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Eine Sitzung, zwei brisante Themen

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Shaggy Alias
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Eine Sitzung, zwei brisante Themen

Beitrag von Shaggy Alias »

aus der NLZ...wieder Typisch Luzern sowas... :cry:

Morgen bespricht der FCL mit der Stadt Luzern Investitionen auf der Allmend. Zur Sprache kommen wird wohl auch das FCL-Nachlassgeld.

Die Schweizer Fussballklubs sind finanziell nicht auf Rosen gebettet. Der FC Luzern ist keine Ausnahme. Oder wie es dessen Präsident Peter Pfister ausdrückt: «Wir tragen enge Hosen.»

Um so ärgerlicher findet dieser, dass die je 200 000 Franken von Stadt und Kanton noch nicht überwiesen worden sind, obwohl die an diese Schenkung gebundene Bedingung, der Abschluss des Nachlassverfahrens, erfüllt sei.

Das bestätigt Thomas Winiger von der Redinvest Finanz- und Verwaltungs AG, die mit Entscheid vom 5. Februar 2002 im Zusammenhang mit der Bewilligung der Nachlassstundung vom zuständigen Nachlassrichter beziehungsweise dem Amtsgerichtspräsidenten III Luzern-Stadt als Sachwalterin eingesetzt worden war: «Am 9. Oktober 2002 entschied das Obergericht, dass der Nachlassvertrag, den der FC Luzern mit seinen Gläubigern ausgehandelt hatte, mit der Zustellung dieses Entscheids, also spätestens am 15. oder 16. Oktober 2002, rechtskräfig sei. In diesem Nachlassvertrag war vereinbart, dass 30 Tage danach die ersten 4 und 60 Tage danach die zweiten 4 Prozent der 8-Prozent-Dividende ausbezahlt würden», sagt Winiger und ergänzt: «Das taten wir fristgerecht. Der Nachlass wurde also im November und Dezember des letzten Jahres abgeschlossen.»




Kanton zahlte - an die Stadt

Auf die Frage, warum die für diesen Fall zugesagten 200 000 Franken noch nicht überwiesen worden seien, antwortet von Seiten des Kantons und namentlich von Schultheiss Ulrich Fässler dessen Departementssekretär Hans-Rudolf Burri: «Das Geld wurde von uns überwiesen, es liegt auf einem Treuhandkonto bei der Stadt Luzern.»

Das bestätigt Stadtpräsident Urs W. Studer, verweist aber auf die vom Anwalt der ehemaligen FCL-Spieler Belaic und Bjegovic beim Bundesgericht eingereichte staatsrechtliche Beschwerde gegen den Nachlassvertrag: «Da Kanton und Stadt beziehungsweise deren Verantwortungsträger öffentliche Gelder verwalten und nicht wie private Donatoren oder Gönner funktionieren, dürfen nach einhelliger Überzeugung von Ulrich Fässler und mir die je 200 000 Franken, welche nach wie vor für die Mitfinanzierung des Vergleichs im Nachlassvertrag reserviert sind, erst dann zur Auszahlung gelangen, wenn das Bundesgericht in Lausanne die staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen hat. Sollte dieses wider Erwarten die staatsrechtliche Beschwerde gutheissen und den obergerichtlichen Entscheid kassieren, dürfen die 400 000 Franken nicht in irgendwelchen Kanälen des FCL versickert sein.»



«Die Stadt kriegt tüchtig Geld»

FCL-Präsident Peter Pfister verweist darauf, dass er das auf Grund seiner Abklärungen «für so gut wie unmöglich» halte, der Verein diese budgetierte Summe anderweitig habe generieren müssen, um namentlich den Betrieb des Leistungszentrums Nachwuchs aufrechterhalten zu können.

Pfister spürt auch in anderem Zusammenhang Zurückhaltung von Seiten der Stadt, und das vor der morgigen Sitzung im Stadthaus, wo die Führung des FC Luzern mit einer Delegation um Stadtpräsident Studer und Vertretern der Nationalliga die Situation Stadion Allmend besprechen: «Wir müssen gewisse Auflagen betreffend Sicherheit und zeitgemässer Infrastruktur erfüllen, sonst brauchen wir die Lizenz für die neue Saison gar nicht zu beantragen», erklärt Pfister und bedauert: «Aber in dieser Beziehung wird um alle Ecken gespart. Dabei sollte die Stadt Luzern ein doppeltes Interesse daran haben, dass der FC Luzern oben mitspielt. Die Stadt ist Besitzerin des Stadions. Wir bezahlen ihr für die Benutzung der Allmend Miete. Und die Stadt kriegt auch via Billettsteuer tüchtig Geld.»



«Relativ locker 18 Mio. fürs KKL»

Pfister kann nur schwer nachvollziehen, dass er um finanzielle Aufwendungen fürs Fussballstadion, die sich auf rund 250 000 Franken belaufen, kämpfen muss, «während auf der anderen Seite relativ locker 18 Millionen Franken für das KKL gesprochen werden. Ich bin zwar regelmässiger Kulturkonsument in dieser Stadt, habe das Abo des Luzerner Theaters und schätze es, wenn ich im KKL grosse Konzerte besuchen kann, doch wenn die Verteilung der Gelder derart einseitig erfolgt, bekomme ich Mühe, echt grosse Mühe.»






MARCO VON AH
Die Löwen aus LUZERN
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Shaggy Alias
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FCL ohne Leidenschaft und Begeisterung

Beitrag von Shaggy Alias »

Und hier noch ein kritischer Leserbrief...


FCL ohne Leidenschaft und Begeisterung


«Haarsträubend, vor allem das», Ausgabe vom 17. März

In der Qualifikationsrunde und trotz der verpassten Finalrunde machte der FC Luzern wenigstens einsatz- und einstellungsmässig wieder Freude. Dass der FCL in die Auf-/Abstiegsrunde musste, war einigermassen nachvollziehbar, obwohl auch dies nicht unbedingt zwingend war.

Mit einer seriösen Einstellung sollte der FCL in der nächsten Saison eigentlich in der Zehnerliga vertreten sein.

Alle Hoffnungen und Erwartungen blieben schon in den ersten Partien auf der Strecke. Statt eine engagierte und vor Leidenschaft strotzende Truppe zu sehen, hielten wiederum die «alten», schon fast vergessenen und eliminiert geglaubten «Tugenden» Einzug. Angsthasenfussball ohne Leidenschaft, fehlende Begeisterung, unglaubliche Fehler in der Abwehr, keine Leadertypen, keine Winnermentalität: so präsentiert sich der FCL im Jahr 2003.

Auch ist es unglaublich, dass der FCL in den ersten fünf Minuten immer Tore kassiert. Das zeigt auch auf, dass die Spieler den Ernst der Lage noch nicht begriffen haben, sonst wären sie schon ab der ersten Minute an gedanklich auf dem Platz. Mit solchen Leistungen und deren Verhalten wird der FCL nie und nimmer in der NLA vertreten sein - ja, er hätte es auch nicht verdient.

Einzig die Fans, die teils weite Autofahrten unter die Räder nehmen und auch an den Heimspielen präsent sind, tun einem Leid. Die hätten es nämlich verdient, dass das ehemalige Fussballaushängeschild in der obersten Liga dabei wäre. Aber so wird auch der hinterletzte Fan einsehen müssen, dass der FC Luzern in die NLB gehört. Auch wenn es hart ist.
Die Löwen aus LUZERN
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Ich glaube wir sollten umdenken. Den FCL als Spitzenclub, der in eine 10er Liga gehört, ist nicht mehr zeitgemäss. Vielmehr sollten wir uns an den Spitzenclubs der NLB orientieren. Was die Manschaft bis heute gezeigt hat lässt aufhorchen. Von mir aus gesehen, währe es ein Wunder, wenn es der FCL doch noch schaffen würde in die 10er Liga zu kommen. Und was dann? Spielen wir dann jedes Jahr gegen den Abstieg. Ein FC Wil oder Thun, die zwar weniger Fans haben, sind unserer Manschaft hoch überlegen. Also gehe ich davon aus, wenn der FCL in der 10er Liga spielt, dann nur gegen den Abstieg, der dann sicher eines Tages kommen wird. Event. sehe ich das ganze ja etwas düster, doch lassen mich die Resultate der letzten Wochen, Monate, Jahre nichts gutes erahnen.
Es muss ein Sieg gegen Kriens her, egal wie. Wenn das nicht gelingen sollte, ist der Offen aus, und wir brauchen gar nicht mehr über die 10er Liga zu diskutieren. Tj, schade, aber so ist es nun mal.
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Gody
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Beitrag von Gody »

So hart es ist Gunner, genau so ist es. Also nehmen wir einmal das Derby und dann sehen wir weiter :!: :!:
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
Bill Shankly
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Beitrag von Bill Shankly »

finde eigentlich, dass es einfach ein Innerschweizer Club in der NLA braucht.... und das kann ja nur der FCL sein.... Würden wir aber auch die nächste Saison noch im A verbleiben....weiss ich auch nicht mehr. Dass widr dann immer gegen den Abstieg spielen werden und als "Kanonenfutter" der Liga gelten werden, wäre ja auch schon klar!

Darum meine ich, dass das Beste einfach ein totaler Neuanfang im B sein wird, und muss! Dann kann man in Ruhe die Probleme angehen, betreffend Geld, Spieler, aber auch STadion! Und irgend einmal wird dann die Zeit kommen, wo man sagen kann, der FCL ist reif für die Zehnerliga! Finanziell und sportlich stehen wir gesund da, vielleicht ist die Stadionfrage auch geklärt.... und dann kann ein "neuer" FCL die Finalrunde "stürmen" !!!

Es wird eine harte Zeit werden....aber auch die wird einmal vorbei sein!!!

Kopf Hoch!!!
lucerne

Beitrag von lucerne »

Darum meine ich, dass das Beste einfach ein totaler Neuanfang im B sein wird, und muss! Dann kann man in Ruhe die Probleme angehen, betreffend Geld, Spieler, aber auch STadion! Und irgend einmal wird dann die Zeit kommen, wo man sagen kann, der FCL ist reif für die Zehnerliga! Finanziell und sportlich stehen wir gesund da, vielleicht ist die Stadionfrage auch geklärt.... und dann kann ein "neuer" FCL die Finalrunde "stürmen" !!!

nein, nein, nein! vergiss es! wenn wir im B sind, werden wir den zug erst recht verpassen und auch die hoffnung auf ein stadion wird noch kleiner!
hijacker
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Beitrag von hijacker »

wenn wir mal im b sind kannst du das neue stadion schon mal vergessen...
leider :cry:
"was wollt ihr mit einem neuen stadion? ihr seit ja in der nati b!!!"
so wird es dann klingen...
Bild You know me, evil eye. You know me, prepared to die. You know me, the snake-bite kiss. Devils grip, the iron fist.
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