen hätten, was allerdings die chemiker und die güller (beide stinken, was für ein zufall..) geboten haben, kann sogar ich nicht nachvollziehen..
aber eben, differenziert wird bei einer datenbank nicht. die kriterien sind unklar (werden solche aufgeführt, die physisch gewalt anwenden? solche, die pyro zünden? ist der raum örtlich auf das stadion beschränkt oder wird dies auf anfahrt und heimreise ausgeweitet? welche konsequenzen hat eine eintragung im register? fragen über fragen, die unbedingt VOR der inkraftsetzung einer solchen datenbank beantwortet werden müsse!), zudem lässt sich nicht logisch begründen, wie eine datenbank helfen soll, gewalt zu reduzieren. nicht geklärt ist auch, wer die datenbank verwaltet, wer darin einsicht hat, und wann die einträge wieder gelöscht werden.
kommt dazu, dass probleme so nur verlagert werden. die grundfrage, nämlich weshalb überhaupt gewalt an fussballspielen ausgeübt wird, stellt sich offenbar keiner. fakt ist, dass trotz steigender kontrolle und zunehmender repression in den letzten jahren noch nie so viel geprügelt und gezündet wurde, wie aktuell. wer sagt also, dass man mit einer weiteren verschärfung nicht den trend verstärkt und die gewalt damit weiter steigen wird (analog zum vermummungsverbot: wenn die polizei vermehrt einschreiten muss, radikalisiert man die demoteilnehmer respektive in unserem fall die fussballfans)?
dann noch der ständige quervergleich, dass solche massnahmen in england und deutschland erfolgreich angewendet würden. der schein trügt, in den unteren ligen geht es dort teilweise ab, wie schon lange, lange nicht mehr. auch hier hat symptombekämpfung einmal mehr versagt!
um zusammenzufassen: erstens sind zuviele fragen ungeklärt und zweitens ist das ganze projekt als solches höchst umstritten, der erfolg stark anzuzweifeln. der blinde aktionismus einiger politiker im hinblick auf die euro 08 sowie die hetze der überwachungsstaat-befürworter wird sich zumindest langfristig nicht auszahlen.
gut geschriebenUNDERCOVER hat geschrieben:im gegensatz zu fussballfans haben linke demonstranten eine lobby... aber auch im text steht, dass 98 prozent der fussballspiel-besucher "unproblematisch" seien.Master hat geschrieben:da haben es die linken bei wef- und g8-demos einiges leichter.. wird da mal einer kontrolliert, der sich nur im pöbel aufhält und nichts macht, gibt's ein riesen geschrei.. bei denen heisst es sowieso immer "die chaoten haben sich unter die demonstranten gemischt", bei uns ist einfach jeder der dabei ist zum vorherein in "krimineller"..UNDERCOVER hat geschrieben:irgendwie geht vergessen, dass fussball mehr als nur sport ist... mit solchen texten wird auf dem rücken der fankultur, die leider keine lobby besitzt, rumgetrampelt, plumpe stimmungsmache im hinblick auf die euro 08 und die damit nötigen gesetzesänderungen.
absoluter witz ist die sache mit den stadien, dicht gefolgt von diesem sfv-wanker.. was der für scheisse erzählt, man könnte meinen, der wäre noch nie in nem stadion gewesen.. wie "sicher" die ach so tollen neuen stadien sind, sah man z.b. bei Schweiz -v- jugo in basel.. wenn du die narrenfreiheit willst, kriegst du sie überall.. egal in welchem stadion!
und sowieso, die sache in bellenz wäre bestimmt nicht passiert, wenn die hoppers gewonnen hätten, was allerdings die chemiker und die güller (beide stinken, was für ein zufall..) geboten haben, kann sogar ich nicht nachvollziehen..
aber eben, differenziert wird bei einer datenbank nicht. die kriterien sind unklar (werden solche aufgeführt, die physisch gewalt anwenden? solche, die pyro zünden? ist der raum örtlich auf das stadion beschränkt oder wird dies auf anfahrt und heimreise ausgeweitet? welche konsequenzen hat eine eintragung im register? fragen über fragen, die unbedingt VOR der inkraftsetzung einer solchen datenbank beantwortet werden müsse!), zudem lässt sich nicht logisch begründen, wie eine datenbank helfen soll, gewalt zu reduzieren. nicht geklärt ist auch, wer die datenbank verwaltet, wer darin einsicht hat, und wann die einträge wieder gelöscht werden.
kommt dazu, dass probleme so nur verlagert werden. die grundfrage, nämlich weshalb überhaupt gewalt an fussballspielen ausgeübt wird, stellt sich offenbar keiner. fakt ist, dass trotz steigender kontrolle und zunehmender repression in den letzten jahren noch nie so viel geprügelt und gezündet wurde, wie aktuell. wer sagt also, dass man mit einer weiteren verschärfung nicht den trend verstärkt und die gewalt damit weiter steigen wird (analog zum vermummungsverbot: wenn die polizei vermehrt einschreiten muss, radikalisiert man die demoteilnehmer respektive in unserem fall die fussballfans)?
dann noch der ständige quervergleich, dass solche massnahmen in england und deutschland erfolgreich angewendet würden. der schein trügt, in den unteren ligen geht es dort teilweise ab, wie schon lange, lange nicht mehr. auch hier hat symptombekämpfung einmal mehr versagt!
um zusammenzufassen: erstens sind zuviele fragen ungeklärt und zweitens ist das ganze projekt als solches höchst umstritten, der erfolg stark anzuzweifeln. der blinde aktionismus einiger politiker im hinblick auf die euro 08 sowie die hetze der überwachungsstaat-befürworter wird sich zumindest langfristig nicht auszahlen.
I'm going to make him an offer he can't refuse...
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
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JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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Der Burberry-Giftzwerg (10cm kleiner als ich) hat 20 Kollegen zur unterstützung geholt und dann doch wieder den schwanz eingezogen - wahrscheindlich hat er nachher in der Masse die Notbremse gezogen....Wessun hat geschrieben:Laut Gerüchten hatten ja die Super SG`s angst über den 1m Zaun zu klettern in Baden. Und das nur wegen 5 Badener Fans....
Habe da nichts wirkliches von Ausschreitung gehört.
ป่าตองบ้านมาใหม่! ใน 2012, เราจะกลับมา!

Offene Wette: Zagrebwette mit TW CHF 200 /
Offen: Sega:Flasche Vodka. Schuld: Lager zum Saufen einladen / TW 100

Offene Wette: Zagrebwette mit TW CHF 200 /
Offen: Sega:Flasche Vodka. Schuld: Lager zum Saufen einladen / TW 100
sehr guter txt mr. undercover! vorallem der letzte abschnitt..
dass die linken eine lobby haben, wollte ich mit dem satz "da haben es die linken bei wef- und g8-demos einiges leichter.. " ausdrücken
dass die linken eine lobby haben, wollte ich mit dem satz "da haben es die linken bei wef- und g8-demos einiges leichter.. " ausdrücken
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Ist ja immer das selbe. Gehen mal paar Zecken demonstrieren und die Bullen greiffen durch. Ist es unverhältnissmässige Härte. Wir eine unbewilligte Demo trotzdem durchgeführt macht man einen auf deeskalation und versteckt sich paar hundert Meter entfernt.
Geht aber beim Fussball was heisst es immer man müsse noch härter durchgreiffen.
Man will Kiffen legalisieren, weil man nicht rund 500'000 Menschen kriminalisieren will. Wenn es nun 500'000 Gewalttäter gäbe würde man dann auch entkriminalisiert???
Geht aber beim Fussball was heisst es immer man müsse noch härter durchgreiffen.
Man will Kiffen legalisieren, weil man nicht rund 500'000 Menschen kriminalisieren will. Wenn es nun 500'000 Gewalttäter gäbe würde man dann auch entkriminalisiert???



You know me, evil eye. You know me, prepared to die. You know me, the snake-bite kiss. Devils grip, the iron fist.