Nachdem im jedes Jahr alle guten Spieler in die erste Mannschaft geschickt werden. Das muss so sein ja, aber dann sich über Platz 10 beschweren
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Mario Frick
Re: Mario Frick
Nachdem im jedes Jahr alle guten Spieler in die erste Mannschaft geschickt werden. Das muss so sein ja, aber dann sich über Platz 10 beschweren
„nur wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
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Berni Alpswag
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Re: Mario Frick
Die Leistung eines u21 Trainers ist es nicht primär vorne mitzuspielen sondern die Jungen gut auszubilden, deshalb ist die Tabellenposition praktisch Wurst solange man nicht absteigt.
Schlussendluch habe ich nicht genug Spiele der u21 gesehen um zu beurteilen, wie gut er ist. Diese Beurteilung muss Remo machen.
Und schlussendlich startet fast jeder Trainer im Juniorenbereich und irgendwann muss man halt den Schritt wagen.
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Don Promillo
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Re: Mario Frick
Gebt dem Mann einen neuen 5 Jahresvertrag und holt einen zusätzlichen Assistenten für die Defense.
- John Maynard
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Re: Mario Frick
Danke für alles! Schade, dass es nicht für einen Titel in Luzern gereicht hat…
Alles Gute für die Zukunft!
Alles Gute für die Zukunft!
Zuletzt geändert von John Maynard am 27. Mär 2026, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
MISSION REKORDMEISTER 

Re: Mario Frick
Schade, passte meiner Meinung nach perfekt nach Luzern. Viel Spass bei der neuen Herausforderung. Hoffe für Dich, dass ein Traditionsverein der 2ten Buli sich getraut Dir eine Chance zu geben.
Re: Mario Frick
Grazie Mille
Alles Gute - und auf Wiedersehen!
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Re: Mario Frick
Mario Frick, ein Trainer mit einer Persönlichkeit, die wie geschaffen war für unseren FCL und unseren FCL-Weg.
DANKE MARIO
DANKE MARIO
Re: Mario Frick
Danke, Mario. Ich hätte dich gerne länger in Luzern gesehen. Für deine Zukunft wünsche ich dir nur das Beste.“
Re: Mario Frick
Danke für die gute Arbeit vor allem in Bezug auf die Integration der Nachwuchsspieler in die 1. Mannschaft.
Keinen Dank für deine Leistungen im Cup.
Keinen Dank für deine Leistungen im Cup.
Re: Mario Frick
Was bei mir bleibt:
- 4 Jahre sportliches Mittelmass, kaum Euphorie, stagnierende Zuschauerzahlen, zT über längere Zeit sehr schwache Heimspiele gegen überschaubare Gegner, oft Aufstellung hin und hergewechselt
- Einbau Junge: wird oft als sein Verdienst gefeiert, für mich eher alternativlos aufgrund begrenzten Mittel und strategischer Vorgabe seitens Club. Trotzdem: zumindest nie gross rumgejammert.
- Cup: haarsträubende Cup-Blamagen gegen Unterklassige. Im einzigen Wettbewerb wo man was gewinnen könnte. Hier hat er total versagt & das ärgert mich am meisten
Nun könnte man behaupten aufgrund Punkt 2 folgt Punkt 1. Thun beweist das Gegenteil.
Danke trotzdem, Mario. Viel Erfolg.
- 4 Jahre sportliches Mittelmass, kaum Euphorie, stagnierende Zuschauerzahlen, zT über längere Zeit sehr schwache Heimspiele gegen überschaubare Gegner, oft Aufstellung hin und hergewechselt
- Einbau Junge: wird oft als sein Verdienst gefeiert, für mich eher alternativlos aufgrund begrenzten Mittel und strategischer Vorgabe seitens Club. Trotzdem: zumindest nie gross rumgejammert.
- Cup: haarsträubende Cup-Blamagen gegen Unterklassige. Im einzigen Wettbewerb wo man was gewinnen könnte. Hier hat er total versagt & das ärgert mich am meisten
Nun könnte man behaupten aufgrund Punkt 2 folgt Punkt 1. Thun beweist das Gegenteil.
Danke trotzdem, Mario. Viel Erfolg.
Re: Mario Frick
In der grössten Umbauphase des Vereins einen Trainer zu haben, der diese Situation nicht ausnutzt, sondern sich in den Dienst des Vereins stellt und die neue Philosophie mitträgt und vorlebt, ist rückblickend ein einmaliger Glücksgriff!
Es wäre vermessen, wenn ich seine sportlichen Leistungen bewerten würde. Er ist derjenige vom Fach - und er hat es auch in schlechteren Phasen hingekriegt, nie die Autorität gegenüber dem Team zu verlieren. Ich bin nur der Trottel von der Tribüne der sich denkt, dass Spieler X doch auch mal eine Chance verdient hätte. Gibt es bessere Trainer? Ziemlich sicher ja - der Typ kommt aus Liechtenstein - logisch gibt es bessere. Aber ob es viele gibt, die sich im Umfeld und Niveau des FC Luzern zurechtfinden und dermassen vielen Nachwuchsspielern zum Sprung in die erste Mannschaft verhelfen können, wage ich stark anzuzweifeln.
Und um es ganz klar zu sagen: Es ist mir scheissegal, ob der FCL ein Verein ist, der um Titel mitspielt. Es ging mir als Fan auch immer gut ohne. Viel wichtiger ist es mir, dass der Wille und die Aufopferung da ist, sich einem Team unterzuordnen, welches gemeinsam das unter den gegebenen Möglichkeiten Bestmögliche erreichen möchte. Mario Frick ist ein absoluter Team-Player und hat sich nie wichtiger genommen. Gehe ich die Liste der ehemaligen Trainer und jene der anderen Vereine durch, muss ich sagen: "Fend mol so Eine!"
Für mich ist es etwas vom Grössten, wenn ein Spieler oder ein Trainer einem das Gefühl gibt, dass er sich in diesem Umfeld und in der Region so wohl fühlt, dass er in Luzern ein Stück Heimat gefunden hat. Ich empfinde es als das grösste Lob an Club und Fans, wenn sich jemand so mit dem Verein identifiziert. Und das hat er die Fans zumindest spüren lassen.
Mario Frick hinterlässt grosse Fussabdrücke. Er hat den Verein geprägt, ihn sympathischer und bekannter gemacht - und ihn (natürlich nicht alleine) auf einen nachhaltigen und selbsttragenden Weg geführt. Mario Frick ist verantwortlich dafür, dass der nächste Trainer gewisse Punkte im Trainerprofil erfüllen muss, die Frick mitgebracht hat und von denen man teilweise gar nicht gewusst hat wie wertvoll sie für den FC Luzern sind. Er schien stets bescheiden, war aber nie verlegen Position und Haltung zu beziehen. Danke!
Die Nachricht kommt leider nicht ganz unerwartet. Dennoch bin ich traurig. Ein netter und bodenständiger Mensch verlässt unseren Verein. Aber ich bin irgendwie auch froh, geht man dann getrennte Wege, wenn man gemeinsam auf eine gute Zeit zurückblicken und sich gegenseitig in die Augen schauen kann. Und nicht dann, wenn es zu spät ist und man «froh» ist, wenn es «endlich» so weit ist. Der Mann kann als Freund des Vereins gehen - fast schon als Luzerner.
Und wenn ich erwähne, dass er unseren Verein geprägt hat, dann bin ich mir umgekehrt auch sicher, dass ihn die Zeit bei uns positiv geprägt hat. Er konnte hier viele positive Erinnerungen sammeln, die ihm auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg in manchen Situationen helfen oder nur schon ein gutes Gefühl geben werden.
Mario, ich wünsche dir alles Gute und sage Danke. Mögen deine neuen Ziele in Erfüllung gehen und mögest du und deine Liebsten gesund bleiben. Ich hoffe du findest einen Ort, der deine Person genauso zu schätzen weiss, wie es gemäss Kurvengeflüster hier ganz viele getan haben.
Und uns wünsche ich einen neuen Trainer der ein bisschen so ist wie Mario Frick. Mit ein bisschen weniger frühen Gegentoren und mit erfolgreicheren Cup-Kampagnen
Es wäre vermessen, wenn ich seine sportlichen Leistungen bewerten würde. Er ist derjenige vom Fach - und er hat es auch in schlechteren Phasen hingekriegt, nie die Autorität gegenüber dem Team zu verlieren. Ich bin nur der Trottel von der Tribüne der sich denkt, dass Spieler X doch auch mal eine Chance verdient hätte. Gibt es bessere Trainer? Ziemlich sicher ja - der Typ kommt aus Liechtenstein - logisch gibt es bessere. Aber ob es viele gibt, die sich im Umfeld und Niveau des FC Luzern zurechtfinden und dermassen vielen Nachwuchsspielern zum Sprung in die erste Mannschaft verhelfen können, wage ich stark anzuzweifeln.
Und um es ganz klar zu sagen: Es ist mir scheissegal, ob der FCL ein Verein ist, der um Titel mitspielt. Es ging mir als Fan auch immer gut ohne. Viel wichtiger ist es mir, dass der Wille und die Aufopferung da ist, sich einem Team unterzuordnen, welches gemeinsam das unter den gegebenen Möglichkeiten Bestmögliche erreichen möchte. Mario Frick ist ein absoluter Team-Player und hat sich nie wichtiger genommen. Gehe ich die Liste der ehemaligen Trainer und jene der anderen Vereine durch, muss ich sagen: "Fend mol so Eine!"
Für mich ist es etwas vom Grössten, wenn ein Spieler oder ein Trainer einem das Gefühl gibt, dass er sich in diesem Umfeld und in der Region so wohl fühlt, dass er in Luzern ein Stück Heimat gefunden hat. Ich empfinde es als das grösste Lob an Club und Fans, wenn sich jemand so mit dem Verein identifiziert. Und das hat er die Fans zumindest spüren lassen.
Mario Frick hinterlässt grosse Fussabdrücke. Er hat den Verein geprägt, ihn sympathischer und bekannter gemacht - und ihn (natürlich nicht alleine) auf einen nachhaltigen und selbsttragenden Weg geführt. Mario Frick ist verantwortlich dafür, dass der nächste Trainer gewisse Punkte im Trainerprofil erfüllen muss, die Frick mitgebracht hat und von denen man teilweise gar nicht gewusst hat wie wertvoll sie für den FC Luzern sind. Er schien stets bescheiden, war aber nie verlegen Position und Haltung zu beziehen. Danke!
Die Nachricht kommt leider nicht ganz unerwartet. Dennoch bin ich traurig. Ein netter und bodenständiger Mensch verlässt unseren Verein. Aber ich bin irgendwie auch froh, geht man dann getrennte Wege, wenn man gemeinsam auf eine gute Zeit zurückblicken und sich gegenseitig in die Augen schauen kann. Und nicht dann, wenn es zu spät ist und man «froh» ist, wenn es «endlich» so weit ist. Der Mann kann als Freund des Vereins gehen - fast schon als Luzerner.
Und wenn ich erwähne, dass er unseren Verein geprägt hat, dann bin ich mir umgekehrt auch sicher, dass ihn die Zeit bei uns positiv geprägt hat. Er konnte hier viele positive Erinnerungen sammeln, die ihm auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg in manchen Situationen helfen oder nur schon ein gutes Gefühl geben werden.
Mario, ich wünsche dir alles Gute und sage Danke. Mögen deine neuen Ziele in Erfüllung gehen und mögest du und deine Liebsten gesund bleiben. Ich hoffe du findest einen Ort, der deine Person genauso zu schätzen weiss, wie es gemäss Kurvengeflüster hier ganz viele getan haben.
Und uns wünsche ich einen neuen Trainer der ein bisschen so ist wie Mario Frick. Mit ein bisschen weniger frühen Gegentoren und mit erfolgreicheren Cup-Kampagnen
Re: Mario Frick
Es wird hier einfach zu oft vergessen/ignoriert, wo der FCL in der Budgettabelle steht. Und wenn man sich die durschnittlichen Platzierungen ansieht inkl. Rettung in der ersten Saison, ist das alles andere als "sportliches Mittelmass" in Bezug auf die finanziellen Möglichkeiten.TW II hat geschrieben: ↑27. Mär 2026, 16:06 Was bei mir bleibt:
- 4 Jahre sportliches Mittelmass, kaum Euphorie, stagnierende Zuschauerzahlen, zT über längere Zeit sehr schwache Heimspiele gegen überschaubare Gegner, oft Aufstellung hin und hergewechselt
- Einbau Junge: wird oft als sein Verdienst gefeiert, für mich eher alternativlos aufgrund begrenzten Mittel und strategischer Vorgabe seitens Club. Trotzdem: zumindest nie gross rumgejammert.
- Cup: haarsträubende Cup-Blamagen gegen Unterklassige. Im einzigen Wettbewerb wo man was gewinnen könnte. Hier hat er total versagt & das ärgert mich am meisten
Nun könnte man behaupten aufgrund Punkt 2 folgt Punkt 1. Thun beweist das Gegenteil.
Danke trotzdem, Mario. Viel Erfolg.
Thun hat ne Wundersaison, nächstes Jahr gegen den Abstieg. Aber Luzern lässt Jahr für Jahr Teams mit deutlich mehr Budget hinter sich.
Und beim Rest bin ich bei 1901% bei bjaz!
Re: Mario Frick
Da bin ich nur bei Punkt 3 bei dir. .TW II hat geschrieben: ↑27. Mär 2026, 16:06 Was bei mir bleibt:
- 4 Jahre sportliches Mittelmass, kaum Euphorie, stagnierende Zuschauerzahlen, zT über längere Zeit sehr schwache Heimspiele gegen überschaubare Gegner, oft Aufstellung hin und hergewechselt
- Einbau Junge: wird oft als sein Verdienst gefeiert, für mich eher alternativlos aufgrund begrenzten Mittel und strategischer Vorgabe seitens Club. Trotzdem: zumindest nie gross rumgejammert.
- Cup: haarsträubende Cup-Blamagen gegen Unterklassige. Im einzigen Wettbewerb wo man was gewinnen könnte. Hier hat er total versagt & das ärgert mich am meisten
Nun könnte man behaupten aufgrund Punkt 2 folgt Punkt 1. Thun beweist das Gegenteil.
Danke trotzdem, Mario. Viel Erfolg.
Weil bei Punkt 1 und 2 widersprichst du dir. Aufgrund von begrenzten Mitteln ist es halt noch schwierig, wahnsinnig erfolgreich und euphorisch zu sein. Und dennoch gab es in diesen 4.5 Jahren doch einige Euphorie-Phasen oder halt geile Phasen. Angefangen mit der Aufholjagd und dem Klassenerhalt mit unzähligen Comebacks. In seiner ersten ganzen Saison ein 4. Platz und dann sogar eine Europa-Runde überstanden. Ja, danach eine etwas maue Saison, aber dennoch Platz 7 (keine Abstiegssorgen). Letztes Jahr relativ lange vorne mit dabei und teilweise durfte man sogar ein wenig träumen. Diese Saison eine sehr lange Durststrecke weil heimschwach und doch stark die Kurve gekriegt und kurzzeitig nochmals an den Top6 geschnuppert.
Klar muss er die Club-Philosophie mittragen, aber dies hat er zu 100% gemacht und dies gut. Er setzte z.B. nach Amtsantritt direkt auf Jashari während Cup-Titel-Trainer FC dessen Talent übersehen hat oder übersehen wollte. Er warf einen Ferreira ins kalte Wasser und baute einen Vasovic Schritt für Schritt ein. Er hat dies über 4.5 Jahre gemacht, wo ich behaupte, dass andere früher daran gescheitert wären (siehe auch die Trainerwechsel der letzten Jahre in der NLA).
Cup kann er wohl leider nicht und JA, das nervt brutal. Dieses Jahr extrem.
Nichtsdestotrotz war Mario Frick wohl ziemlich perfekt als Trainer & Typ für unseren FCL.
Ich sage Danke und wünsche Mario alles Gute!
PS: der FCL baut doch deutlich mehr Junge ein als Thun, weil so jung sind die da nicht. Unbekannt heisst nicht gleich jung
Re: Mario Frick
Merci für alles Mario Frick, das war ein wilder Ritt! Bittere Niederlagen, fatale Cup-Outs, brutal geile Siege, geniale Integration von Jugendspielern und emotionale Europa-Abende.
Ich bin etwas überrascht wie kurzsichtig hier einige ihr Fazit ziehen. Natürlich waren da diese katastrophalen Cup-Outs, die Rotationen in der Startelf usw.
Vergessen wir aber nicht woher wir kommen. Der FCL war in den letzten 20 Jahren nie ein Club, der sich Stabilität auf die Fahne schreiben konnte. Trainerwechsel gab es oft. Mal wegen schlechten Leistungen, mal wegen Differenzen mit der Führung, mal war es provoziert.
Mario Frick hat keine Erfolge in Titel mit dem FCL vorzuweisen. Das macht es wohl schwierig seine Zeit einzuordnen. In den letzten 4.5 Jahren herrschte aber rund um den sportlichen Bereich verhältnismässig angenehme Ruhe. Ja natürlich hatte Mario kein Budget und war praktisch gezwungen junge Spieler einzusetzen. Die Art und Weise wie er das aber getan hat, wie er und Remo offenbar zusammen funktioniert haben und wie die Stimmung (Ferndiagnose anhand des Umgangs auf der Trainerbank) im Staff mit CL7 und Bucchi & Co. war, ist auch sein Verdienst.
Ich finde auch, dass wir in den letzten Jahren kaum einen so passenden Trainer wie Mario Frick hatten. Wie er Fussball denkt, wie er mit den Leuten umgegangen ist, wie emotional er war, wie er den Luzerner Weg mitgestaltet und konsequent getragen hat und damit auch (selbst als nicht Luzerner) für Identifikation mit dem Verein gesorgt hat.
Ist die Trennung im Sommer also falsch? Ich finde nicht. Mario hat einen wichtigen Beitrag geleistet, nun ist es aber vielleicht tatsächlich an der Zeit neue Impulse zu setzen, um den nächsten Schritt machen zu können. Matchentscheidend wird da die Rekrutierung seines Nachfolgers sein. Viel Spass Remo, keine leichte Aufgabe.
Danke Mario und viel Glück bei der nächsten Challenge!
PS: Grande bjaz, kann man wohl kaum besser zusammenfassen. Unterschreibe ich voll und ganz.
Ich bin etwas überrascht wie kurzsichtig hier einige ihr Fazit ziehen. Natürlich waren da diese katastrophalen Cup-Outs, die Rotationen in der Startelf usw.
Vergessen wir aber nicht woher wir kommen. Der FCL war in den letzten 20 Jahren nie ein Club, der sich Stabilität auf die Fahne schreiben konnte. Trainerwechsel gab es oft. Mal wegen schlechten Leistungen, mal wegen Differenzen mit der Führung, mal war es provoziert.
Mario Frick hat keine Erfolge in Titel mit dem FCL vorzuweisen. Das macht es wohl schwierig seine Zeit einzuordnen. In den letzten 4.5 Jahren herrschte aber rund um den sportlichen Bereich verhältnismässig angenehme Ruhe. Ja natürlich hatte Mario kein Budget und war praktisch gezwungen junge Spieler einzusetzen. Die Art und Weise wie er das aber getan hat, wie er und Remo offenbar zusammen funktioniert haben und wie die Stimmung (Ferndiagnose anhand des Umgangs auf der Trainerbank) im Staff mit CL7 und Bucchi & Co. war, ist auch sein Verdienst.
Ich finde auch, dass wir in den letzten Jahren kaum einen so passenden Trainer wie Mario Frick hatten. Wie er Fussball denkt, wie er mit den Leuten umgegangen ist, wie emotional er war, wie er den Luzerner Weg mitgestaltet und konsequent getragen hat und damit auch (selbst als nicht Luzerner) für Identifikation mit dem Verein gesorgt hat.
Ist die Trennung im Sommer also falsch? Ich finde nicht. Mario hat einen wichtigen Beitrag geleistet, nun ist es aber vielleicht tatsächlich an der Zeit neue Impulse zu setzen, um den nächsten Schritt machen zu können. Matchentscheidend wird da die Rekrutierung seines Nachfolgers sein. Viel Spass Remo, keine leichte Aufgabe.
Danke Mario und viel Glück bei der nächsten Challenge!
PS: Grande bjaz, kann man wohl kaum besser zusammenfassen. Unterschreibe ich voll und ganz.
Re: Mario Frick
Ich kann die positiven (und auch kritischen) Voten von bjaz & Co. Auch nur unterschreiben und da gibt es kaum noch was Neues zu sagen.
Ausser nochmals zu wiederholen:
Vielen herzlichen Dank Mario Frick!! Alles Gute und viel (mehr Cup-)Erfolg, wo immer es dich auch hinzieht! Hoffentlich getraut sich wirklich ein spannender Club mit dir zu arbeiten!
Ausser nochmals zu wiederholen:
Vielen herzlichen Dank Mario Frick!! Alles Gute und viel (mehr Cup-)Erfolg, wo immer es dich auch hinzieht! Hoffentlich getraut sich wirklich ein spannender Club mit dir zu arbeiten!
Re: Mario Frick
bjaz hat geschrieben: ↑27. Mär 2026, 16:56 In der grössten Umbauphase des Vereins einen Trainer zu haben, der diese Situation nicht ausnutzt, sondern sich in den Dienst des Vereins stellt und die neue Philosophie mitträgt und vorlebt, ist rückblickend ein einmaliger Glücksgriff!
Es wäre vermessen, wenn ich seine sportlichen Leistungen bewerten würde. Er ist derjenige vom Fach - und er hat es auch in schlechteren Phasen hingekriegt, nie die Autorität gegenüber dem Team zu verlieren. Ich bin nur der Trottel von der Tribüne der sich denkt, dass Spieler X doch auch mal eine Chance verdient hätte. Gibt es bessere Trainer? Ziemlich sicher ja - der Typ kommt aus Liechtenstein - logisch gibt es bessere. Aber ob es viele gibt, die sich im Umfeld und Niveau des FC Luzern zurechtfinden und dermassen vielen Nachwuchsspielern zum Sprung in die erste Mannschaft verhelfen können, wage ich stark anzuzweifeln.
Und um es ganz klar zu sagen: Es ist mir scheissegal, ob der FCL ein Verein ist, der um Titel mitspielt. Es ging mir als Fan auch immer gut ohne. Viel wichtiger ist es mir, dass der Wille und die Aufopferung da ist, sich einem Team unterzuordnen, welches gemeinsam das unter den gegebenen Möglichkeiten Bestmögliche erreichen möchte. Mario Frick ist ein absoluter Team-Player und hat sich nie wichtiger genommen. Gehe ich die Liste der ehemaligen Trainer und jene der anderen Vereine durch, muss ich sagen: "Fend mol so Eine!"
Für mich ist es etwas vom Grössten, wenn ein Spieler oder ein Trainer einem das Gefühl gibt, dass er sich in diesem Umfeld und in der Region so wohl fühlt, dass er in Luzern ein Stück Heimat gefunden hat. Ich empfinde es als das grösste Lob an Club und Fans, wenn sich jemand so mit dem Verein identifiziert. Und das hat er die Fans zumindest spüren lassen.
Mario Frick hinterlässt grosse Fussabdrücke. Er hat den Verein geprägt, ihn sympathischer und bekannter gemacht - und ihn (natürlich nicht alleine) auf einen nachhaltigen und selbsttragenden Weg geführt. Mario Frick ist verantwortlich dafür, dass der nächste Trainer gewisse Punkte im Trainerprofil erfüllen muss, die Frick mitgebracht hat und von denen man teilweise gar nicht gewusst hat wie wertvoll sie für den FC Luzern sind. Er schien stets bescheiden, war aber nie verlegen Position und Haltung zu beziehen. Danke!
Die Nachricht kommt leider nicht ganz unerwartet. Dennoch bin ich traurig. Ein netter und bodenständiger Mensch verlässt unseren Verein. Aber ich bin irgendwie auch froh, geht man dann getrennte Wege, wenn man gemeinsam auf eine gute Zeit zurückblicken und sich gegenseitig in die Augen schauen kann. Und nicht dann, wenn es zu spät ist und man «froh» ist, wenn es «endlich» so weit ist. Der Mann kann als Freund des Vereins gehen - fast schon als Luzerner.
Und wenn ich erwähne, dass er unseren Verein geprägt hat, dann bin ich mir umgekehrt auch sicher, dass ihn die Zeit bei uns positiv geprägt hat. Er konnte hier viele positive Erinnerungen sammeln, die ihm auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg in manchen Situationen helfen oder nur schon ein gutes Gefühl geben werden.
Mario, ich wünsche dir alles Gute und sage Danke. Mögen deine neuen Ziele in Erfüllung gehen und mögest du und deine Liebsten gesund bleiben. Ich hoffe du findest einen Ort, der deine Person genauso zu schätzen weiss, wie es gemäss Kurvengeflüster hier ganz viele getan haben.
Und uns wünsche ich einen neuen Trainer der ein bisschen so ist wie Mario Frick. Mit ein bisschen weniger frühen Gegentoren und mit erfolgreicheren Cup-Kampagnen![]()
Danke möchte ich auch beiden Parteien sagen, das man aus meiner Sicht den richtigen Zeitpunkt gefunden hat.
„nur wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
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Re: Mario Frick
bjaz hat geschrieben: ↑27. Mär 2026, 16:56 In der grössten Umbauphase des Vereins einen Trainer zu haben, der diese Situation nicht ausnutzt, sondern sich in den Dienst des Vereins stellt und die neue Philosophie mitträgt und vorlebt, ist rückblickend ein einmaliger Glücksgriff!
Es wäre vermessen, wenn ich seine sportlichen Leistungen bewerten würde. Er ist derjenige vom Fach - und er hat es auch in schlechteren Phasen hingekriegt, nie die Autorität gegenüber dem Team zu verlieren. Ich bin nur der Trottel von der Tribüne der sich denkt, dass Spieler X doch auch mal eine Chance verdient hätte. Gibt es bessere Trainer? Ziemlich sicher ja - der Typ kommt aus Liechtenstein - logisch gibt es bessere. Aber ob es viele gibt, die sich im Umfeld und Niveau des FC Luzern zurechtfinden und dermassen vielen Nachwuchsspielern zum Sprung in die erste Mannschaft verhelfen können, wage ich stark anzuzweifeln.
Und um es ganz klar zu sagen: Es ist mir scheissegal, ob der FCL ein Verein ist, der um Titel mitspielt. Es ging mir als Fan auch immer gut ohne. Viel wichtiger ist es mir, dass der Wille und die Aufopferung da ist, sich einem Team unterzuordnen, welches gemeinsam das unter den gegebenen Möglichkeiten Bestmögliche erreichen möchte. Mario Frick ist ein absoluter Team-Player und hat sich nie wichtiger genommen. Gehe ich die Liste der ehemaligen Trainer und jene der anderen Vereine durch, muss ich sagen: "Fend mol so Eine!"
Für mich ist es etwas vom Grössten, wenn ein Spieler oder ein Trainer einem das Gefühl gibt, dass er sich in diesem Umfeld und in der Region so wohl fühlt, dass er in Luzern ein Stück Heimat gefunden hat. Ich empfinde es als das grösste Lob an Club und Fans, wenn sich jemand so mit dem Verein identifiziert. Und das hat er die Fans zumindest spüren lassen.
Mario Frick hinterlässt grosse Fussabdrücke. Er hat den Verein geprägt, ihn sympathischer und bekannter gemacht - und ihn (natürlich nicht alleine) auf einen nachhaltigen und selbsttragenden Weg geführt. Mario Frick ist verantwortlich dafür, dass der nächste Trainer gewisse Punkte im Trainerprofil erfüllen muss, die Frick mitgebracht hat und von denen man teilweise gar nicht gewusst hat wie wertvoll sie für den FC Luzern sind. Er schien stets bescheiden, war aber nie verlegen Position und Haltung zu beziehen. Danke!
Die Nachricht kommt leider nicht ganz unerwartet. Dennoch bin ich traurig. Ein netter und bodenständiger Mensch verlässt unseren Verein. Aber ich bin irgendwie auch froh, geht man dann getrennte Wege, wenn man gemeinsam auf eine gute Zeit zurückblicken und sich gegenseitig in die Augen schauen kann. Und nicht dann, wenn es zu spät ist und man «froh» ist, wenn es «endlich» so weit ist. Der Mann kann als Freund des Vereins gehen - fast schon als Luzerner.
Und wenn ich erwähne, dass er unseren Verein geprägt hat, dann bin ich mir umgekehrt auch sicher, dass ihn die Zeit bei uns positiv geprägt hat. Er konnte hier viele positive Erinnerungen sammeln, die ihm auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg in manchen Situationen helfen oder nur schon ein gutes Gefühl geben werden.
Mario, ich wünsche dir alles Gute und sage Danke. Mögen deine neuen Ziele in Erfüllung gehen und mögest du und deine Liebsten gesund bleiben. Ich hoffe du findest einen Ort, der deine Person genauso zu schätzen weiss, wie es gemäss Kurvengeflüster hier ganz viele getan haben.
Und uns wünsche ich einen neuen Trainer der ein bisschen so ist wie Mario Frick. Mit ein bisschen weniger frühen Gegentoren und mit erfolgreicheren Cup-Kampagnen![]()
Danke Mario, für die vielen Ekstasemomente, (ich denke da z.B. an ein Spiel, in welchem wir in Winterthur in der 90. Min mit 3:1 in Rückstand waren...) an Deine absolute Authentität: Danke, dass Du Dein Herz mit dem Verein, der Region und den Fans für diese Zeit geteilt hast.
Danke Remo für den Entscheid damals, Mario als Trainer zu wählen.
Und danke bajaz für diesen wunderbaren Post. Du schreibst mir aus dem Herzen, nur dass ich es niemals so hätte formulieren können.
Re: Mario Frick
Ich bin grundsätzlich sowas von bei Dir, bjaz, bis auf einen Punkt. Ich bin überhaupt nicht froh, geht man getrennte Wege. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, konnte man zum gemeinsamen Schluss kommen diesen Weg nicht gemeinsam weiterzugehen.
Am heutigen Tag, wo Atlético Madrid und Diego Simeone kommuniziert haben, dass sie im Sommer gemeinsam in die 16. Saison gehen werden, verkündet der FCL das Ende der Zusammenarbeit über 4.5 Jahre mit Mario, die für mich gefühlt erst grad richtig gestartet ist. Zum ersten Mal - und ich habe doch auch schon viele Trainer erlebt (höi Ciri) - hatte ich den Eindruck, dass wir einen Trainer haben, der so gut zu uns und dem endlich gefundenen FCL-Weg passt, dass er hier mehr als ein Jahrzehnt diesen Verein sportlich prägen kann.
Da das gegenseitige Vertrauen (gerade zw. Remo und Mario) doch bis zum Schluss derart intensiv war, frage ich mich schon, was schlussendlich die Beweggründe waren, dass diese Zusammenarbeit beendet wird. Ich kann es nicht nachvollziehen…
Wenn der Entscheid zumindest auch vom FCL ausging, dann ist er sehr mutig. Mario hinterlässt in ganz vielerlei Hinsicht riesige Fussstapfen. Die neuen Verantwortlichen müssen nicht nur aus einem weiterhin vergleichsweise bescheidenen Budget sportlichen mehr rausholen als Mario die letzten Jahren (ich mochte Marios vertikalen Fussball mit der Raute).
Sondern sie müssen gleichzeitig auch den FCL-Weg kompromisslos weitergehen, d.h. konsequent auf eigene Junge setzen.
Und - bisher nicht erwähnt - der neue Cheftrainer muss es auch mit der Persönlichkeit von Mario aufnehmen. Mario wurde zuletzt auch immer mehr zum “Gesicht” (auch für die Identifikation) vom FCL, ausserhalb von der Innerschweiz sowieso, aber auch hier zuletzt nach dem medialen Rückzug von Alpstaeg, dem Abgang von Wolf, und dem medialen Rückzug von Bieri seit der Wahl des neuen Präsidenten. Die VR-Mitglieder suchen die Öffentlichkeit allesamt nicht, Remo hat sie immer gemieden so gut wie möglich, der neue GF hat noch nicht gestartet (aber wird so wohl auch nicht suchen). Der neue Trainer wird also auch diesbzgl. eine wichtige Rolle einnehmen müssen.
“Fend mol so eine”.
Der FCL auf diesem die letzten Jahre richtigen Weg in Richtung Pilatus hätte meiner Meinung nach alles daran setzen müssen, Mario für weitere 5 Jahre auf unserem Weg zu halten.
Das neuen Trainerteam kann mit diesem Anforderungsprofil somit nur Renggli/Lustenberger heissen. Das wird aber eine gewaltige Herausforderung für diese beiden.
Vielen Dank, Mario!
Ich befürchte, wir werden dich wohl noch ziemlich vermissen.
jossen hat geschrieben:Lucerne hatte immer recht! Asche über mein Haupt


