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UND nun meldet sich Isoz zu Wort..!

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Big Slide
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Ja, leider...

Beitrag von Big Slide »

Lieber Lucerne

Ich fand diesen Artikel bzw die Aeusserungen von Isoz auch interessant, und sie hätten reichlich Diskussionsstoff gegeben. Aber eben, ob dem Tanz des Guido mit dem Bären ist es auch mir verleidet, mich dazu zu äussern. :twisted: Was soll man schon bei einem Privatkrieg dazwischenfunken?

Schade, aber vielleicht findet sich gelegentlich ein Thema, über welches man diskutieren kann, ohne dass einem ein Bärenführer mit seinem zottigen Ungetüm ständig durch den Garten latscht! Let's hope! :wink:
Garfield
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Beitrag von Garfield »

Auch 2 Jahre später stehen wieder die selben Diskussionen vor der Tür.

- bei den "Zuschauerausschreitungen" ist man keinen Schritt weiter und flüchtet sich scheinheilig in Rundumschläge (siehe Posting vom @Doc)
- der Ex-Präsident von Wil wurde nun endlich verurteilt
- CC tritt Schiris in die Eier und riskiert eine happige Busse und Sperre
- Servette weiter finanziell vor dem Abgrund

Erstaunlich, dass trotz der offensichtlichen Inkompetenz vom SFV, Isoz und Co, doch im Gesamten eine Besserung auszumachen ist.
Hier noch ein Artikel aus der heutigen NZZ am Sonntag.
Auf dem langen Weg der Besserung
Anderthalb Jahre nach Einführung der Zehner-Liga ist die Bilanz durchzogen

Von Peter B. Birrer

Am Sonntag geht nach 90 Spielen und mehr als 240 Toren die Herbstrunde im Schweizer Klubfussball zu Ende. Die Bilanz der im Sommer 2003 von Nationalliga A in Super League umgetauften Liga ist in der Mitte ihres zweiten Lebensjahrs durchzogen, zwischen Genf und St. Gallen fehlen weitgehend die Orientierungshilfen und Konturen. Die Qualität des Fussballs ist ohne den Trennstrich und mit der Reduktion von zwölf auf zehn Vereine nicht plötzlich besser - oder: nicht plötzlich super - geworden.

Doch die neue Liga ist jung und deshalb entwicklungsfähig.

Vor etwas mehr als zwei Jahren wurden aufgeblähte und zumindest teilweise mit krimineller Energie geführte Klubs wie Lausanne-Sports, der FC Sion und der FC Lugano zwangsrelegiert. Auch noch nicht lange ist es her, da fuhr der eine Präsident (Helios Jermini, Lugano) unter der Last der Schulden in den See, der andere (Andreas Hafen, Wil) wurde wegen Veruntreuungen in zweistelliger Millionenhöhe am Arbeitsplatz verhaftet, und der dritte (Waldemar Kita, Lausanne) liess hinter sich die Sintflut. In Lugano und Lausanne gingen die Klubs sogar Konkurs, in Luzern und Sitten fielen zwei Publikumsmagnete nach zahlreichen und abenteuerlichen Sanierungen in die zweitoberste Spielklasse. Viele Vereine waren aufgedunsen und gaukelten mit überdimensionierten Budgets einen Zustand vor, der nichts mit einer Kostenkontrolle zu tun hatte. Jetzt spricht selbst der GC von Redimensionierung, in Genf geht die Angst um, dass das 14-Millionen-Budget nicht mehr gehalten werden kann und dass der Klub demnächst aufhört zu existieren. Ob in diesem Zusammenhang von Grössenwahn gesprochen werden kann, ist differenziert zu betrachten. Denn solange jemand - mit welchem Antrieb auch immer - die exorbitante Rechnung bezahlt, ist nichts dagegen einzuwenden. Doch was ist, wenn der frühere Real-Madrid-Präsident Lorenzo Sanz im Servette FC oder Sven Hotz im FCZ den Hahn zudreht?

Zur Strukturbereinigung im Schweizer Fussball gehört auch die nicht einfache, weil jahrelange Übergangsphase bis zur Inbetriebnahme neuer Stadien. In Bern und in Neuenburg ist der Bau der neuen Sportstätten im Gang, was immerhin zwei zuvor serbelnde Klubs stabilisiert hat. In St. Gallen rückt der Baubeginn näher, und selbst in Zürich treibt die Stadionfrage einer Lösung entgegen. Dass allerdings ein Stadion nicht automatisch sämtliche Probleme löst, zeigt das Beispiel Genf, wo die grossen Sorgen mit dem Stade de Genève mit jenen im Klub zusammentreffen, was die Lage so bedrohlich macht. Lebensversicherung Stadion hin, mehr Publikum her. Nach dem erfolgreichen Sprung ins neue Stadion in Basel und dem prekären Neubeginn in Genf folgt im Sommer 2005 in Bern der nächste Versuch. Zumindest die Vorzeichen geben im Zusammenhang mit dem Stade de Suisse zu Optimismus Anlass.

Der Schweizer Klubfussball ist weniger krank als noch vor drei, vier Jahren - auch wegen der neuen Stadien und der rigoroseren Lizenz-Kontrolle. Das ist das positive Fazit der Super League. Aber gesund ist auch sie nicht.
FCL quo vadis?
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