spezialisten... eins der wörter, die ich neben zertifizierung und ähnlichem blödsinn nicht mehr hören kann! sowas schafft in den seltensten fällen mehrwert und verteuert die produkte nur unnötig. oder kannst du mir erklären, wieviel sinn es macht, beispielsweise die primarlehrer neu in einem studiengang (phz) auszubilden? das verlängert deren ausbildung, erhört die direkten kosten und die löhne der absolventen. völlig unnötig und unrentabel!!!lucerne hat geschrieben:tönt ja gut und ich bin ja eigentlich auch gleicher meinung was die wichtigkeit der praxis anbelangt. nur "züchtest" du damit keine spezialisten und genau vermehrt diese braucht gerade die schweiz der zukunft.
dass es den oben zitierten weg natürlich auch in zukunft geben wird und der oftmals "bessere" leute rausbringt als die reinen akademiker, ist mir auch klar.. nur grundsätzlich ist es eben wichtig, dass in zukunft wieder mehr junge sich für ein studium an der eth entscheiden...!
generell kommt es in mode, dass quasi zuerst eine unmenge von studenten bzw. absolventen produziert werden, die man eigentlich nicht gebrauchen kann (auch fachlich) und man danach vor dem problem steht, diese beschäftigen zu müssen. das resultat davon sind z.b. unzählige "fachstellen" für irgendwelche unbedeutenden problemchen des lebens, die eigentlich nie wirklich benötigt werden. das ist geldverschwendung wies extremer nicht sein könnte! in dieselbe kategorie fällt für mich z.b. auch die in luzern ansässige "hochschule für soziale arbeit": wofür brauchts die? kein mensch weiss es, aber jährlich gibts dort mehrere dutzend abgänger, die irgendwann einmal einen einigermassen anständig bezahlten job möchten. resultat: neue fachstellen und beratungsprogramme, die eigentlich keiner braucht. leider können wir uns das momentan anscheinend leisten...


