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[Match-Thread] Sa,01.03.2008; 17:45 Uhr FCSG : FCL

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love_lustrigoal
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Beitrag von love_lustrigoal »

FCL-Chriienser hat geschrieben:was ich immer noch nicht kapiert habe

warum wird das juden zeugs gegen st.gallen gesungen?
weil es sich reimt?
das einzige was ich nicht kapiere:

warum die party-kiddieszene luzern nie im selben ausmass in basel rummaxt wie offenbar gegen die läuferriege st. gallen.

ansonsten wären 40 lu's in basel city vielleicht mal ganz amüsant.
Internethooligan
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NOISER
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Beitrag von NOISER »

überlass solche aussagen doch bitte den baslern, die in ihrem leben schon was gerissen haben maxli und geh morgen wieder brav telefonnümmerli aufschalten.
TFC!
Lucerna
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Beitrag von Lucerna »

jopps hat geschrieben:Negativ:
- Bin auch immer mehr von einigen USL-Leuten entäuscht die bei solchem Scheiss immer an vorderster Front dabei sind.
Immer wieder enttäuschend zu beobachten, wie sich führende USL Exponenten bei den Spielereinen an vorderster Front zeigen...!
Nicht besonders klug den eigentlich so tollen Fanclub so zu repräsentieren...
the_wolf
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Beitrag von the_wolf »

meinen SENF könnt ihr auch noch haben:

++ stimmung im fcl block in der 1. halbzeit war klasse
+ güller die einem über den zaun mit alkohol versorgen (grazie)
+ PB fahrt und die legendären klassiker songs von lugern (eurosport...)
-- niederlage gemessen an den chancen der güller in der 2. halbzeit verdient
-- ciris auswechslungen, auch ein fussballgott braucht ein paar minuten zeit
-- güller die auf den sitzplätzen die nerven verlieren und fahnen klauen wollen
--- FCSG hat meinen rausch gestohlen!!!
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max power
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Beitrag von max power »

Lucerna hat geschrieben:
jopps hat geschrieben:Negativ:
- Bin auch immer mehr von einigen USL-Leuten entäuscht die bei solchem Scheiss immer an vorderster Front dabei sind.
Immer wieder enttäuschend zu beobachten, wie sich führende USL Exponenten bei den Spielereinen an vorderster Front zeigen...!
Nicht besonders klug den eigentlich so tollen Fanclub so zu repräsentieren...
:lol:
Haxen-Paule
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Beitrag von Haxen-Paule »

höi

danke an hörby 8)

höi
MvW
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Emotions
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Beitrag von Emotions »

H4 hat geschrieben:NZZ am Sonntag, 02.03.08
Der St. Galler Schwung hält an

Der FC Luzern verliert nach einer starken ersten Halbzeit im Espenmoos 1:2

Andreas Kneubühler, St. Gallen

Der Leader der «Rückrundentabelle» zeigte, was vier Siege in Folge ausmachen können: Der FC Luzern startete im Espenmoos selbstbewusst, nahm das Heft in die Hand und kam schnell zu Chancen. Die beste vergab El Idrissi bereits nach zwei Minuten. Es war so etwas wie ein Weckruf für die St. Galler, die danach wenigstens ihre defensive Arbeit einigermassen solid erledigten. Im Spielaufbau hatten sie allerdings Probleme. Angesichts des Luzerner Pressings schlugen sie die Bälle bloss noch planlos in Richtung Strafraum - sie wirkten phasenweise ratlos.

Beinahe kam ihnen allerdings der Zufall zu Hilfe: Einer ihrer Verzweiflungs-Pässe gelangte über Fernandez zu Aguirre. Der St. Galler Torschütze vom Dienst zog alleine auf den FCL-Goalie Zibung los. Doch dieser wehrte den Schuss des Argentiniers ab.

Es wäre eine unverdiente St. Galler Führung gewesen. Und schon eine Minute später zeigten die Luzerner, wie man es besser machen könnte. Davide Chiumento startete zu einem schnörkellosen Konter - wie aus dem Lehrbuch. Er setzte Lustrinelli ein, der lancierte El Idrissi und der Ball landete im Netz - 0:1. Es war der Lohn einer bis zu diesem Zeitpunkt beachtlichen Mannschaftsleistung.

«Wir hielten an unserem Konzept fest, spielten einfach weiter und schafften den Ausgleich», beschrieb der St.-Gallen-Trainer Krassimir Balakow hinterher die wohl entscheidende Spielphase. Die Reaktion des Heimteams sah so aus: Die weite Flanke Zellwegers, der Abschlussversuch Gjasulas und der Kopfball von Fernandez, der auf den Abpraller am schnellsten reagierte. Mit dem 1:1 kam das Heimteam zur Pause mit einem blauen Auge davon. Der Spielausgang war weiterhin völlig offen.

Erstaunlicherweise liessen die Luzerner einen grossen Teil ihres Elans in der Kabine zurück. Das Spiel erhielt nun ein völlig anderes Gesicht. St. Gallen machte Druck, und Luzern musste dem Ball hinterherlaufen. In der 52. Minute zeigten die Ostschweizer, dass sie ebenfalls mustergültig kontern können. Über Gjasula, Fernandez und Callà lief der Ball wie am Schnürchen bis in den gegnerischen Strafraum, Callà passte den Ball überlegt zurück, und Aguirre schoss aus vollem Lauf und traf zum 2:1.

Damit wurde der Match zu einem Test für das Standvermögen der Mannschaft von Luzern-Trainer Ciriaco Sforza. Doch offensichtlich war deren Pulver bereits verschossen. Der Weg von der Defensive bis zur Sturmspitze Lustrinelli schien nun endlos weit. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit gingen die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld verloren. Der FC St. Gallen verdiente sich den Sieg mit Kampfkraft, garniert mit einigen schönen Spielzügen. Nach der Niederlage im Startspiel haben die Ostschweizer eine Serie von vier Siegen hingelegt. «Es besteht eine realistische Möglichkeit, dass wir die Relegation verhindern», übte sich Balakow im Tiefstapeln.
Das ist doch mal ein Bericht, welches das Geschehen wirklich beschreibt.
Das 1. Tor war unglücklich. Hauptursache für die Niederlage: Man überliess den St. Gallern das Mittelfeld. Für mich völlig unbegreiflich.

War gestern überings noch das Zürcher-Derby schauen. Renggli machte ein gutes Spiel! Freue mich auf die Achse mit Gerry, Neslon und Davide. Wird eine geile Sache :!: aber nun btt :wink:
***************************************
Hauptsache Luzerner...
***************************************
1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Lugern

Beitrag von Lugern »

Maréchaux hat geschrieben: --- FCSG hat meinen rausch gestohlen!!!
:!: nicht nur den Rausch... *duck*
Haxen-Paule
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Beitrag von Haxen-Paule »

+ guter aufmarsch, quali- und quantität
++ nette leute kennen gelernt
+++ wieder mal fussball :wink:
++++ hajduk
+++++ die freude in allen gesichtern zu sehn mich zu sehn 8)

- direkt nach ausgang an ein fussballspiel
-- frühe abreise weil abends schon wieder abgemacht...
--- stresskopf im pub der mich immer stresste mit "aber em ennerschtä besch lozärner." nei, fuck, bini nid und wirdi nie si
---- die polizei kämpft unfair


spiel hab ich leider nicht gesehen, daher keine bewertung
MvW
Celio

Beitrag von Celio »

Scheint sich gelohnt zu haben nicht mitgefahren zu sein.

Schade, Szene Luzern.
Beknackter

Beitrag von Beknackter »

war scheisse
SCHLOMPF
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Beitrag von SCHLOMPF »

jopps hat geschrieben:
Volare hat geschrieben:- Flaschen und Steine werfen ist kein Drama? Stell dir vor man ist ein wenig (andere mehr) alkoholisiert und du wirfst Steine gegen einen zug bzw. Auf den Bahnhof. Das Risiko das man einen unschuldigen oder ein Kind, dass 0 mit solchem Pubertierendem Schwanzvergleichen zu tun hat wird getroffen. Stell dir mal vor was Steine oder Flaschen einem antun wen man getroffen wir. Hirn vielleicht mal vorher einschalten. Zudem kann man „unsere“ Flaschenwürfe nicht einfach damit begründen weil die anderen angefangen haben. Man sollte über solchen Dingen stehen.
- Gegen diese voll gelaufenen Kinder sollte was gemacht werden. Eltern Informieren oder so. Kiffer im Zug werden ja auch verzeigt. Auch Notbremse wenn man einen erwischt. Cool wäre wen mehr solche Fanbetreuer im Zug wären und auch Bussen und Co verteilen könnten.
- Die Aggressionen unter FCL Fans entstanden genau wegen dem Themen die ich jetzt hier vortrage.
- Aggressionen kann man abbauen in dem man die Mannschaft anfeuern oder die Gegner verbal ein wenig provoziert. Aber bei mir hört es dann auf, leider nicht für alle. Einige meinen sie müssen sich einen Namen machen.
- Ob „Juden aus St.Gallen“ oder der Ubahn song schlimmer ist ist doch egal, es gehört einfach nicht ins oder ums Stadion. Traurig wenn man diskutieren will welches Nazilied besser sei.

Volare so viele Punkte hast du jetzt gar nicht mehr wo du mir widersprichst. Finde dann kann man sich Sprüche wie "Geh ins Theater sparen"
DANKE! Langsam begreifen es immer mehr....
Mein geliebter FCL verkommt schon lange zu einem einzigen lächerlichen Kinderhaufen von Fans. Schäume vor Wut! Aber was will man machen? Tja... lauter pubertierender Kinder prägen immer mehr das Fanbild. :kinder: und dies seit Jahren schon. Nur hört es nicht mehr auf.
Extrazug tu ich mir schon lange nicht mehr an. Irgendwann mag auch ich diese Kinderlein nicht mehr ertragen... Fankultur Luzern...schade
the_wolf
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Beitrag von the_wolf »

Celio hat geschrieben:Scheint sich gelohnt zu haben nicht mitgefahren zu sein.

Schade, Szene Luzern.
dann bleib doch für immer zu hause!
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NOISER
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Beitrag von NOISER »

Maréchaux hat geschrieben:
Celio hat geschrieben:Scheint sich gelohnt zu haben nicht mitgefahren zu sein.

Schade, Szene Luzern.
dann bleib doch für immer zu hause!
genau! nicht dabei aber gross die fresse aufreissen. die deppen schlompf ond jopps kannst gleich mitnehmen.

wer schon etwas mehr als ein jahr nach st. gallen fährt, weiss dass es selten so ruhig verlief wie am samstag
TFC!
SCHLOMPF
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Beitrag von SCHLOMPF »

NOISER hat geschrieben:
Maréchaux hat geschrieben:
Celio hat geschrieben:Scheint sich gelohnt zu haben nicht mitgefahren zu sein.

Schade, Szene Luzern.
dann bleib doch für immer zu hause!
genau! nicht dabei aber gross die fresse aufreissen. die deppen schlompf ond jopps kannst gleich mitnehmen.
ähm ich war am match, sage nur dass ich schon seit einiger Zeit nicht mehr mit dem Extrazug fahre. Ringt mir teilweise nur noch ein mitleidiges hoffnungsloses Lächeln ab so gewisse Sachen...
So nun aber fertig, mag gar nicht heute über dies alles weiter nachzudenken. Schön' Tach noch.
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NOISER
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Beitrag von NOISER »

bezieht sich auf den zitierten user.

bist trotzdem der gränni nr. 1 hier. schau mal deine letzten 10 einträge an. bitte singt das nicht, tut das nicht, kein niveau hier, kindergarten da...

:arrow: geh curling schauen
TFC!
Stecki

Beitrag von Stecki »

War gute Fahrt. Die Stimmung im FCL-Block passte sich der Leistung des Teams an.

Hat St. Gallen auch Ü15-Fans? Alk- und Choreoverbot ist ein Skandal, kommt nur leider auch in LU im Gästesektor vor.

Egal ob Flaschen oder Steine schmeissen, beides ist hirnlos und provoziert schwere Verletzungen. Da gibtzs glaub ich nichts zu diskutieren.
Lugern

Beitrag von Lugern »

Celio hat geschrieben:Scheint sich gelohnt zu haben nicht mitgefahren zu sein.

Schade, Szene Luzern.
Modefan :!:
Lugern

Beitrag von Lugern »

NOISER hat geschrieben:wer schon etwas mehr als ein jahr nach st. gallen fährt, weiss dass es selten so ruhig verlief wie am samstag
Word !
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Admin
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Beitrag von Admin »

NLZ:
Engagierter FCL erntet Lob - aber keine Punkte

Luzerns Zeit der Ungeschlagenheit ist vorüber. Trotz der 1:2-Niederlage in St. Gallen wies das Spiel des FCL erneut Lichtblicke auf.

Es war irgendwie bitter aus Sicht der Gäste: Da boten die Luzerner am Samstag auf dem Espenmoos in den ersten 45 Minuten eine der besten Halbzeiten der Rückrunde und mussten am Ende des fünften Spiels im neuen Jahr doch erstmals als Verlierer vom Feld.

Nach diesem 1:2 müssen sich die Luzerner primär selber an der Nase nehmen. Einerseits schlugen sie aus den vorhandenen Chancen - insbesondere vor der Pause (Seoane/Wiss/Lustrinelli) - zu wenig Kapital, andererseits zeigte der FCL im Abwehrverhalten erstmals in der Rückrunde gedankliche Aussetzer, die in dieser Häufigkeit noch nicht zu beobachten waren.

Starker El Idrissi

Dass die Luzerner anfänglich zu mehreren guten Chancen kamen, lag insbesondere an El Idrissi. Der Franko-Marokkaner, der für den verletzten Shi Jun die Rolle als zweite Sturmspitze neben Topskorer Lustrinelli übernahm, zeigte seine bisher beste Leistung im Luzerner Dress. Lauffreudig, zielstrebig, ballgewandt und mit einem guten Auge für die Mitspieler hatte der 30-Jährige bei jeder gefährlichen Aktion der Gäste seinen Fuss im Spiel. Nachdem er die frühe Führung (2.) zunächst verpasst hatte, machte es El Idrissi in der 27. Minute besser, als er ein perfektes Zuspiel von Lustrinelli entschlossen zum 1:0 in die hintere Torecke setzte. Und nur acht Minuten später war es erneut derselbe Spieler, der seitlich vor dem Tor herrlich für Seoane auflegte. Der FCL-Mittelfeldspieler traf aber aus wenigen Metern den Ball auf dem holprigen Boden nicht und vergab damit das vielleicht vorentscheidende 2:0.

1:1 als Knackpunkt

Dass dem wirbligen Fernandez nur Augenblicke später das 1:1 gelang, weil er nach einem Prellball vor dem Tor entschlossener als die zögernden Luzerner zum Kopfball ging, bedeutete so etwas wie den Knackpunkt in dieser intensiven und attraktiven Partie. Dieser Treffer wirkte auf die St. Galler wie eine Befreiung. Plötzlich liefen die Ostschweizer mehr, entschieden die Zweikämpfe häufiger für sich und erspielten sich in der restlichen Spielzeit auch die besseren Torchancen. Eine davon führte in der 52. Minute bereits zum Siegtreffer. Einen sehenswerten Konter über Gjasula, Aguirre und Callà schloss schliesslich Aguirre mit dem 2:1 ab.

Den ersten Rückstand in der Rückrunde überhaupt konnte der FCL nicht mehr wettmachen, weil die St. Galler sich defensiv nun besser auf den Gegner eingestellt hatten.

Das Lob von Balakow

Dass die Luzerner trotz der Niederlage allerdings auch im fünften Spiel 2008 einen guten Eindruck hinterlassen hatten, bestätigte nach dem Spiel Krassimir Balakow. «Ich weiss nun, weshalb Luzern viermal in Folge gewonnen hat», sagte St. Gallens Trainer anerkennend. «Ich bin nach dem heutigen Spiel froh, dass wir nicht sofort wieder gegen diesen Gegner spielen müssen.»

Alex Trunz, St. Gallen
FC St. Gallen - FC Luzern 2:1 (1:1)

Trainer Krassimir Balakov

Lopar 4,5

Zellweger 4,5 Koubsky 4,5 Schneider 4,5 Weller 4,5

Callà 4,5 Gelabert 5 Muntwiler 4 Gjasula 4,5

Fernandez 5 Aguirre 4,5

Lustrinelli 4,5

El Idrissi 5

Chiumiento 4 Lambert 3,5

Seoane 4,5 Wiss 4,5

Lustenberger 4 Diarra 4 Veskovac 4 Schwegler 3,5

Zibung 4,5

Trainer Ciriaco Sforza

Espenmoos: 11 300 Zuschauer SR Busacca
«Es sind Welten im Vergleich zum Start»

Das 1:2 des FCL in St. Gallen war die erste Niederlage 2008. Für Sportchef Bruno Galliker ist das kein Grund zur Sorge - er sah im Espenmoos weitere Fortschritte.

Im engen Sitzungsraum im Bauch des Stadions Espenmoos herrschten Platzmangel und gute Stimmung. Vorne am Tisch sassen zwei zufriedene Trainer: Der eine, weil er Sieger war; der andere, weil er trotz Niederlage eine Vorstellung gesehen hatte, über die er trotz Leistungsabbau nach der Pause vorwiegend lobende Worte verlor. St. Gallens Coach Krassimir Balakow sass neben seinem Luzerner Kollegen Ciriaco Sforza, beide sichtlich zufrieden und angetan vom Fussball, den sie soeben gesehen hatten. Sforza, der gestern seinen 38. Geburtstag feierte, war zwar der Verlierer, sprach aber nur von einem «Unfall», der nach vier Siegen verursacht worden war, «weil wir zweimal nicht konzentriert waren».

Dieses 1:2 verdarb Sforza keineswegs die Laune, und die erste Niederlage 2008 raubte Sportchef Bruno Galliker nicht den Schlaf. Anderntags nannte er Gründe, die ihn für den weiteren Verlauf der Rückrunde positiv stimmen.

Bruno Galliker, Ciriaco Sforza bezeichnete die Niederlage in St. Gallen als Unfall. Teilen Sie die Einschätzung?

Bruno Galliker: Man kann es so nennen, ja. Der Match hat gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Und wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass die Zuschauer eine sehr attraktive Partie sahen. Die Effizienz war nicht die gleiche wie in den letzten Spielen, und wir haben dem Gegner auch mehr Chancen zugestanden als zuletzt Zürich. Aber trotzdem haben wir einen guten Eindruck hinterlassen, weil wir uns so viele Tormöglichkeiten wie in keinem Spiel bislang erarbeitet haben. Und letztlich verloren wir gegen eine Mannschaft, die im Aufwind ist. Es war das stärkste Team, das uns in der Rückrunde begegnet ist.

Ist der FCL stabil genug, um ein Negativerlebnis problemlos wegzustecken?

Galliker: Wir sind robust genug, um das 1:2 sofort zu verarbeiten und gegen Sion eine Reaktion zu zeigen, davon bin ich überzeugt. Die Mannschaft strahlt eine Sicherheit aus, ohne deswegen gleich überheblich zu wirken. Sie weiss, dass sie Spiele ohne Gegentor überstehen kann. Natürlich wäre mir ein Punkt in St. Gallen lieber gewesen, dann wären wir auf beruhigender Distanz zu den Ostschweizern geblieben. Und doch mache ich mir jetzt nach dieser Niederlage keine Sorgen.

Trotzdem: Die Gefahr, in der Tabelle schnell wieder abzurutschen, bleibt weiterhin sehr gross.

Galliker: Wir brauchen noch einige Punkte, um den Ligaerhalt zu sichern, das ist klar.

Wie viele?

Galliker: Im Winter ging ich von 36, 37 aus. Möglicherweise reicht das aber nicht einmal, wenn es so weitergeht wie bis anhin und Thun möglicherweise stehen bleibt. Dann droht einigen Vereinen der Barrageplatz. Aber noch einmal: Angst habe ich keine um uns.

Woher nehmen Sie diese Sicherheit?

Galliker: Wir haben uns seit dem Start kontinuierlich gesteigert …

… bis zur Niederlage in St. Gallen?

Galliker: In St. Gallen sah ich weitere Fortschritte. Es sind insgesamt Welten im Vergleich zum Start gegen Xamax.

Das müssen Sie erklären.

Galliker: In Neuenburg war im Team eine gewisse Unsicherheit zu spüren, und seien wir ehrlich: Sehr viele Chancen erspielten wir uns gegen Xamax nicht. Wir standen defensiv solid, siegten schliesslich, und das war wichtig. In St. Gallen habe ich aber eine Mannschaft gesehen, die mit selbstbewussterer Haltung auf dem Platz stand als noch in Neuenburg. Die Körpersprache der Spieler war eine ganz andere, keiner entzog sich der Verantwortung. Wir haben in St. Gallen zwar keine Punkte geholt, aber die Entwicklung unserer Mannschaft ist unverkennbar.

Von Peter Birrer, St. Gallen
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