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Nichts gelernt - also lernen WIR daraus!
Nichts gelernt - also lernen WIR daraus!
Gestern ist der nachfolgende Artikel in der NZZ zu lesen gewesen. Ich stelle ihn hier rein, um all jenen, die NUR nach Geld und schnellem Erfolg schreien, denen Geduld ein Fremdwort zu sein scheint, die nur immer nach grossen Namen Ausschau halten, einen kleinen Denkanstoss zu geben! Ich finde den Artikel mehr als nur interessant, die Aussage ist geradezu wegweisend!
Schöne Tag allersits!
Inside, Offside (Quelle: NZZ vom 24.3.2002)
Nichts gelernt
Der Mann engagiert sich seit 24 Jahren für den FC Sion. Zuerst als Spieler, später als Assistenz- und Nachwuchstrainer. Einen Namen schaffte er sich aber als zuverlässiger «Notnagel». Denn immer wenn ein Trainer mit Schimpf und Schande vom Stade de Tourbillon gejagt wurde oder ein heilloses Schlamassel den Verein in den Grundfesten erschütterte (was beides oft der Fall war), erinnerte man sich seiner - und wusste fortan das Team in guten Händen. In der Rolle des stillen Helfers trug Jean-Claude Richard - von ihm ist hier die Rede - beispielsweise 1994 dazu bei, im Uefa-Cup den hohen Favoriten Olympique Marseille aus dem Wettbewerb zu werfen. Im Gedächtnis haften bleibt ebenfalls der Sieg in einem der spannendsten und gehaltvollsten Cup-Finals - der 4:2-Erfolg gegen die Grasshoppers.
Richards Sachverstand war auch im vergangenen Sommer nach der Zwangsrelegation Sittens gefragt. Damals, als der Klub wieder einmal am Boden lag und der Präsident sowie die besten (und teuersten) Spieler das Wallis verlassen hatten. In geduldiger Kleinarbeit und mit vorzüglichem Blick für das Mögliche festigte er in kleinen Schritten und mit viel Gespür eine Gruppe junger Erstligaspieler (zusammen mit zwei, drei Routiniers) zu einer Mannschaft, die in der Nationalliga B eine gewichtige Rolle zu spielen verstand. Dass dieses (sehr billige) Team am Schluss der Qualifikation gar den 2. Rang erreichte, grenzte fast an ein Wunder. Hier war etwas am Wachsen, das Freude bereitete und für die Zukunft einiges versprach. Der FC Sion war wieder auf dem besten Weg, zur identitätsstiftenden Instanz eines zweisprachigen Kantons zu werden. Was den Ethnologen Thomas Antonietti einst zur Aussage verleitet hatte: «Der Fussball ersetzt hier zunehmend die Funktion der Sprache.»
Doch vor einigen Wochen kehrte Christian Constantin zurück, der Mann, der den Klub vor nicht allzu langer Zeit in den Ruin getrieben hatte. Mit ihm kamen sieben neue Spieler (vorwiegend Ausländer), und damit hatte die gesamte, von viel Umsicht geprägte Aufbauarbeit ein Ende. Es war plötzlich von der Annäherung des FC Sion an die Spitzenklubs des Landes die Rede - man konnte ob des Geschwafels nur den Kopf schütteln. Trainer Richard schüttelte nicht den Kopf, sondern sagte Constantin unverblümt die Meinung. Zumal das frische Personal in kurzen Hosen keinen Deut besser war als die vorhandenen Talente und der Ausbildner die Auflage hatte, die Zuzüge im Team zu integrieren - und zwar subito! Richard büsste für seine Offenheit und wurde aller Funktionen enthoben. Also alles wie gehabt: Im FC Sion hat man offensichtlich nichts, aber auch gar nichts dazugelernt.
Rolf Wesbonk
Schöne Tag allersits!
Inside, Offside (Quelle: NZZ vom 24.3.2002)
Nichts gelernt
Der Mann engagiert sich seit 24 Jahren für den FC Sion. Zuerst als Spieler, später als Assistenz- und Nachwuchstrainer. Einen Namen schaffte er sich aber als zuverlässiger «Notnagel». Denn immer wenn ein Trainer mit Schimpf und Schande vom Stade de Tourbillon gejagt wurde oder ein heilloses Schlamassel den Verein in den Grundfesten erschütterte (was beides oft der Fall war), erinnerte man sich seiner - und wusste fortan das Team in guten Händen. In der Rolle des stillen Helfers trug Jean-Claude Richard - von ihm ist hier die Rede - beispielsweise 1994 dazu bei, im Uefa-Cup den hohen Favoriten Olympique Marseille aus dem Wettbewerb zu werfen. Im Gedächtnis haften bleibt ebenfalls der Sieg in einem der spannendsten und gehaltvollsten Cup-Finals - der 4:2-Erfolg gegen die Grasshoppers.
Richards Sachverstand war auch im vergangenen Sommer nach der Zwangsrelegation Sittens gefragt. Damals, als der Klub wieder einmal am Boden lag und der Präsident sowie die besten (und teuersten) Spieler das Wallis verlassen hatten. In geduldiger Kleinarbeit und mit vorzüglichem Blick für das Mögliche festigte er in kleinen Schritten und mit viel Gespür eine Gruppe junger Erstligaspieler (zusammen mit zwei, drei Routiniers) zu einer Mannschaft, die in der Nationalliga B eine gewichtige Rolle zu spielen verstand. Dass dieses (sehr billige) Team am Schluss der Qualifikation gar den 2. Rang erreichte, grenzte fast an ein Wunder. Hier war etwas am Wachsen, das Freude bereitete und für die Zukunft einiges versprach. Der FC Sion war wieder auf dem besten Weg, zur identitätsstiftenden Instanz eines zweisprachigen Kantons zu werden. Was den Ethnologen Thomas Antonietti einst zur Aussage verleitet hatte: «Der Fussball ersetzt hier zunehmend die Funktion der Sprache.»
Doch vor einigen Wochen kehrte Christian Constantin zurück, der Mann, der den Klub vor nicht allzu langer Zeit in den Ruin getrieben hatte. Mit ihm kamen sieben neue Spieler (vorwiegend Ausländer), und damit hatte die gesamte, von viel Umsicht geprägte Aufbauarbeit ein Ende. Es war plötzlich von der Annäherung des FC Sion an die Spitzenklubs des Landes die Rede - man konnte ob des Geschwafels nur den Kopf schütteln. Trainer Richard schüttelte nicht den Kopf, sondern sagte Constantin unverblümt die Meinung. Zumal das frische Personal in kurzen Hosen keinen Deut besser war als die vorhandenen Talente und der Ausbildner die Auflage hatte, die Zuzüge im Team zu integrieren - und zwar subito! Richard büsste für seine Offenheit und wurde aller Funktionen enthoben. Also alles wie gehabt: Im FC Sion hat man offensichtlich nichts, aber auch gar nichts dazugelernt.
Rolf Wesbonk
Nach jedem Spiel nehme ich mir vor 10 Spieler auszuwechseln.Am Dienstag sind es noch 8,am Mittwoch noch 6,am Donnerstag noch 4 und am Freitag weiss ich,dass ich am Samstag wieder mit den 11 gleichen Scheisskerlen spielen muss (John Toshak, ex-Trainer Real Madrid)
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Wiggerl Kögl
- Forumgott

- Beiträge: 3813
- Registriert: 12. Feb 2003, 08:27
- Wohnort: Reussbühl
Hallo zusammen,
Dieser Artikel, reisst einem als Sion Fan beinahe das Herz aus der Brust... auf den ersten Blick. Dieser Journalist schreibt von einem FC Sion, der wieder auf gutem Wege war, das zu werden, was er einmal war. Bianchi und seim Team wahren seit Anfang der NLB Saison auf diesem Weg. Doch am Schluss wurde er steinig, er fand leider keine Geldgeber, er suchte und suchte doch die Leute mit Geld haben ihn scheinbar im Stich gelassen. Also war der FC Sion auf diesem Weg, der alte FC Sion zu werden, nicht plötzlich auf einem steinigem Weg, sondern vor einer Schlucht ohne Brücke. Vielleicht hat dieser Journalist einfach nicht alle Details erfasst.. wer weiss(?) Bianchi drohte dann mit der Auflösung aller Verträge, einfach so, plötzlich, ein Schock, denn wir hatten die Meinung des Journalisten, dass wir auf dem guten Weg sind. Doch hier geht die Geschichte weiter, und beim Journalisten höhrt Sie auf. Bianchi schaffte es nicht, Geld aufzutreiben, leider...denn er war ein super Mann. Nur, er brachte das Geld nicht... es drohte die Amateurliga. Also musste die Brücke über die Schlucht von CC mit Michel Zen Ruffinen gebaut werden... weil scheinbar niemand anders da war. Ohne diese Beiden währe Sion wohl in die Schlucht gestürzt. Nun geht es weiter, der Weg geht Rauf und Runter..doch vielleicht wird man so, auf umwegen, wieder der alte FC Sion sein. Und wenn man Meister ist (ich weiss das ist sehr weit) ist es in Luzern, Zürich, Genf, St. Gallen und auch in Sion Scheissegal wer Präsi ist, und wie er das gemacht hat..denn dann ist man einfach Meister, mann kann höchstens hoffen es gibt dann kein grosses Finanzloch.
@Noiser: Der FC Sion ist scheisse, ist ein etwas schwaches Argument, meiner Meinung nach.
Allez Sion!
Dieser Artikel, reisst einem als Sion Fan beinahe das Herz aus der Brust... auf den ersten Blick. Dieser Journalist schreibt von einem FC Sion, der wieder auf gutem Wege war, das zu werden, was er einmal war. Bianchi und seim Team wahren seit Anfang der NLB Saison auf diesem Weg. Doch am Schluss wurde er steinig, er fand leider keine Geldgeber, er suchte und suchte doch die Leute mit Geld haben ihn scheinbar im Stich gelassen. Also war der FC Sion auf diesem Weg, der alte FC Sion zu werden, nicht plötzlich auf einem steinigem Weg, sondern vor einer Schlucht ohne Brücke. Vielleicht hat dieser Journalist einfach nicht alle Details erfasst.. wer weiss(?) Bianchi drohte dann mit der Auflösung aller Verträge, einfach so, plötzlich, ein Schock, denn wir hatten die Meinung des Journalisten, dass wir auf dem guten Weg sind. Doch hier geht die Geschichte weiter, und beim Journalisten höhrt Sie auf. Bianchi schaffte es nicht, Geld aufzutreiben, leider...denn er war ein super Mann. Nur, er brachte das Geld nicht... es drohte die Amateurliga. Also musste die Brücke über die Schlucht von CC mit Michel Zen Ruffinen gebaut werden... weil scheinbar niemand anders da war. Ohne diese Beiden währe Sion wohl in die Schlucht gestürzt. Nun geht es weiter, der Weg geht Rauf und Runter..doch vielleicht wird man so, auf umwegen, wieder der alte FC Sion sein. Und wenn man Meister ist (ich weiss das ist sehr weit) ist es in Luzern, Zürich, Genf, St. Gallen und auch in Sion Scheissegal wer Präsi ist, und wie er das gemacht hat..denn dann ist man einfach Meister, mann kann höchstens hoffen es gibt dann kein grosses Finanzloch.
@Noiser: Der FC Sion ist scheisse, ist ein etwas schwaches Argument, meiner Meinung nach.
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Bill Shankly
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Wiggerl Kögl
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Gut von dieser Freundschaft ist schon lange nichts merh zu spüren. Wir sind den meisten Wallisern doch egal.... Mich dünkte es vielfach, dass nur wir an einer Fanfreundschaft interessiert seien.
FANCLUB SUPERMARIO
...........SINCE 2007...........
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Freundschaft!?
Die "angebliche" Freundschaft mit den Sion-Fans geht sowieso den meisten FCL-Fans auf gut Deutsch am Arsch vorbei, mir zum Beispiel auch!
Zaungäste Luzern
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Hard-Riders-fcsion
hei ich bin auch aus kriens bin zwar fc sion fan aber ich helfe immer wieder gerne dem sck! den fan club den ihr gegründet habt ist wirklich vool cool!wünsche euch noch viel glück in den weiteren partien!sehen uns ja dan mal in sitten! die homepage ist wirklich genial!! gruss
HOPP SION
macht diese scheiss luzerner alle!!
ps tommi war noch alles gut mit der poliei??
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Hard-Riders-fcsion
hei ich bin auch aus kriens bin zwar fc sion fan aber ich helfe immer wieder gerne dem sck! den fan club den ihr gegründet habt ist wirklich vool cool!wünsche euch noch viel glück in den weiteren partien!sehen uns ja dan mal in sitten! die homepage ist wirklich genial!! gruss
HOPP SION
macht diese scheiss luzerner alle!!
ps tommi war noch alles gut mit der poliei??
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